Kleingewerbe wie viel Euro € Umsatz darf ich überhaupt machen?

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5 Antworten

1. Es gibt kein Kleingewerbe. Es gibt nur Gewerbe als Haupt- oder Nebenerwerb.

2. Kleinunternehmer ist ein Begriff aus der Umsatzsteuer. Kleinunternehmer ist Jemand, dessen Umsatz im Vorjahr weniger als 17.500,- Euro betrug (im ersten Jahr geschätzt) und der für das neueJahr weniger als 50.000,- Euro erwartet.

3. Das hat aber nichts damit zu tun, das ein etwaiger Gewinn, der Einkommensteuer unterliegt.

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Wenn ich jetzt eine Kleingewerbe anmelde wie viel € Umsatz darf ich machen ?

  1. Es gibt keine Kleingewerbe. Es gibt Gewerbe oder eben kein Gewerbe.
  2. Kleinunternehmer nach § 19 UStG kannst du sein, wenn deine umsatzsteuerpflichtigen Umsätze voraussichtlich pro Jahr 17.500,- € nicht übersteigen.

Also wenn ich am 02.01.2015 Anfange wann muss ich alles vorlegen beim Finanzamt 02.01.2016  ?

Wenn du dein Gewerbe anmeldest, bekommst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dieser ist dem Finanzamt zukommen zu lassen.

Der 02.01.2015 ist schon vorbei. Sicher, dass du den gemeint hast?

Bitte suche einen Steuerberater auf.

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wurzlsepp668 01.01.2016, 22:27

vielleicht handelt es sich um Marthy McFly ....

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Es gibt kein Kleingewerebe.

Gewerbe ist Gewerbe. Du meldest ein Gewerbe an. Fertig.

Nun kannst du entscheiden, ob du die Reglung nach § 19 UstG in Anspruchnehmen willst. Da bist du bis zu einem Jahresbruttoumsatz ( nicht Gewinn) von bis zu 17.500€ von der Umsatzsteuer ( Mehrwertsteuer) befreit.

Du darfst dann auf deinen Rechnungen keine Mehrwertsteuer ausweisen, was bei dir dann jedoch Geschäftskunden, die MwSt abzugsfähig sind, als Kunden wegfallen werden.

Du darfst auch die verausgabte MwST-- für Wareneinkäufe, und sonstige Betriebskosten, beim Finanzamt nicht geltend machen. Somit würde für dich alles um 19% teuerer werden, da du auf der MwST hängen bleiben würdest.

Alle anderen Steuerarten und Abgaben bleinen von der § 19UstG Reglung unberührt.

Diese reglung ergibt einfach keinen Sinn für gewerbetreibende.

Tipp: besuche einen Kurs für Existenzgründer, dort erfährst du die Grundlegenden Begriffe der Selbstständigkeit und des Gewerbetreibens, Du erfährst was von BWL, dem Steuerwesen, Buchführung, hörst etwas über Betriebsformen, Marketing, Betriebsfürung und vieles mehr.

Du bist Einzelhandeslkaufmann und stelltst dann diese Frage? Sehr verwunderlich.

Ansonsten haben kevin und wfwbinder alles gesagt.

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Helefant 02.01.2016, 12:50

"Du darfst dann auf deinen Rechnungen keine Mehrwertsteuer ausweisen, was bei dir dann jedoch Geschäftskunden, die MwSt abzugsfähig sind, als Kunden wegfallen werden."

Für die Geschäftskunden ist es vollkommen egal, ob sie 100 € brutto=netto zahlen, oder 119 € inklusive Umsatzsteuer. Im Gegenteil, wenn der Geschäftskunde auch Kleinunternehmer ist dann ist für ihn ersteres günstiger.

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Helefant: Milchmädchenrechnung.

Der MwST abzugfähige Kunde wird
wegfallen da er für seinen Wareneinkauf gezahlte MwSt, die  nicht extra
auf der Rechnung ausgewiesen ist,   nicht eim FA gegen rechnen kann.

Und für alle die die nicht MwSt abzugsfähig sind wird es nicht günstiger, es wird teuerer, denn sie bleiben auf der MwST sitzen.

Die Mehrwertsteuer ist für einen MwST berechtigen gewerbetreibenden ein Durchgangsposten.

vereinnahmte MwST ist an das Finazamt weiter zuleiten.

hat er keine MwSt für seinen eigenen Wareneoinkauf gegen zuhalten, so zahlt er kompl. die vereinnahmet MwSt an das FA.

Beispiel. Durch Warenverkauf vereinnahmte MwST 5000€.

Die muss er an das FA weiterreichen. Keine MwST da zum gegenrechnen, so zahlt er diese 5000€ an das FA.

Hat
der gewerbetreibende nun durch Wareneinkaüfe, z. B. 2500€ MwST gezahlt,
so kann er diese von den 5000€ abziehen und hat nur noch 2500€ MwST an
das Fa weiter zuleiten.

Merke: Der, der nicht MwST abzugsfähig
ist, bleibt auf der MwST sitzen und es wird alles für ihn teuerer. ( das
nennt sich dann Endverbraucher, so wie du und ich.)

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wurzlsepp668 02.01.2016, 16:21

selber Milchmädchenrechnung ....

