Kleinunternehmer über 17500 € am Ende des Jahres

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5 Antworten

Ein Jahr dürft ihr über die 17.500 kommen, aber ab 2013 müsstet ihr Umsatzsteuer in Rg. stellen.

Wenn ihr Ware an- und verkauft, muss das auch nicht negativ sein, da ihr ja dann auch die Vorsteuer absetzen könnt.

Hier solltet ihr euch aber doch beraten lassen. Deine Idee wäre auch möglich, das geht natürlich nicht endlos oft.

Was passiert eigentlich, (was man Anfang des Jahres ja nicht weiß) wenn sich der Umsatz so gut entwickelt, dass man Ende d. J. mehr hat?

Dann lässt man die Korken knallen. Denn darum geht es ja bei einem Gewerbe.

Die Rechnungen sind ja alle ohne USt. ausgestellt worden.

Daran müsst ihr auch nichts ändern. Aber ab dem nächsten WJ müsst ihr dann auf Eure Umsätze MWST erheben und abführen, und könnt im Gegenzug VSt geltend machen.

Oder kann man noch etwas absetzen, was beim umsatz berücksichtigt wird. Z.B. Lohn für mich, da ich die Buchhaltung mache?

Das sind alles Betriebsausgaben.

Was ist so schlimm am Verzicht auf § 19 UStG? Bei vernünftiger Buchführung sind die Umsatzsteuervoranmeldungen etc. per Buchhaltungssoftware auch für einen Laien kein Problem. Ein gewisses grundwissen für Buchführung braucht man aber schon (aber das gilt auch bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung!).

Das bekomme ich schon hin. Bin Industriekauffrau und daher etwas Grundwissen in Buchhaltung vorhanden. Ich mach ja jetzt auch die Buchhaltung. Wollte halt nur wissen, ob sich das in diesem Jahr negativ auswirkt oder man Nachzahlungen befürchten muss, wenn´s drüber geht.

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Ihr solltet einen Termin bei einem Steuerberater vereinbaren ...

Das ist sehr komplex, das Beste, Ihr würdet bei der IHK oder einen Steuerberater fragen.

das sollte aber jeder Selbstständige wissen, so komplex ist das auch wieder nicht. ;)

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@BadBoy4ever

Du sagst es: "sollte", aber man kann nicht verlangen, daß JEDER vollumfänglich darüber informiert ist. Daher wird hier gefragt und "wir" geben so gut wir können vernünftige Antwort(en).

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@Suflaki

Es gibt Starterkurse bei der IHK, die sind gar nicht teuer und sind unbedingt empfehlenswert.

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Ihr braucht einen Steuerberater.

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