Kleinunternehmerregelung Umsatzgrenze von 17.500 € überschreiten?

2 Antworten

sicher sollteste zeitnah in diesem Monat wann das Limit überschritten wurde das FA informieren da du dann 1/4 Jährig Umsatzsteuervorauszahlungen leisten solltest um nicht Ärger zu bekommen.

Was ich mich aber frage ist wie viel Reingewinn du dann machst denn nur dieser muß versteuert werden also GuV Rechnung. Wenn du da nur Mieße machst kommt nicht das Finanzamt sondern Gerichtsvollzieher auf dich zu

" 250.000€ Umsatz bis zum Jahresende erwirtschafte" aber dabei 50000 Euro verlieren wäre für Unternehmen nicht gerade gut

guck mal da:

http://www.kleinunternehmer.de/kleinunternehmerregelung.htm

setzt Du bereits im ersten Jahre 25.000 Euro um wird die Kleinunternehmerregelung rückwirkend nicht genehmigt.........Du solltest also genau sein und ggfs. lieber dauf die Kleinunternehmer Regelung verzichten .

cheerio

25

Dem Umsatzsteueranwendungserlass ist unter 19.1 (4) S. 1 folgendes zu entnehmen: " Nimmt der Unternehmer seine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit im Laufe eines Kalenderjahres neu auf, ist in diesen Fällen allein auf den voraussichtlichen Umsatz des laufenden Kalenderjahres abzustellen."

Beträgt der voraussichtliche Umsatz (geschätzt durch den Untenehmer zu Beginn der Tätigkeit) nicht mehr als 17.500,00 EUR, kann die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommenen werden. Wenn es dann wider erwarten doch bspw. 25.000,00 EUR werden, so ist dies unschädlich für dieses Kalenderjahr.

0

KFZ-Handel - Kleinunternehmerregelung/ Besteuerung?

Hallo Community,

ich befinde mich gerade in der Gründung meines nebengewerblichen Auto- und Teilehandels.

Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher ob ich die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen soll oder nicht. Das Ganze ist ein Nebengewerbe, ich will meinen Vollzeitjob behalten - ich mache quasi mein Hobby zum Zweitberuf.

Ich tendiere an sich stark zur Kleinunternehmerregelung, alleine schon aufgrund der vereinfachten Buchhaltung ( keine Vorsteueranmeldungen, etc.) . Allerdings ist es ja sehr wahrscheinlich im Autohandel, dass man selbst bei geringen Stückzahlen relativ schnell die Umsatzgrenze von 17.500 Euro erreicht.

Was ist wenn ich jetzt mit der Kleinunternehmerregelung starte, aber bereits Mitte 2016 über 17.500 EUR Umsatz liege? Bedeutet das für mich lediglich das ich im Folgejahr zur regulären Besteuerung übergehen muss oder auch das ich vielleicht für 2016 nachzahlen muss?

Ausserdem, wie werden bei der regulären Besteuerung Reparaturen, etc. verbucht? Gebrauchtfahrzeuge unterliegen ja der Differenzbesteuerung, sprich die Differenz zwischen EK & VK. Was aber wenn ich ein Fahrzeug gebraucht einkaufe, aber zb. 200 Euro in Reparaturen stecken muss? Wie wird das ganze steuerlich behandelt?

Gibt es vielleicht hier Leute aus der Branche, die mir ein paar hilfreiche Tipps zur Entscheidungsfindung geben können?

Besten Dank im voraus und einen schönen Sonntag.

...zur Frage

Kleinunternehmerregelung und EÜR

Hallo zusammen...

ich habe die Freiberuflichkeit (vorerst im Nebenerwerb) unter Anwendung der Kleinunternehmerregelung gewählt. Die Umsatzgrenze im 1. Jahr von 17.500 EUR ist doch als brutto zu verstehen, also 17.500 EUR abzgl. 19% USt. = 14.705,88 EUR, oder? Und im zweiten Jahr genau das gleiche, nur mit 50.000 EUR abzgl. 19% USt. = 42.016,81.

Wenn nun im ersten Jahr die Umsatzgrenze unterschritten wurde, aber im zweiten Jahr z. B. ein Umsatz i. H. v. 25.000 EUR erzielt wurde, ist man im dritten Jahr verpflichtet, in sämtlichen Ausgangsrechnungen 19% USt. auszuweisen und durch die USt.-Voranmeldung an das Finanzamt weiterzuleiten - natürlich unter Berücksichtigung der selbst gezahlten USt. als VSt., damit hier eine Minderung eintritt. Ist dies soweit korrekt, oder muss ich sofort, wenn ich merke über die Umsatzgrenze von 17.500 EUR zu kommen, 19 % USt. in Rechnung stellen und abführen?

Die abschließende EÜR kann ja bis zu einer bestimmten Grenze formlos beim FA eingereicht werden, aber wie sieht es hier mit der selbst gezahlten USt. aus? Muss diese in der EÜR als VSt. und Betriebsausgaben separat aufgeführt werden?

