Kleinkind wacht nachts auf und will nicht mehr schlafen

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10 Antworten

Will oder kann nicht mehr schlafen?

Das Schlafverhalten ändert sich die ersten Jahre mehr oder weniger oft.

Wann geht er denn ins Bett? Zu einer festen Zeit oder wenn er müde ist? Ich würde mal zusammenrechnen, wie viele Stunden er insgesamt innerhalb von 24 Stunden schläft. Vielleicht braucht er einfach nicht mehr Schlaf. Wenn das so ist, versuche den Mittagsschlaf weg zu lassen oder zumindest zu verkürzen.

Mit 1 Jahr kommen die Backenzähne - oder irre ich mich da?

Meine Tochter hatte damals nicht nur Schmerzen, sondern auch extra Hunger und Durst. Nach Tee, frischer Windel, Breiflasche, nochmal Tee und noch ner frischen Windel schlief sie wieder fest bis 8 Uhr. Als die Zähne da waren, schlief sie durch.

Also biete dem Kleinen was zu trinken und vielleicht auch zu essen an - wenn er nichts will, nimmt er auch nichts - und eine Veilchenwurzel zum Kauen.

Alles Gute! :-)

VErmutlich passiert tagsüber etwas, was ihn so beschäftigt, daß er seinen Rhythmus verloren hat. Mit 13 Monaten ist das ja gut möglich: hat er gerade laufen gelernt? Oder geht Mama wieder arbeiten und ist tagsüber weniger zur Verfügung als vorher? Manche Kinder holen sich dann die Aufmerksamkeit nachts, die sie tagsüber vermissen.

Ich denke, es ist eine Phase, die sich wieder legen wird, aber ich kann Euch nachfühlen, wie anstrengend das ist. Die Ratschläge bezüglich Ritualen und dem Versuch, ihn ruhig zum Einschlafen zurückzuführen, sind m.E. richtig und gut. Niemals würde ich ihn schreien lassen, denn ist die Botschaft an mein Kind wirklich "schrei ruhig, es wird niemand kommen!"?

Habt Ihr den Eindruck, er hat schlecht geträumt oder vor etwas Angst? Dann könntet Ihr - je nach räumlichen Gegebenheiten - bei ihm im Zimmer (nicht im Bett) bleiben, bis er wieder schläft und ihm das auch so sagen. Oder mit ihm handeln: "Bleib schön liegen, die Mama kommt gleich nochmal nach dir schauen" und dann rausgehen und gleich nochmal kommen, bis er sich beruhigt hat.

Mittagsschlaf verkürzen kann auch eine Lösung sein, vor allem dann, wenn Du den Eindruck hast, er ist nicht verängstigt oder unglücklich, sondern einfach nur wach.

Aber selbst wenn ich den Mittagsschlaf verkürze, kann es doch nicht sein, dass er nachts 4 Stunden wach ist, so lange schläft er ja mittags gar nicht... Er ist auch ausgelastet, würde ich sagen. Gerade jetzt bei dem Wetter sind wir viel draußen und die Luft macht ja eigentlich müde.

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Das ist eine Phase, bei uns ging das in dem Alter so über ca. 2 Monate. Haben auch alles versucht über erklären, schreien lassen, etc. Hinterher hab ich es meinen Nerven zuliebe einfach zugelassen, hab ihn aus dem Zimmer geholt und im halbdunkel leise spielen lassen, mich aber nicht mit ihm beschäftigt, sonder nebenher ein Buch gelesen. So nach 1 1/2 Stunden konnte ich ihn immer wieder ins Bett bringen und dann hat er wieder geschlafen. Irgendwann war der Spuk wieder vorbei und er hat wieder durchgeschlafen. Klar war es anstrengend, aber nicht so anstrengend wie jede Nacht einen Kampf mit ihm zu haben. Und wie gesagt, ist alles nur ne Phase und geht wieder vorbei! Da kommen noch ganz andere Dinge auf euch zu! :-)

villeicht mal mittagsschläfchen ganz weglassen. und wenn er abends noch nicht müde ist, nicht schon so früh zum schlafen zwingen.

Wenn ich ihn halb 8 hinlege, dann schläft er sofort ein, zwinge ihn also nicht. Er wacht eben oft nach paar Stunden wieder auf.

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So etwas ist eine Phase, die vorbei geht und normal ist. Viele Kinder haben das in verschiedenem Alter.

versuch, entspannt zu bleiben, mach keinen Stress, denn sonst wird oft alles nur viel schlimmer. Vor allem lass ihn nicht alleine schreien, denn Babys und Kleinkinder können so etwas noch nicht verstehen. Klar geben sie irgendwann auf und schlafen auch wieder ein, aber warum? Weil sie eingesehen haben, dass es Nacht ist? Wohl kaum. Sie haben gelernt, dass sowieso niemand kommt und sie tröstet. Wer würde so etwas seinem Kind antun wollen?

