Kleinunternehmer: Geschätzter Umsatz von 50000 nicht erreicht, sogar unter 17500. Rückkehr zur KUR?

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Kannst du denn nachweisen, dass du davon ausgegangen bist, die 50.000 € zu überschreiten? Wurde das evtl. von dir mit dem Finanzamt besprochen?

War beispielsweise dein monatlicher Umsatz in den letzten Monaten von Jahr 1 bereits deutlich gestiegen?

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Hallo!

Vielen Dank für die Nachfrage. Tatsächlich ist es schwer mit dem Nachweis.

Ich bekomme in der Regel Anfragen und gebe Angebote ab. Von diesen abgegebenen Angeboten werden manche angenommen, manche nicht. Vorhersagbar ist das ganze nicht. Über die letzten Jahre lässt sich keine Gesetzmäßigkeit erkennen.

Gegen Ende Jahr 1 und Anfang Jahr 2 ist eine Vervielfachung der Anfragen und somit der abgegebenen Angebote zu verzeichnen. Außerdem wurden zwei neue Produkte beworben, die eine neue Zielgruppe im höherpreisigen Segment angesprochen haben. Leider kam es nicht zu Zusagen. Ich mache mit wenigen Deals viel Umsatz. Was aber leider heißt, dass der Umsatz schnell ausbleibt, wenn nur wenige Angebote zünden...

Der Umsatz ist in Jahr 2 zwar gestiegen, aber nur wenig.

"Leider" hatte ich bisher einen Sachbearbeiter im Finanzamt, mit dem ich außer bei der Abgabe der Lohnsteuererklärung nichts zu tun hatte und der keine Fragen gestellt hat. Ich war also verwöhnt.

Ich bin nun seit letztem Jahr durch Umzug in einem anderen Zuständigkeitsbezirk. Wie hier die Kulanz ist, habe ich nocht nicht ausprobiert. Tatsächlich habe ich bisher keine Korrespondenz mit dem FA geführt, da ich es so gewohnt war. Das war natürlich leichtsinnig und wird sich wohl bald rächen :-)

Meinst du, der plausible Nachweis wäre das entscheidende Kriterium?

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Extrem verwirrendes Gesetz. Kleinunternehmergrenze 17.500€ oder 50,000€ , was nun?

Hallo, ich habe mal wieder eine Frage, die irgendwie überall, jedesmal anders erklärt wird und deshalb sehr verwirrend ist. Ich habe gerade mehrere Stunden im Internet nach einer vernünftigen Antwort gesucht, auch hier auf gutefrage.net aber habe nicht wirklich was ausser verwirrende Antworten gefunden.

Es geht um die Kleinunternehmergrenze.

Es heißt, wer im laufenden Jahr nicht mehr als 17.500€ Umsatz macht und im darauffolgenden Jahr die Grenze von 50.000€ nicht überschreitet, kann von der Kleinunternehmerregelung gebrauch machen und muss keine Umsatzsteuer abführen.

Das ist sehr verwirrend für mich. Bedeutet es, dass man in einem Jahr 17.500€ Umsatz machen kann und im nächsten bis zu 50.000€ im übernächsten wieder nur 17.500€ und dann im 4. Jahr wieder bis 50.000€ und dann wieder nur 17.500€

Oder bedeutet es, dass man im 1. Jahr der Betriebseröffnung 17.500€ Umsatz und dann jedes Jahr bis zu 50.000€ Umsatz machen darf ohne Umsatzsteuer abzuführen?

Ich verstehe es nicht. die Aussagen spalten sich von einfachen Antworten bis zu hochkomplizierten Rechnungen, die kein Mensch versteht. Die einen sagen, wenn man mehr als 17.500€ überschreitet muss man direkt Umsatzsteuer abführen. Die anderen sagen, erst wenn man 50.000€ überschreit muss man die Umsatzsteuer abführen.

Kann mir das jemand möglichst unkompliziert erklären, wie man das nun verstehen kann. Für mich ist der Satz ein Widerspruch in sich. Auf der einen Seite nicht mehr als 17.500€ und dann wieder nicht mehr als 50.000€ also was nun?

Danke im Voraus für eure Antworten.

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Nebengewerbe in Hauptgewerbe - Kleinunternehmerregelung

Folgender Sachverhalt:

Seit 2010 habe ich ein Nebengewerbe, das ich im Juni diesen Jahres, also 2013 in ein Hauptgewerbe umgewandelt habe.

Während der gesamten Zeit als das Gewerbe als Nebengewerbe lief, habe ich von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch gemacht und die Umsätze waren auch in jedem Jahr unter 17.500 €.

Auch nach der Umstellung zum Hauptgewerbe ist die Kleinunternehmerregelung weiterhin aktiv. Allerdings wird es so sein, dass ich in diesem Jahr vom Umsatz über die 17.500 € kommen werde.

Nun ist es ja so, dass man von der Kleinunternehmerregelung dann Gebrauch machen kann, wenn im Vorjahr diese Summe (17.500 €) und im nachfolgenden Kalenderjahr 50.000 € Umsatz nicht überschritten werden.

So wie ich das nun verstehe, gibt es demnach für mich keine Probleme was die Umsatzsteuer angeht, auch wenn die Umsätze in diesem Jahr über 17.500 € sein werden oder, da ja im Vorjahr der Umsatz darunter war? Also nicht, dass ich nachträglich die Umsatzsteuer noch abführen muss oder sich sonstige Nachteile für mich ergeben.

Die Umstellung von Nebengewerbe auf Hauptgewerbe hat darauf keinen Einfluss oder?

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