Kleinunternehmer Umsatzsteuer zurück?

3 Antworten

"Darum ist es mehr als dumm, wenn das Gewerbe aus Ein- und Verkauf besteht diesen § 19 in Anspruch zu nehmen. Du verschenkst Geld!!!" ... das ist Schwachsinn! Ich kaufe etwas für 100€ Grundpreis + 19€ Mwst. ein. Dann verkaufe ich es für 200€ ohne erneut Mwst. abzuführen. Gewinn liegt ergo bei: 81€. Wenn ich bei einem Grundpreis von 100€ einen Gewinn von 81€ erzielen möchte muss ich es für 215,39€ (inkl. 19% Mwst.) verkaufen. Der Kleinunternehmer kann als seine Wahren günstiger verkaufen.

also muss man dann an den hersteller die 19% bezahlen, bekommt die aber dann nicht wieder. richtig ?

Richtig, dafür musst du aber selber keine USt an das Finanzamt abführen für deine Verkäufe. Also verkaufst du den Artikel dann z. b. für 150 € als Kleinunternehmer. Mit USt (keine Kleinunternehmerregelung) müsstest du dann 178,50 € verlangen und die 28,50 € an das FA abführen abzüglich der 19 € vom Einkauf.

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Wenn du die Kleinunternehmerbesteuerung für dich in Anspruch nimmst, dann ist die Vorsteuer für dich weg. Da kriegst du nichts zurück.

Darum ist es mehr als dumm, wenn das Gewerbe aus Ein- und Verkauf besteht diesen § 19 in Anspruch zu nehmen. Du verschenkst Geld!!!

Wie komme ich wieder in die Kleinunternehmer-Regelung?

Hatte seit sechs Jahren Gewerbe nach §19 UStG - Kleinunternehmerregelung. Bin 2012 erst- und einmalig geringfügig über die Grenze v 17.000€ gekommen. 2013 und 2014 liegen die Einnahmen wieder unter 17.500€. Finanzamt hat aufgefordert, nachträglich für 2012 USt-Erklärung abzugeben. Nun meine Frage:
Wie komme ich wieder zurück in die Kleinunternehmer-Regelung ??? Was hat es mit den 17.500/50.000€ auf sich ?? Was muss ich wie beachten bzw auf keinen Fall tun, damit meine Schreiben vom Finanzamt nicht als Option gewertet werden? Wie komme ich ab 2013 wieder in die Kleinunternehmer-Regelung ??????

Danke für Ihre Antworten !

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Ist eine Steuererklärung notwenig wenn ich unter dem Freibetrag geblieben bin?

Hallo,

ich habe einen Brief vom Finanzamt bekommen in dem sie mich auffordern meine Steuererklärung für 2011 einzureichen. Ich bin 2011 einer pädagogischen freiberuflichen Nebentätig als Horarkraft (mit Steuernummer und Rechnung stellen) nachgegangen und habe zusätzlich ein bezahltes Praktikum (400€ LSt-Karte) gemacht. In der Nebentätigkeit war ich durch die Kleinunternehmerregelung von der Umsatzsteuer befreit. Insgesamt war mein Einkommen 2011 aber weit unter dem Freibetrag von 8004€.

Bin ich zur abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, weil ich in der Nebentätigkeit Rechnungen gestellt habe oder reicht es wenn ich dem Finanzamt schreibe das ich weniger als 8004€ verdient habe und deswegen keine Steuererklärung abgeben muss?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

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Ich nehme neben meiner Angestelltentätigkeit die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UstG in Anspruch. Darf ich einen Mitarbeiter beschäftigen und wie wird dieser Lohn dann abgerechnet ? Oder ist es sinnvoller, dass dieser ebenfalls ein Gewerbe anmeldet und dann der Verdienst geteilt wird ?

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Vorsteuer als extra Posten in EÜR trotz Kleinunternehmer-Regelung?

Hallo, ich habe ein buchhalterisches Problem.

Ich mache meine EÜR mittlerweile mit Mein Büro von WISO statt in einer formlosen Excel-Liste. Das ganze nach SKR03. Klappt auch alles super.

Ein Problem habe ich jedoch. Ich bin Kleinunternehmer, weise keine Umsatzsteuer aus. Wenn ich nun aber Eingangsrechnungen verbuche mit 19% Umsatzsteuer, dann kann ich bei diesen auswählen Umsatzsteuerfreier Einkauf oder 19% Vorsteuer.

Der Einkauf war ja eigentlich nicht Umsatzsteuerfrei. Aber wähle ich 19% Vorsteuer aus verbucht Mein Büro die 19% als Vorsteuer auf einen extra Posten.

Was ist buchhalterisch richtig bzw. wie mache ich das? Hat da jemand Erfahrungen? Das Ergebnis bleibt ja das Selbe, aber nicht, dass es da mit dem Finanzamt Ärger gibt wenn Vorsteuer in der EÜR steht.

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Hallo; Habe eine Frage zr Umsatzsteuerpflicht: Ein Kleinunternehmer mit einem Jahresumsatz von 14.000 Euro schreibt eine Rechnung über ausgeführte Arbeiten. Laut §19 UStG Umsatzsteuerfrei, heißt, die Rechnung kann erstmal brutto für netto gestellt werden.

Was passiert, wenn der Kleinunternehmer Material einkauft, und diese dann an den Auftraggeber weiterverkauft ? Beispiel: Elektroarbeiten (Kabelverlegung) ausgeführt, Arbeitsleistung 1.000 Euro. Das dafür benötigte Elektromaterial kauft der Kleinunternehmer für 500 € netto (595 € Brutto) ein, und möchte dies ohne Aufschlag weiterberechnen.

Ist dieser Betrag dann Umsatzsteuerpflichtig ? dann müßte der Bruttobertrag angesetzt werden, davon 19% USt., die wiederum beim zu versteuerndem Einkommen abgezogen werden- quasi ein durchlaufender Posten.

Oder fällt wegen der Kleinunternehmerregelung gar keine USt an ?

Freue mich auf Antworten. Gruß Mike

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IST DAS RICHTIG?

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