Kleinunternehmer Einnahmen Ausgaben?

4 Antworten

EÜR sollte für die Gewinnermittlung reichen. 

Einnahmen musst Du alle angeben. Wenn Du Kosten wie Fahrtkosten nicht angibst, wird sich das Finanzamt daran nicht stören. 

Ob und wie Du Heizkosten, Telefonkosten etc. angeben kannst hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier solltest Du Dich professionell beraten lassen.

Das Finanzamt will dann auch noch eine Umsatzsteuererklärung von Dir (auch bei "Kleinunternehmern", um zu sehen, ob Du die Bedingungen noch erfüllst.)

Ob du ein "Kleinunternehmer" bist, entscheidet das Gewerbeamt, wenn du angibst, was du alles verkaufen willst. Ich wollte als Kleinunternehmer gezählt werden, wurde aber als vollständiger Unternehmer eingestuft, da ich bei den Angaben nicht gespart habe. Was willst du verkaufen, wenn ich die Frage mal in den Raum werfen darf?

Was ich dir jetzt schon sagen kann ist, dass es für Onlinehandler besondere Regeln zu beachten gibt. Wenn du "auch" ins Ausland verkaufen willst, gibt es kleine steuerliche Besonderheiten, auf welche du unbedingt achten musst (EU-Steuer).

Zu den Steuererklärungen:

Dort kommt nur das rein, was mit deinem Geschäft zu tun hat (Büroraum - Auto - Benzin - Büroartikel - Computer - etc.), alles Private kommt dann später in die Einkommenssteuererklärung. Falls du als Kleinunternehmer geltest, reicht eine EÜR für die Einnahmen und Ausgaben völlig aus. Wenn du aber als vollständiger Unternehmer eingestuft wirst, musst du jeden Monat eine Vorumsatzsteuererklärung abgeben und einmal im Jahr eine Umsatzsteuererklärung. Falls du in die EU verkaufst, musst du dich zudem bei der Bundesfinanzbehörde registrieren lassen und eine Umsatzsteuernummer beantragen und dich für das Mini-One-Shop-Stop Verfahren registrieren. Da kommt dann zusätzlicher Papierkram auf dich zu, wo du angeben musst, an welches Land du die Steuern abführen musst (Beispiel: Ein Kunde aus Italien hat bei dir eingekauft, du berechnest die Italienische Steuer, da du hier keine deutsche Steuer verlangen darfst - Diese Steuer wird dann an Italien und nicht an Deutschland abgeführt).

ich geb Dir einen Tip:

wenn Du bei der Umsatzsteuer keine Ahnung hast, schreib bitte nix dazu ....

1. auch ein Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG ist ein vollständiger Unternehmer (was immer das auch sein soll ....)

2. Es gibt keine Vorumstatzsteuererklärung .... das Teil heißt Umsatzsteuer-Voranmeldung ....

3. der große bzw. kleine Versandhandel sind sehr spezielle Vorschriften. das von Dir angesprochene Mini-One-Shop-Stop-Verfahren gilt im Übrigen nur für Telekommunikationsleistungen und Leistungen, welche auf elektronischen Weg erbracht wurden. Nachdem in der Fragestellung der Begriff Waren-Einkauf und Verkauf auftaucht, dürfte dieses Verfahren ausscheiden

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gehe einfach am angang zu steuerberater oder zu einem lohnsteuerverein.

es gibt eine grundregel ohne beleg keine buchung das gilt auch bei der E/ÜR

wie oft noch:

ein Lohnsteuerverein DARF hier nicht mehr tätiig werden ...

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@wurzlsepp668

das sollte man wirklich mal überprüfen ob soche einfache fagen gleich die gebührenordung in krafttretten müssen? wollte wissen was für eine haltung da das kartellamt hat.

müste man da zu einem sozialarbeiter (schuldenberater) gehen müssen?

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@robi187

tja, wer zu faul ist, sich deutlich auszudrücken, hat es nicht verdient, ernstgenommen zu werden.

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