Kleingewerbe, Versäumnis der Abgaben der Steueranmeldungen HILFE!

5 Antworten

Rufe doch einfach beim Finanzamt an, lasse Dich mit dem zuständigen Sachbearbeiter verbinden, erkläre ihm Deine Situation und frage den direkt - die haben ja auch Ermessensspielräume. Dann rufe beim Gewerbeamt an und frage nach, ob es möglich ist, dass man das Gewerbe noch im Nachhinein wieder abmelden kann - Deine Situation nicht zu vergessen zu schildern.

Du gibst einfach Umsatzsteuervoranmeldungen für die betreffenden Zeiträume ab, und zwar mit einem Umsatz von jeweils 0 €. Für den Fall, dass das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen geschätzt und Vorauszahlungen festgesetzt hast, legst du Einspruch gegen die Bescheide ein.Weiterhin teilst du dem Finanzamt mit, dass das Gewerbe abgemeldet wird.

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DH, genauso ist es.

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Warum sollte er es machen (mal abgesehen davon, dass dies in der Praxis keine Probleme geben würde). Aber er schreibt ja selber, "konnte das Gewerbe nicht betreiben". Er hatte also nie ein Unternehmen und muss somit auch keine USt Voranmeldung abgeben. Wenn er dies dem Finanzamt mitteilt, hat sich die Sache ja erledigt.

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@Hefti15

Stop, natürlich hatte er ein Unternehmen. Sobald Du ein Gewerbe angemeldet hast, musst Du auch dafür eine Erklärung abgeben...

Allerdings, wenn das wirklich als Kleinunternehmen angemeldet ist, muss ja auch keine Umsatzsteuer-Voranmeldung abgegeben werden. Hast Du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung falsch ausgefüllt?

Mache einfach Nullmeldungen, melde das Gewerbe wieder ab, und in der Einkommensteuer-Erklärung und der Umsatzsteuererklärung für 2014 gibts Du dann auch einfach nur 0,-- € an. Schon hat sich das Problem erledigt.

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@Kafeemann

Nein, muss man nicht. Eine Anmeldung ist für das Finanzamt nur ein "Indiz" für ein Gewerbe. Dies kann man als Steuerpflichtiger aber widerlegen.

Wie schon erwähnt, ist dies auch logisch. Die einzelnen Steuerarten knüpfen an bestimmte Voraussetzungen an. Ab wann liegt ein Gewerbebetrieb vor, ab wann gilt man i.S.d. Umsatzsteuerrecht als Unternehmer....

Die Gewerbeanmeldung ist nichts mehr als ein "Indiz". Wenn der Steuerpflichtig mitteilt, dass er tatsächlich gar nie die Tätigkeit aufgenommen hat, dann erfüllt er i.d.R. ja niemals die Voraussetzungen der einzelnen Gesetzte und muss deshalb auch keine Erklärungen abgeben.

Wäre ja auch noch widersinniger, wenn man es aus einem ganz anderem Blickwinkel sieht: Wer einen laufenden Gewerbebetrieb hat und dem Finanzamt mitteilt, dass er z.B. am dem 01.01. keinen aktiven, sondern einen ruhenden Gewerbebetrieb hat, der muss ja auch keine Erklärungen mehr abgeben. Warum soll dann jemand, der nie "aktiv" war, zu einer "Nullmeldung" verpflichtet werden.

Also, für dich nochmals: Wer ein Gewerbe anmeldet, wird automatisch vom Finanzamt angeschrieben. Weil die davon ausgehen, so jemand wird auch tatsächlich "aktiv". Wenn derjenige aber glaubhaft vorträgt, er habe das Gewerbe niemals ausgeübt, dann entsteht eben auch keine Pflicht Erklärungen abzugeben.

PS: Gibt gar nicht so wenige Fälle, wie man denkt. Da meldet einer ein Gewerbe an und hat danach einen schweren Unfall. Aufgrund dieses Unfalls kann er das Gewerbe nicht "eröffnen". Er weiß nicht, wann er "aktiv" wird bzw. ob er nach der Genesung jemals "aktiv" im Gewerbe werden kann. Stellt man dies dem Finanzamt so da, muss man eben keine Erklärungen für das Gewerbe mehr abgeben.

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Ich denke, du mußt für diesen Zeitraum die Einkommenssteuer abgeben, auch bei +/- = 0. Am besten mal bei deinem Finanzamt Sachbearbeiter/in nachfragen. die sind meistens lieber als man glaubt.

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