Kleinunternehmer und Umsatzsteuer

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3 Antworten

Die Aussage ist, dass im kommenden Jahr mit MWST abzurechnen ist. Da gibt es doch nichts nachzufordern! Die Rechnungen des kommenden Jahres werden MWST beinhalten und die des laufenden Jahres nicht! Maßgebend ist das Datum der Ausstellung und nicht die Zahlung.

Ich bin kein Experte in Sachen Kleinunternehmerregelung. Aber soweit ich weiß, sind zunächst nur deine (realistischen) Schätzungen(!) ausschlaggebend. Du wirst für dieses Jahr Kleinunternehmer bleiben, aber im nächsten Jahr natürlich nicht mehr. Ggf. halte Rücksprache mit deinem Finanzamt, dann bist du auf der sicheren Seite.

(Ohnehin würde ich sowieso fast jedem von Inanspruchnahme dieser Regelung abraten.)

Deine Kunden würden sich auch freuen, wenn sie eine Rechnung beglichen haben und ein halbes Jahr später kommt noch eine Nachforderung. Wahrscheinlich haben sie sich sowieso schon gefreut, weil sie mit dem Verbuchen der Rechnung ohne USt. zusätzlichen Aufwand hatten. Würde ich meinen Kunden auch nie antun wollen. ;)

Im § 19 des UStG heißt es: ...im vorangegangenen Jahr nicht mehr als 17.500,- und im laufenden Jahr nicht mehr als 50.000,- EUR Umsatz...

...also, nein.
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Es heißt: im vorangegangenen Jahr nicht mehr als 17.500,- und im laufenden Jahr VORAUSSICHTLICH nicht mehr als 50.000,- EUR Umsatz...
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Wenn man an der Fragestellung nun beides prüft,und zwar jeweils für "dieses" und "nächstes" Jahr, welcher Schluss drängelt sich da zwingend auf?

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