Kleists Amphitryon und Marionettentheater

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1 Antwort

Amphitryon ist ganz grob eine Tragi-Kömodie (von Kleist, 1803), in der Götter die Plätze der Menschen einnehmen, um dadurch ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Menschen werden dabei also nur als "äusserliche Form", als "Marionette" benützt von anderen, "höheren" Wesen.

Der Gott Jupiter nimmt in diesem Stück den Platz des Feldherrn Amphytryon ein, um ihn mit dessen Frau zu btrügen, so wie Merkur den Platz dessen Dieners Sosias. Es gibt eine Szene in dem Stück in welcher der falsche Amphytryon "echter" zu sein scheint, als der "ursprüngliche", .... Eine modernere Umsetzung des gleichen Themas von Identitätstausch, ist etwa der Film "the thirteenth floor",

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