1. Mehrwertsteuer ist nur bei Unternehmen, die eine Bilanz erstellen, ein durchlaufender Posten.

ein Unternehmer, der den Gewinn nach § 4/3 EStG ermittelt zahlt sehr wohl auf die vereinnahmte Umsatzsteuer Einkommensteuer. Wurde Dir zwar schon einige Male erklärt ....

2. wieso soll der vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer wegfallen?

ich habe eine Kundschaft, Kleinunternehmer nach § 19 UStG (noch ...) hat (mittlerweile) nahezu ausschl. Kunden, welche Vorsteuerabzugsberechtigt sind ... (ups ...)

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Griesuh 02.01.2016, 17:10
@wurzlsepp668

Stimmt nicht.

1. Mehrwertsteuer ist nur bei Unternehmen, die eine Bilanz erstellen, ein durchlaufender Posten.

Auch bei einer normalen Gewinn-Verlustrechnung ist die MwST  ein durchlaufender Posten. da du wenn abzugsberechtigt diese gegen rechnen kannst

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ein Unternehmer, der den Gewinn nach § 4/3 EStG ermittelt zahlt sehr
wohl auf die vereinnahmte Umsatzsteuer Einkommensteuer. Wurde Dir zwar
schon einige Male erklärt ....

Wo habe ich behauptet, dass hierauf keine EKST bezahlt wird?

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2. wieso soll der vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer wegfallen?

Da er die in den Beträgen beinhaltende MwSt nicht gegenrechnen kann, da sie von § 19 UstG nutzern nicht extra auf der Rechnung ausgewiesen werden darf.

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ich habe eine Kundschaft, Kleinunternehmer nach § 19 UStG (noch ...) hat
(mittlerweile) nahezu ausschl. Kunden, welche Vorsteuerabzugsberechtigt
sind ... (ups ...

Und das kann ich so nicht glauben. Denn der MwSt abzugsberechtigte stellt sich hiermit schlechter.

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wurzlsepp668 02.01.2016, 17:39
@Griesuh

zur Einkommensteuer:

Kommentar von

Griesuh

,

17.06.2015

Wurzelsepp, mit dieser Aussage von dir disqualifiziert du dich
noch mehr. Woher hast du denn deine Milchmädenrechenweisheit? Keiner
zahlt auf MwSt (Umsatzsteuer) eine Einkommenssteuer. Die Mehrwertsteuer
erscheint nicht bei deinen Einkünften. denn diese ist schon in den
Betriebskosten enthalten. Da du bei dieser Reglung §19 UstG deine
verausgabte MwST für deine Einkäufe beim FA nicht geltend machen kannst
wird für dich alles um 19% teuerer. Das bedeutet, deine Betriebsausgaben
sind dadurch höher und dein Gewinn verschmälert sich dadurch. Nochmals,
auf die Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer zahlt keiner Einkommenssteuer. Ob
und wann du zur Vorsteuer veranlagt wirst und wie viel du an das
Finazamt weiterreichen musst hängt von deiner vereinnahmten und von
deiner verausgabten Mehrwertsteuer ab. Und warum und wieso wird eine
Photovoltaikanlage ..... im 3. Jahr auf jährliche Umsatzsteuer
umgestellt ? Der Sinn erschließt sich mir nicht so recht. Verwechselt du
da nicht etwas mit der Abschreibung?

Bleibt für mich die Frage: Bist du Vorsteuer ( mehrwertsteuer
abzugsfähig oder nicht? Beantworte diese Frage. Dann sehen wir weiter.

aus der Frage:

https://www.gutefrage.net/frage/gebrauchtwaren-handel-steuern-fragen?foundIn=unknown_listing

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Griesuh 02.01.2016, 18:26
@wurzlsepp668

Und was ist daran falsch? Bist du MwST abzugsberechtigt, davon ging ich aus,  ist die MwST in den Betriebskosten ein durchlaufender Posten und erscheint somit nicht mehr in deinem Einkommen und somit  auch nicht Einkommenssteuerpflichtig.

Bist du nicht abzugsberechtigt, so ist dies schlußendlich in deinem Einkommen enthalten und du löhnst.

Alleine deshalb macht die § 19 UstG Reglung keinen Sinn.

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wurzlsepp668 02.01.2016, 19:08
@Griesuh

Frage, Griesuh:

wieso gibt es im Formular "Anlage EÜR" dann eine Zeile "Vereinahmte Umsatzsteuer sowie Umsatzsteuer auf unentgeltliche Wertabgaben" ?

Somit fließt die Umsatzsteuer durchaus in die Einkommensteuer mitein, da ein EÜRler am 31.12. NIE Umsatzsteuer und Vorsteuer auf Null bringt ...

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ich empfehle einen Gründerkurs der IHK ....

dem Benutzernamen nach schließe ich, dass Du im Handy-Bereich tätig werden willst ...

Reparaturen am Handy benötigen einen Meister ....

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Handyrepair 01.01.2016, 21:54

Ich habe verschiedene Schulungen besucht und bin Einzelhandelskaufmann. Ich habe auch lange Jahre bei einem Handyladen gearbeitet.

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wurzlsepp668 01.01.2016, 21:56
@Handyrepair

Handyladen verkauft ...

Handyreparatur = Meister ....

und durch deine Schulungen solltest Du doch dann die Antwort auf Deine Fragen kennen ...

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