Mach möglichst kein Licht, streichle ihn sanft, singe leise, was ihn eben beruhigt. Vielleicht hilft auch weisses Rauschen (bzw. Meeresrauschen oder Regengeräusch) von einer CD, bei meiner Tochter hat das Wunder gewirkt. Und lass Dir nicht einreden, Kinder würden sich an so etwas gewöhnen und es für immer verlangen, das ist Unsinn. Die werden alle groß.

Hab Geduld und achte auch auf Deine eigenen Ressourcen. Leg Dich tagsüber hin, wenn die Nacht schlecht war, und lass den Haushalt Haushalt sein. Nur mit einem Mindestmaß an Schlaf kannst Du entspannt auf Dein Kind reagieren. Und Anspannung überträgt sich aufs Kind, was sicher nicht zu einem besseren Nachtschlaf führt...

Ich wünsche gute Nerven und viel Erfolg!

Oftmals werden sie durch ihre eigenen Träume wach, sie verarbeiten Dinge im Traum, die sie erlebt haben. Ich habe unsere Töchter nie ins Bett geholt, weil ich der Meinung bin, sie haben ihr eigenes Bett. Außerdem finden Kinder immer das Bett der Eltern toller als ihr eigenes, und Deiner hat da ja auch noch seine Bespaßung. Setze Dich ruhig neben ihn, rede ruhig auf ihn ein, und streichel ihn. Nichts machen, was ihn weiter munter werden läßt. Eventuell habt ihr ein Ritual, wie Buch lesen, oder Kassette hören. Mach dies, aber mit gedämpfter Stimme, so daß er durch den Klang wieder müde wird und einschläft. Es ist eine Phase, die wieder vorbei geht, ich drücke Dir die Daumen, dass es nicht so lange dauert. Bevor ich jetzt als Rabenmutter tituliert werde, selbstverständlich dürfen sie auch bei mir schlafen (Gewitter, Krankheit oder wenn sie einfach mal ganz schlecht geträumt haben), auch ich genieße den Kuschelfaktor.

Auch wenn es brutal klingt: schreien lassen. Wir haben das früher auch erlebt. Nach einer Woche ohne Schlaf, schauten wir kurz nach unserem Sohn und haben uns dann ganz fest an den Händen gehalten, um nur ja nicht wieder ins Kinderzimmer zu gehen....nach 2 Nächten war Ruhe!

Klar, bestimmt hat das Baby eingesehen, dass man nachts schläft. Oder dass seine Eltern ihre Ruhe wollen.

Meine Güte, natürlich hören Babys irgendwann auf zu schreien, wenn niemand kommt, aber nur deswegen, weil sie aufgeben. Sie haben gelernt, dass niemand kommt, wenn sie schreien. Na toll.

Dann haben die Eltern ihre Ruhe, aber was sie ihrem Kind damit angetan haben, merken sie nicht einmal.

Ein Baby weint nicht aus Spaß oder um seine Eltern zu tyrannisieren, sondern weil etwas nicht in Ordnung ist! Nur dass man als Eltern nicht herausfindet, was das ist, heißt ja nicht, dass es keinen Grund gibt. Es kann so vieles sein: zu heiß, zu kalt, Bauchweh, Zahnweh, kann nicht einschlafen...

Jeder Erwachsene, der schon einmal nicht einschlafen konnte, weiß, wie schlimm das ist. Als Erwachsener kann man das rationalisieren, man weiß, dass der Zustand nicht für immer anhält, man kann aufstehen und lesen oder fernsehen. Ein Baby kann nur weinen und hoffen, dass jemand kommt, um ihm zu helfen. Es damit alleine zu lassen, ist brutal.

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@Eva1979DL

Naja, ich finde es doch etwas einseitig, Eltern zu verurteilen, weil sie ihr Kind auf diese Art an einen anderen Rhythmus gewöhnen. Ich selbst habe das mit meiner mittlerweile 7jährigen Tochter auch durch und ich habe mein Kind weiß Gott nicht vernachlässigt!

Schon Kleinstkinder reagieren sehr unmittelbar auf das Verhalten ihrer Eltern und gewöhnen sich daran. Ein Baby, das beim kleinsten Mucks bereits umsorgt wird, wird immer wieder danach verlangen. Ein Baby kann aber auch - Schritt für Schritt - lernen, dass nicht jeder "quersitzende Pups" gleich durch Mama oder Papa weggetuddelt werden muss. Klar muss man erst mal abklären, ob auch alle Grundbedürfnisse des Kindes erfüllt sind. Dann wird auch recht schnell klar, ob das Baby vielleicht einfach mal nur Langeweile hat und beschäftigt werden will, oder sich vielleicht grad etwas allein fühlt. Sowas kommt nämlich auch vor und muss nicht zwangsläufig immer mit Aufmerksamkeit beantwortet werden. Insbesondere nicht nachts.