GWG = Geringwertige Wirtschaftsgüter, aber wie richtig absetzen? Bis 150 EUR (netto) = Sofortabschreibung, von 150,01 EUR bis 1000,00 EUR in einen Pool (z. B. Pool 2011) und über 5 Jahre linear abschreiben, wobei hier stets ein neuer Pool in jedem Jahr eröffnet werden muss, also für 2012, für 2013 usw. und stets ab dem Jahr der Anschaffung über 5 Jahre lineare Abschreibung und dann sind ja noch Anschaffungen ab einem Betrag von 1000,01 EUR, die stets über die aktuelle AfA-Tabelle abgeschrieben wird, oder? Ist dies mit der AfA so korrekt?

Am Ende erhalte ich meinen Überschuss (Gewinn) oder Fehlbetrag (Verlust), der aus der EÜR in die Anlage S der Einkommensteuererklärung übernommen werden muss, oder? Wie sieht es dann mit Fahrtkosten, Bewirtungskosten u.ä. Dingen aus? Für genaue Fahrtkostenabrechnung muss ich ein Fahrtenbuch führen, oder? Und bei den Bewirtungskosten ist es so, dass ich z.B. den Teilnehmern einer Schulung die Mittagsverpflegung sowie Getränke stellen kann, diese selber mit dem Caterer oder Anbieter abrechne und folglich in der Anlage S als Betriebsausgabe ansetze - ich glaube davon werden aber nur 70-80% anerkannt und der Rest nicht, oder?

Das war es erstmal...

Ich würde mich über hilfreiche Beiträge freuen!

...zur Frage

Freiberufler und das Finanzamt

Hallo Leute, ich mache mich ab März freiberuflich selbstständig und habe noch drei allgemeine Fragen zur Steuer. Am Ende des Jahres werde ich mich sowieso an einen Steuerberater wenden, aber ich möchte jetzt auch nichts falsch machen.

1.) UST-Befreiung dank Kleinunternehmerregelung Ich möchte diese Regelung für mich geltend machen. Was ist, wenn ich wider erwarten über den Freibetrag komme? Wird dann alles ab dem ersten Euro rückwirkend mit UST versteuert oder erst der erste Euro über dem Freibetrag?

2.) Einkommenssteuerrückstellung Die Einkommenssteuer wird ja erst am Jahresende nach der EÜR bezahlt, richtig? Ist es sinnvoll, bereits Monat für Monat eine Rücklage von meinem Umsatz zu bilden? Nur um nachher keine bösen Überraschungen zu erleben.

Danke Karl

...zur Frage

Kann man ohne USt-ID ein Gewerbe?

Hallo liebe Community,

vor ca. 4 Wochen habe ich ein Gewerbe bei der örtlichen Gemeinde angemeldet und im gleichen Zug auch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt. Diesen habe ich dann beim örtlichen Finanzamt eingereicht und man versicherte mir, dass ich nach ca. 2 Wochen eine Antwort erhalte (USt-ID etc.). Jetzt, 4 Wochen später, habe ich mal freundlich nachgefragt: Der Eingang meines Fragebogens wurde bestätigt aber mir wurde mitgeteilt, dass sich die Bearbeitung durch "unerwarteten Rückstand" um weitere 2 Wochen verzögert.

So weit so gut bzw. auch schlecht: Da ich fest davon ausgegangen war, dass ich nach ca. 2 Wochen (jetzt schon 4 Wochen) meine USt-ID erhalte (oder zumindest irgendeine Rückmeldung), habe ich bereits mit zahlreichen Kunden Kontakt aufgenommen und diesen den baldigen Start des Verkaufes meiner Produkte zugesagt. Wenn ich diese jetzt noch weitere 2 Wochen "sitzen lasse" wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich z.B. Kunden verliere.

Meine Frage: Kann ich im Vorfeld schon Verkäufe tätigen und die Umsatzsteuer abführen sobald ich meine USt-ID erhalte o.ä.? Immerhin habe ich ja bereits alles angemeldet und auf offiziellem Wege eingeleitet, nur das Finanzamt hängt eben mit der Bearbeitung hinterher... Ist es möglich, die Steuern dann rückwirkend zu zahlen, wie gesagt, ich unterschlage dem Finanzamt ja nichts, sondern warte auf dessen hinterherhängende Bearbeitung meines Antrags.

Außerdem ist erwähnenswert, dass ich unter die Kleinunternehmerregelung falle (das habe ich zumindest angekreuzt), also eigentlich keine USt zahlen muss, wenn ich unter 17.500 € Umsatz in diesem Jahr bleibe (was 100% der Fall ist).

Ich hoffe, Ihr versteht mein Anliegen. Viele Dank für Eure Antworten im Voraus!

Gruß,

Max

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?