Kleinunternehmerregelung + Umsatzsteuermeldung an das Finanzamt?

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2 Antworten

Wenn ihm vom Finanzamt ein Schreiben vorliegt, dass er unter die Kleinunternehmerregelung fällt, also von der Umsatzsteuer befreit ist, muss er auch KEINE Umsatzsteuererklärung abgeben (weder monatlich, noch quartalsweise, noch am Jahresende).

Befreit ist befreit.

Und woher weiß dann das Finanzamt wieviel Ein- und Ausgaben er hatte. Denn die Kleinunternehmerregelung ist ja nur bis zu einer bestimmten Summe geregelt.

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Weil er sicherlich einmal im Jahr eine Steuererklärung einreichen muss. Er unterliegt ja trotzdem der Einkommenssteuer.

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@faiblesse

Ja, so isses.

Im Rahmen seiner privaten Einkommen-Steuererklärung muss er seine Einkünfte deklarieren, aufgeteilt nach Einnahmen und Ausgaben. Darüber erkennt das Finanzamt, ob die Grenzen für die Anwendung Kleinunternehmerregelung noch gelten.

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@OfficeSoS

Eine UMSATZ-Steuererklärung muss nicht abgegeben werden.

Eine EINKOMMEN-Steuererklärung schon, siehe meinen ergänzenden Kommentar.

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Auch wenn die Finanzämter oft darauf verzichten: ein Kleinunternehmer ist genauso verpflichtet, die Umsatzsteuer-Jahreserklärung abzugeben.

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nein, muss er nicht. Er muss aber am Jahresende eine Umsatzsteuererklärung für das Jahr einreichen.

Also dann, wenn das Jahr vorbei ist. Mit dem Formular wie bei anderen Unternehmern auch: Umsatzsteuervoranmeldung ? ?

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@OfficeSoS

Wenn das Jahr vorbei ist wird eine Umsatzsteuer- Jahreserklärung erstellt. Hat mit Umsatzsteuervoranmeldung nichts zu tun.

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Die Verknüpfung der beiden Begriffe

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuerbefreit)

seh ich sowieso als unglücklich an. Sie bezeichnen zwei verschiedene Sachverhalte.

Die Kleinunternehmerregelung muss aber nicht beantragt werden und wird auch nicht genehmigt. Es existiert darüber normalerweise keine Bestätigung des Finanzamts.

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