Ich kann das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" von Annette Kast-Zahn wärmstens empfehlen. Die Autorin gibt sehr schöne Hinweise und Anleitungen, wie man als Elternteil seinem Kind zu einem gesunden Schlafrhythmus verhelfen kann. Einfachster und erster Schritt: den Mittagsschlaf kontrolliert reduzieren.

Alles Gute für Euch!

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Hallo.Da es viele Möglichkeiten und Gründe geben kann, habe ich dir folgenden Link als Antwort geschickt :

http://optipage.de/kinderkindnicht_schlafen.html

Du solltest auch mit deinem Kinderarzt über die Situation sprechen.

Hab ich schon. Sie meinte, dass Kinder so Phasen manchmal haben, ich mir aber nicht auf dem Kopf rumtanzen lassen soll.

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@Nicki8884

Dann hast du deine Antwort.Haltet ein festes Ritual ein ( Buch vorlesen, eine Melodie hören etc. ) und leg das Kind schlafen. Ich habe z.B. immer statt " Gute Nacht " , " Bis morgen" gesagt, um dem Kind deutlich zu machen das wir uns wiedersehen werden. So kleine Kinder haben natürlich Angst wenn Mama und Papa kommen und sich verabschieden und sie keine Ahnung haben ob sie wiederkommen. Versucht es mal damit : " Schlaf schön. Bis morgen früh wenn wir uns wiedersehen ".Wenn das Kind wach wird, musst du es immer wieder hinlegen. Sag ihm das die anderen Kinder auch schlafen möchten und Angst bekommen wenn es so herum schreit. Lasst eure Tür auf und ein kleines Schlummerlicht brennen. Keinesfalls solltest du das Kind spielen lassen o.ä. Wenn es einmal gewonnen hat, wird es euch wahrscheinlich immer wieder besiegen. Legt es ins Bett zurück. Immer wieder. Lass die Abstände in denen du aufstehst wenn es schreit größer werden. Lass es ruhig mal 10 min. schreien. Wenn es eine Verschnaufpause macht, erst dann würde ich hingehen. Dann merkt das Kind das erst jemand kommt wenn es sich beruhigt hat.

Mein Sohn hatte auch diese Phasen. Ich weiss wie du dich fühlst. Und ich weiss das viele Eltern glauben es mache Sinn ihr Kind schreien zu lassen bis es sich selbst beruhigt hat, aber man muss bedenken das unsere Kinder uns vertrauen- und wir gefährden dieses Vetrauen wenn wir nicht da sind wenn es uns braucht.

Lass es also ruhig schreien und warte bis es ruhiger ist. Oftmals ist es Wutgeschrei und sonst nichts. Und dafür musst du nicht aufstehen bzw. solltest du nicht.

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@Sorsha84

Und wozu soll ein Kind merken, dass nur jemand kommt, wenn es aufhört zu schreien?? Ich renne auch nicht für jedes Geknatsche, aber wenn meine Tochter (2 Jahre) wirklich schreit, springe und renne ich immer noch. Und das werde ich auch noch in 5 Jahren tun. Und meine Tochter schläft trotzdem durch. Wenn Kinder wirklich schreien (wie gesxagt, schreien und nicht ein bißchen quaken oder jammern), dann ist auch was!! Ob wir Erwachsenn das immer so verstehen ist eine andere Frage - aber das Kind hat etwas, weswegen es unsere Hilfe braucht!

Außerdem schreibst du 2 verschiedene Sachen: Zuerst, dass man erst gehen soll, wenn das Kind eine Verschnaufpause macht, damit es lernt, dass man erst kommt, wenn es sich beruhigt hat. Und im nächsten Absatz erklärst du, warum es falsch ist, erst zu gehen, wenn das Kind sich selbst beruhigt hat. Da fällt es schwer, durchzublicken!

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@Nessi83

Wozu ?Aus dem selben Grund weshalb ein Kind merken soll das niemand kommt wenn es schreit und mit den Füßen auf dem Boden stampft oder Sachen schmeisst. Ich find die Frage überflüssig.

Wo steht das es falsch ist erst zu gehen wenn sich das Kind beruhigt hat ?!Entweder liest du vernünftig oder du lässt es kommentarlos stehen. Du kannst scheinbar gar nichts.

Hm, erst aufstehen wenn es eine Verschnaufphase macht. Sprich das Wutgeschrei nachlässt. Nicht wenn es brüllt und damit bezwecken möchte das du dich ausm Bett scherst. Von gehen wenn es sich beruhigt hat.

Fazit : Zu bl** zum lesen aber Hauptsache kritisieren. Wenn du deinem Arzt auch so gut zugehört hast, ist es kein Wunder das dein Kind immer noch schreit. Sorry. Meine Meinung.Viel Glück

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