Kleinunternehmer neben Haupt- und Nebenjob möglich?

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7 Antworten

Gegenüber deinem Hauptarbeitgeber gelten beim Nebengewerbe/Teilselbsständigkeit dieselben Regeln wie beim Nebenjob.

Du mußt deinem AG deine Tätigkeit melden, er kann diese allerdings nicht Widersprechen es sei denn:

Alle Jobs zusammen dürfen inklusive Überstunden nicht mehr wie 48 Stunden/Woche betragen(lässt sich beim Gewerbe allerdings schlecht nachweisen, da du nicht in der Pflicht bist deine Arbeitsstunden fürs Gewerbe zu notieren)

Du darfst deinem AG keine Konkurrenz machen

Wenn deine Arbeitsleistung im Hauptjob unter deiner Mehrfachtätigkeit leidet, kann dein AG dir das dann doch untersagen.



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Es gibt kein "Kleingewerbe" das man anmelden kann. Wenn dann meldest du ein Gewerbe an und in Sachen Umsatzsteuer bist du ein Kleinunternehmer.

Könnt Ihr mir ein Buch empfehlen, womit ich mich darin gut einlesen kann, damit ich weiß wie die Geschäfte zu laufen haben?

Ach wie schön, dass sich jemand vorher richtig einlesen will :)))))))
hier findest du alles wichtige für den Anfang: https://fm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-fm/intern/Publikationen/ST\_ExistGruender.pdf

Dein Gewerbe ist von deinen Arbeitsverhältnissen unabhängig.

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Ein Kleingewerbe kannst du immer anmelden, das hat mit deinem Angestelltenverhältnis wenig zu tun.

Allerdings ein paar Sachen zu bedenken: Wenn du ein Kleingewerbe machst, dann darfst du pro Jahr keine 17.500€ überschreiten (auch auf den Monat heruntergerechnet 1458€ nicht) und wenn du genug verdienst, dann rechnet das Jobcenter die Aufstockung dagegen, wenn du eine bekommst.

Ansonsten kannst du das gern machen, aber achte drauf, dass du deinem Arbeitgeber keine direkte Konkurrenz machst, das ist nämlich verboten und ein Kündigungsgrund.

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Kommentar von Andi84
08.11.2016, 14:36

mehr Umsatz darf er schon machen jedoch ab mehr als 17.500€/Jahr ist er verpflichtet Steuern für sein Unternehmen zu bezahlen

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Kommentar von Griesuh
08.11.2016, 15:06

valaris, deine Aussage :
Ein Kleingewerbe kannst du immer anmelden, das hat mit deinem Angestelltenverhältnis wenig zu tun.

Zum einen gibt es kein Kleingewerbe.

Es gibt die Kleinunternehmerreglung nach § 19 UstG.

Zum anderen steht in fast allen Arbeitsverträgen, dass eine Nebentätigkeit , insbesondere dann wenn sie im Wettbewerb zum Hauptarbeitgeber steht, vom Arbeitgeber einer Zustimmung bedarf.

Zum andern dürfen die Nebentätigkeiten keine Beeinträchtigungen zur Haupttätigkeit zur Folge haben

Auch deine Aussage:
Wenn du ein Kleingewerbe machst, dann darfst du pro Jahr keine 17.500€ überschreiten

stimmt in diesem Kontexte leider auch nicht.

Kleingewerbe gibt es nicht.

Diese 17.500€ beziehen sich auf den Jahresumsatz und nicht auf den Gewinn.

Und selbst wenn er die Kleinunternehmerreglung nutzt darf er mehr als diese jährlichen 17.500€ Umsatz machen.

Dann ist er im Folgejahr kein Kleinunternehmer mehr und unterliegt somit der MwSt pflicht..

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Du kannst deine Zeit so nutzen, wie du willst, das ist völlig dir überlassen. 

Eine einmalige Beratung zur Selbstständigkeit kann auch die IHK leisten. 

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Ja, dass ist möglich. Das kannst du sogar machen ohne Steuern zu bezahlen wenn du einen Jahresumsatz von 17.500€ nicht übersteigst.

Eine Gewerbeanmeldung bekommst du bei deiner Stadt (Gewerbeamt) kostet ca. 25€ dauert 15 Minuten, dann bist du Selbstständig und kannst loslegen!

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Kommentar von Steuerbaer
08.11.2016, 14:44

Ja, dass ist möglich. Das kannst du sogar machen ohne Steuern zu bezahlen wenn du einen Jahresumsatz von 17.500€ nicht übersteigst.

Das stimmt so nicht. Bis zu einem Umsatz von 17.500 wird bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung keine Umsatzsteuer erhoben.

Einkommensteuer fällt bei Überschreiten des Grundfreibetrags von 8.652 an.

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Kommentar von Griesuh
08.11.2016, 15:12

Andi84 deine Aussage:
Ja, dass ist möglich. Das kannst du sogar machen ohne Steuern zu bezahlen wenn du einen Jahresumsatz von 17.500€ nicht übersteigst.

Stimmt leider nicht.

Die Kleinunternehmerreglung nach § 19 UstG besagt: dass du bis zu einem Jahresumsatz von 17.500€ von der MwST befreit bist. Du darfs keine MwST auf Rechnungen gesondert ausweisen, du kannst und darfst aber auch deine verausgabte MwST beim FA nicht geltend machen.

Alle andern Steuerarten und Abgaben bleiben von dieser reglung unberührt.
Einkommenssteuer fällt bei überschreitung der Freigrenze von 8652€ an. Umsatz - Betriebskosten = Einkommen.

Zur Steuerermittlung werden alle Einkommensarten zusammengezählt und somit kommt er über die Freigrenze, da er ja einen Hauptjob hat.

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Es gibt kein Kleingewerbe.

Und zum anderen frage ich mich, wie willst du das alles unter einen Hut bringen ohne dass deine Haupttätigkeit darunter leidet?

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