Kleinwagen der wenig verbraucht. Auch Zweisitzer

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2 Antworten

3 liter autos gibt es doch schon lange. ein gebrauchter audi a2 mit 75 ps (1,4 tdi) ist wohl das beste beispiel. wenn es ein neuwagen sein soll würde ich einen vw up nehmen. wobei mir das zu wenig auto fürs geld wäre. die smarts sind übrigens bei weitem nicht so sparsam, die brauchen z.t. 6 liter super. für so viel sprit kann ich auch günstiger mit einem polo fahren. und hab dabei mehr platz.

toberg 31.03.2012, 16:59

ja, soll ein neuwagen sein. audi a2 wird auf der internetseite von audi nicht als neuwagen angeboten.

der billigste audi kostet dort 16.100 euro und verbraucht über 6 liter.

und der preisgünstigste VW up verbraucht knapp unter 10.000 euro: 4,5 liter, knapp über 10.000 euro neupreis: 4,1 liter.

der polo-diesel 3,8 liter. kostet aber über 15.000 euro.

als ich den 4-liter-wagen vor fünf jahren kaufte, haben auch immer leute gesagt, dass es mit noch weniger verbrauch geht. aber weder im internet, noch beim händler hab ich richtige angebote bekommen.

also, welches auto verbraucht 3 liter?

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Steeefaaan 31.03.2012, 22:55
@toberg

Ein Audi A2 1.2 TDI verbraucht noch weniger aber dafür sind sie im preis teuerer.

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toberg 01.04.2012, 14:40
@Steeefaaan

ja, aber wie oben geschrieben wird ein AUDI A2 nicht als neuwagen angeboten. wie sollte ich ihn dann kaufen? was kostet der denn? und was verbraucht der?

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mastert117 01.04.2012, 15:21
@toberg

audi wird den a2 mit sehr hoher sicherheit wieder auf den markt bringen. auch wenn die erste generation wenig absatz hatte ist er gebraucht einer der gefragtesten autos überhaupt. die preise sind für ein so altes auto relativ hoch - und sie halten sich stabil! das auto war seiner zeit weit voraus, nur wurde das zu der zeit einfach nicht entsprechend gewürdigt, geschweige denn bezahlt ;) allerdings wird der preis etwa auf dem niveau des audi a3 liegen.

etwas solltest du bedenken: der vw up gibt es derzeit nur als BENZINER! und der hat generell einen schlechteren wirkungsgrad als ein diesel. 9 liter benzin entsprechen etwa 6 liter diesel. so sind also 3 liter diesel etwa 5 liter benzin. ein 3 liter benzinauto wirst du also nirgendwo bekommen, das ist technisch derzeit nicht machbar, also machbar schon, aber so etwas würde niemand kaufen ;)

der vw up wird mit hoher sicherheit als diesel kommen, ich schätze mal ein 1 liter common rail diesel oder vielleicht sogar noch weniger hubraum. weniger hubraum bedeutet immer weniger verbrauch, downsizing heißt das zauberwort. derzeit gibt es den up nur mit 1 liter benziner und der verbaucht laut hersteller 4,1 liter was ich generell nicht glaube. ich schätze eher so 5,5 liter in der realität. hier kommst du also schon an die nähe des 3 liter autos. der diesel wird sicherlich einen verbrauch um die 3,5 liter diesel haben. ich könnte mir sogar eine bluemotion variante mit 3 liter vorstellen. leichtlaufreifen und bessere aerodynamik machen es möglich.

aber wenn du jetzt unbedingt ein auto kaufen möchtest welches weniger als 3 liter verbraucht und neu ist, dann wirst du nichts finden. ich versteh auch nicht warum du jammerst dass der polo 15.000 euro kostet aber unbedingt auf einen neuwagen beharrst. in einen sauren apfel wirst du beißen müssen. entweder du kaufst einen ein- oder zweijahreswagen oder du nimmst das geld in die hand und kaufst eben einen neuwagen.

ein guter audi a2 kostet etwa noch so 6000 bis 7000 euro. gibt modelle mit sehr großer laufleistung (300.000 km und mehr!) die sind natürlich günstiger. generell kann man sagen dass man einen audi a2 nicht kaputt kriegt. der 1,4 liter dieselmotor ist extrem langlebig und für seine 75 ps sogar ziemlich spritzig. wenn man ihn sparsam bewegt sind knapp unter 3 liter diesel möglich. also realer verbrauch und nicht was auf irgendeiner werbetafel steht. die karosserie ist komplett aluminium und dadurch wirst du nie rost haben. die innenausstattung ist für diese fahrzeugklasse extrem hochwertig, audi eben. der a2 wird sicher mal ein richtiger klassiker, auch wenn er optisch nicht jedermanns sache ist ;)

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toberg 12.04.2012, 20:50
@mastert117

nur nochmal kurz zu den 15.000.

ich bin bei einem kleinwagen (ggf. zweisitzer) eher von was um die 10.000 ausgegangen... die 15.000 sind nicht wirklich das problem, obwohl es eben 5.000 euros mehr sind ;-)

grüße!

