Kleinunternehmner Warenverkauf?

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2 Antworten

1. Wann findet dieser Umsatz statt? Wenn er noch in diesem Jahr stattfände, würdest Du ja noch wegen des Vorjahres Kleinunternehmer sein, weil Du Anfang des Jahres diesen Umsatz nicht erwarten konntest. Wäre es ein Auftrag für das nächste Jahr, so wüsstest Du es vor Beginn des Jahres und damit wäre die Voraussetzung für den Kleinunternehmer weg.

2. Es stellt sich die Frage, ob die Auftraggeber nicht sowieso annahmen, das Du Regelbesteuerer bist und eine Rechnung mit Steuerausweis erwarten.

3. Wie wird es an den Kunden berechnetß Weiterberechnung des Materialwertes und eine Abrechnung für die Arbeit, oder ein Gesamtpreis? Wenn die das Material gesondert zahlen (und die Preise kennen), werden die nicht akzeptieren, wenn Du denen 60.000,- für Material berechnest, was die für 50.000,- + Umsatzsteuer, also echte Kosten 50.000,- selbst kaufen können.

4. Daraus ergibt sich (wenn Du an dem Status Kleinunternehmer hängst, was bei Veranstaltungstechnik sowieso quatsch ist, denn Deine Kunden dürften nur Unternehmer sein udn somit Vorsteuerabzugsberechtigte), dass Du auch das Material von denen kaufen lassen kannst udn nur Deine Arbeit berechnest.

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Kommentar von Dennis36
15.09.2016, 15:31

Vielen Dank für die schnelle Hilfe!

Dieser Umsatz würde in den nächsten Wochen stattfinden.

Das Material wird gesondert gerechnet in einem seperatem Angebot da nicht sicher ist , ob ich den Einbau übernehme oder jemand anders .

Aber ich bin doch trotzdem noch deutlich günstiger , da ich ja das Material günstig Einkaufe , somit spart sich der Kunde doch viel mehr , als wenn er selbst das Material irgendwo anfragt zu Listenpreisen, oder ?

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Bei dem Umsatz / Warenwert fällst Du nicht mehr unter die Kleinunternehmerregelung, da dies im ersten Jahr nur bis 17500€ und im zweiten bis max 50K€ gilt. Da bist also Vollunternehmer mit entsprechender auszuweisender MwSt, einer Umsatzsteuervoranmeldung etc.

Am besten mal wegen dieser Sachen einen Steuerberater zu Rate ziehen und evtl. mit dem Finanzamt sprechen. Der StBerater kann dir noch Tipps geben, was Du alles zusätzlich beachten musst (Rechnungsstellung, Nebengewerbe vs. Nichtselbständige Arbeit, Steuer etc.).

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Kommentar von wfwbinder
15.09.2016, 14:54

Wenn er im Vorjahr unter 17.500,- Umsatz hatte und bei Beginn des Jahres mit dem hohen Umsatz nicht rechnen konnte, ist er auch Kleinunternehmer in diesem Jahr, wenn er 500.000,- Umsatz hätte. Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob Kleinunternehmer für ihn überhaupt die optimale Regelung ist.

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