Kleinster Durchmesser von Masse?

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8 Antworten

Eine kleinste Länge gibt es nicht. Es gibt immer noch was kleineres, genauso wie beim Größeren. Eine für uns sehr kleine Länge wäre kleiner, als es sich ein Mensch vorstellen kann. (Weit unterhalb der Planck-Länge!) 

Da es keine kleinste Länge gibt müsste man sagen, unendlich klein. Da es aber Unendlichkeit (zumindest bei Materie) auch nicht gibt, hebt sich beides auf. 

So eng sind Sein und das Nichts miteinander verwoben. Sein und Nichtsein liegen lediglich im Auge und Geist des Betrachters. 

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Kommentar von Usedefault
14.09.2016, 23:37

Außer die betrunkenen, altgriechischen Philosophen haben damit richtig getippt, dass etwas Unteilbares (halt nicht das Atom aber trotzdem) existiert!

Ich kann mir übrigends auch schon unter Atomgröße nichts vorstellen. Überhaupt nicht, weil soviele Atome in 1mm^3 sein sollen.

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Unter Masse versteht man Energie.

Schon allein daraus folgt, dass Masse keinen kleinsten Durchmesser haben kann.

Du kannst bestenfalls nach dem Durchmesser kleiner Materie-Teilchen fragen, d.h. nach dem Durchmesser von Elementarteilchen, die Fermionen sind. Da man jedes von ihnen aber am treffendsten als Feldanregung, d.h. als Wellenpaket begreift, haben sie keinen klar gegebenen Durchmesser. 

Chemiker haben dennoch eine Definition dafür. Bitte lies http://www.chemie.de/lexikon/Compton-Wellenl%C3%A4nge.html .

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im standardmodell der elementarteilchenphysik werden alle fundamentalen teilchen als punktteilchen angenommen (was natürlich nicht heißt dass sie es sind, bloß können wir sie nach heutigem kentnissstand nicht davon unterscheiden).

du wirst hier noch vielfach die antwort "planck-länge" hören. diese antwort kommt bei fragen dieser art so sicher wie das amen im gebet. ist aber falsch. die planck-einheiten stellen in keinem anerkannten modell irgendeine physikalische grenze für irgendwas dar. man kann sie als grenze für die gültigkeit unserer derzeitigen modelle sehen (wobei die natürlich auch schon weit weit früher versagen könnten). leider wird hier aber immer viel zu viel hinein interpretiert.

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Kommentar von Usedefault
14.09.2016, 21:16

Genau das habe ich mir beim Lesen des Wikipediaartikels auch gedacht.

Ist eigentlich der Protonenradius statisch oder ebenso an bestimmte Bedingungen gekoppelt, wie Kräfte die auf das Proton wirken? Kann man den Protonenradius überhaupt sinnvoll festlegen? Wird das Proton zerstört, wenn man es zu sehr zusammendrückt?

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Das ist ein Frage die kaum zu beantworten ist!

Wenn du beispielsweise eine Zahl wie die 1, immer wieder halbierst. Immer und immer wieder, wird sie niemals 0 sein.

Genauso verhält es sich mit der Masse, bzw. einem Objekt.

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Kommentar von aimbot
15.09.2016, 20:51

das erscheint mir kein schlechter Vergleich 

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Um die Frage zu beantworten, müsste man erstmal klären, was Masse auf der mikroskopischen Ebene eigentlich ist.

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Kommentar von aimbot
14.09.2016, 23:31

das was es auch auf makroskopischer Ebene ist 

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Kommentar von Usedefault
14.09.2016, 23:41

Ich denke schon den ganzen Tag über den Begriff der Masse generell nach. Eigentlich ist Masse nur die Relation zu einem Kilo Masse, aber keiner sagt was Masse eigentlich ist.

Ausser vielleicht die Ursache für die Trägheit, was auch wieder nur eine Eigenschaft ist.

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Wenn dir jemand diese Frage seriös beantworten kann, ist er entweder ein Idiot, der nichts davon versteht (aber halt glaubt es zu wissen) oder der sichere Kandidat für den nächsten Nobelpreis.

In der Quantenphysik wird viel mit Modellen operiert, weil sich eigentlich niemand vorstellen kann, was sich auf dieser Ebene abspielt. Die Grenze dieser Modelle ist die Planck-Länge. Sie ist aber nur die Grenze des Modells, aber nicht die Grenze in der Realität. Obwohl natürlich klar ist, dass es so eine von Null unterscheidbare Grenzlänge geben muss.

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Kommentar von kreisfoermig
15.09.2016, 16:24

So verstehe ich das auch. Kann man das auch etwa so (konservativ) formulieren

die Planck'sche Länge sei die kleinste
beobachtbare Länge (modulo Modellannahmen)

? Ihre Formulierung (die Grenze dieser Modelle) finde ich aber präziser.

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Das weiß man nicht so genau.. Das kleinste was man bisher kennt sind "Quarks", ob es was kleineres gibt, wer weiß..

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Die kleinste physikaliche Länge ist die plancksche Länge.

Nichts kann kleiner sein.
Google es mal!

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Kommentar von kreisfoermig
15.09.2016, 16:18

Jo, weil Google jetzt eine Autorität für Physik ist? Meine Fresse. Google und Wikipedia sind kein Ersatz für Literatur (die du zwar mittels Google finden kannst, aber einer platten Antwort von Google darf man nicht vertrauen, schon gar nicht bei einer tiefen philosophischen/metaphysischen Frage!!).

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Kommentar von Ankido
15.09.2016, 19:08

Google ist ein Ersatz für Literatur, wenn bei dir kein Bücher vorhanden sind. Google ist schnell, reich, vielfältig, kostenlos und vorhanden. Bitte nicht schrein!. ich hab versucht dir zu helfen. Tschau!

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Kommentar von grtgrt
16.09.2016, 19:51

Gegenstand der Physik sind Modelle, welche das beobachtbare Verhalten der Natur simulierbar und vorhersagbar machen sollen.

Wer sagt, die Planck-Länge sei die kleinstmögliche Länge, meint damit nur, dass wir bisher keine physikalischen Modelle haben, die auch für Längen kürzer als die Planck-Länge noch sinnvolle Aussagen machen.

Hierbei bleibt völlig offen, ob die Natur nicht doch noch kleinere Längen oder Abstände kennt.

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