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mastert117 12.04.2012, 21:12
@toberg

der polo startet laut hersteller bei 12500 euro. wird also beim händler so für 11500 zu haben sein. das problem ist nur dass er nackt ist. sprich du hast nicht wirklich was drin an ausstattung und so ein auto würde ich NIE kaufen.

wenn du wirklich das limit bei 10.000 euro setzt dann gibt es aus dem hause volkswagen auch noch den vw up!, der kostet nackt so knapp unter 10.000 euro.

noch günstiger (und im endeffekt das selbe auto wie der up!) wäre der skoda citigo. den kriegt man beim händler auch für 9000 euro nackt. ist aber ein wirklich kleines auto. das ist das sogenannte kleinstwagen segment. kleiner geht nicht mehr. hoffe ich.

wenn du unter 10.000 euro bleiben willst, dann hilft nur eines: ein gebrauchter. am besten einen zweijahreswagen. der hat dann das gröbste an wert verloren und fällt nicht mehr so stark im wert. für 9.000 euro bekommt man schon einen schmucken skoda fabia mit ein paar extras wie cd radio, alufelgen, klimaanlage, einparkhilfe, sitzheizung und und und. anbei ein link zu so einem skoda, nur als beispiel. den händler handelst bestimmt noch 200 euro weg und dazu einen kostenlosen service und ein jahr garantieverlängerung, also auch zwei jahre garantie wie bei einem neuwagen. und glaub mir, die 30.000 km die das auto auf dem buckel hat merkst du nicht wenn du es nicht weißt. der motor ist ja gerade einmal eingefahren. 69 PS sind zwar nicht sportlich, aber ausreichend. gibt auch noch einen benziner mit 86 und 105 PS.

http://suchen.mobile.de/auto-inserat/skoda.fabia%201.2%20htp%20sondermodell%2Bwenig%20kilometer%2Bshz%2B.sangerhausen/157598872.html?lang=de&pageNumber=1&__lp=1&scopeId=C&sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&makeModelVariant1.makeId=22900&makeModelVariant1.modelId=6&makeModelVariant1.searchInFreetext=false&makeModelVariant2.searchInFreetext=false&makeModelVariant3.searchInFreetext=false&minFirstRegistrationDate=2009-01-01&maxPrice=10001&ambitCountry=DE&climatisation=MANUAL_OR_AUTOMATIC_CLIMATISATION&features=PARKING_SENSORS&features=ALLOY_WHEELS&features=ESP&negativeFeatures=EXPORT&adLimitation=ONLY_DEALER_ADS&maxMileage=30000&categories=SmallCar&tabNumber=1

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Aktuell gibt es bei den Neuwagen keine realistischen Minderverbräuche im Verhältnis zum C3 Diesel.
Das liegt einfach daran, daß z.b. immer mehr Sicherheitsausstattungen für notwendig erachtet werden und so die Fahrzeuggewichte erhöhen - und Gewicht erfordert mehr Energie, also mehr Verbrauch, zur Beschleunigung.
Außderdem ist die konventionelle Technik bei den Motoren und der Fahrzeugkonstruktion weitgehend ausgereizt, was weitere Kraftstoffeinsparungen nur in geringen Maße erlaubt. Um wirklich merkbar Kraftstoff einzusparen, müssten die Fahrzeuggewichte um mehr als 30% gegenüber den heutigen Modellen sinken.

Den realen niedrigsten Verbrauch findet man aktuell zum Beispiel beim Citroen C1 Diesel, der allerdings nur im Bereich um 3,8L liegt. Da lohnt es sich eher den alten C3 noch weiter zu fahren, was einfach auch bei anstehenden Instandsetzungen und Reparaturen immer noch günstiger ist, als ein neues Auto mit ähnlichen Verbrauch zu kaufen.

Den geschönten Verbrauchsangaben der neuesten Modelle stehen in der Realität immer noch 25 - 40% höhere Alltagsverbräuche gegenüber.
Daher ist ein Neuwagen aktuell nur ein Verlustgeschäft gegenüber den alten C3.

Wenn Neuwagen, dann würde ich höchstens einen C1 Diesel oder einen C3 Diesel mit Stop-Start-Automatik kaufen, was den Verbrauch minimal senkt.

Fahrzeuge mit wirklich niedrigeren Verbräuchen um die 3 L Diesel oder Benzin sind nicht innerhalb der nächsten 5 Jahre bei uns wirklich erhältlich, und dann wohl auch zu nicht vertretbaren Preisen.

Erhältliche Modelle wie der alte Audi A2 TDI haben zwar reale Verbräuche im Alltag um die 3,5 - 4,0 L, sind aber durch einige verbraucherunfreundliche Fehlkonstruktionen wie z.b. in der Motorsteuerung festgelegte Wartungsintervalle an einem Audi-Wartungsinterface, welches nur je 5. Audi-Werkstatt in Europa hat, unattraktiv - wer möchte schon ( wie Freunde von mir ) mitten auf der 150 km-Fahrt zur nächsten Interface-Werkstatt liegen bleiben, weil der Wartungsintervall um 50 km überschritten wurde und die Elektronik den Audi A2 während der Fahrt einfach stilllegt?
Erst in der Werkstatt konnte der A2 wieder vom Interface für damals 250 €uro wieder freigeschaltet werden! Für jeden Kleinmist wie Ölwechsel oder Dieselfiltertausch muß so ein A2 an das Interface angeschlossen werden, was solche Kleinigkeiten über 200 Euro je Interfaceanschluß/Werkstattaufenthalt kosten lässt. Ähnliches gibt es auch bei einigen anderen Volkswagenkonzern-Modellen, die als Spritsparwunder angepriesen wurden/werden.

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