Kleingewerbe und Fahrzeugverkauf

2 Antworten

Machs als Hobby,bei Gewinnen von max 100,-und das gelegentlich ,da hat der Gesetzgeber nichts dagegen.Zur Sicherheit,wegen einer Überprüfung ,könntest Du die gekauften,geschenkten Fahrzeuge auflisten,und das Datum der Veräußerung im restaurierten Zustand.Mach erstmal vier im Monat....ist mehr als Du glaubst.) So hast mit Gewährleistung nichts zu tun,und Hobby kann auch Hobby bleiben.Liebe Grüße

Danke, hat sich aber inzwischen erledigt, sind ja schon fünf Jahre vergangen und ich bin dank besserem Job nicht mehr auf kleine Basteleien angewiesen :)

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Wenn du gewerblich tätig bist, dann musst du auch die Gewährleistung bieten. Bei gebrauchten Artikeln kannst du diese jedoch von 2 Jahren auf 1 Jahr reduzieren. Wie sich das bei Bastlerfahrzeugen verhält weiß ich leider nicht.

Auch bei Bastlerfahrzeugen müssen grundsätzlich 2 Jahre Gewährleistung eingeräumt werden. Es kommt halt darauf an, ob die Fahrzeuge mangelhaft sind oder nicht. Ein (Sach-) Mangel - Rechtsmängel lassen wir nun mal außen vor - liegt z.B. dann vor, wenn die Sache (grob gesagt) eine Eigenschaft nicht aufweist, mit der der Käufer aber rechnen durfte.

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Gewährleistung auf gebrauchten Roller

Ich hatte vor 14 Monaten einen alten gebrauchten Roller für 500 Euro bei einem niedergelassenen Händler überteuert (weil deutlich zu alt) gekauft! Die Tachowelle funktionierte zu diesem Zeitpunkt nicht und wurde getauscht. Ich hatte eine ganz normale Quittung bekommen, in der eine Garantie/Gewährleistung nicht geregelt ist. Danach fingen etliche Reparaturen an! Die ersten 3 Monate machte der Händler Reparaturen noch umsonst! Danach machte er mir "Freundschaftspreise", wobei ich weniger bezahlte, als manch anderer Kunde. Motorblock musste getauscht werden, Auspuff musste getauscht werden, Kolbenfresser und viele Kleinigkeiten mussten gemacht werden! Inzwischen mag der Händler meine Stimme am Telefon kaum mehr hören, weil ich doch ein zu oft gesehener Kunde bei Ihm war/bin. Durchaus habe ich gut und gerne bei Ihm 500 Euro etwa an Reparaturkosten gelassen. (Ein neuer Roller hätte mich 1000 Euro gekostet) Nun, 14 Monate nach dem Kauf hat das Moped nun vermutlich alles hinter sich: Springt garnicht mehr an und hat multiple Problematiken: Kolben hängt, Kickstarter hängt, Bremsten vorne (Bremsscheibe hat ein Schlag) und hinten (Quietscht so dermaßen, das sich Jeder am Straßenrand die Ohren zuhalten muss) sind defekt, es ist kaum eine Kompressionmehr vorhanden, kaum ein Zündfunke mehr, der Vergaser macht Probleme und wenn das Moped fahren würde, so qualmt es durch den Auspuff so massiv, sodass die Kleidung nach einer relativen Strecke nach Auspuffgasen riecht! Was Rechnungen von Reparaturen angeht, so kann ich keine Nachweisen, weil ich Ihm das Geld immer bar gegeben hatte, somit ohne Steuer. Der Händler sagte mir in der Vergangenheit immer wieder, das er für diesen Roller hinsichtl. Reparaturen mehr an Zeit und Ersatzteilen investiert habe, als dieser mir an Geld abgenommen habe und das wäre ansich von Ihm aus mehr als fair und er würde das nicht für Jeden Kunden machen. Und zurücknehmen würde er das Moped nicht, weil ich es ja auch viel zu sehr gefahren habe. (Anm. Andere nutzen Ihre Mopeds um ein vielfaches mehr!) Nach ca. 6 Monaten wäre der Rückkaufwert von Händler her nur 50 Euro gewesen! (Zitat: "Du wirst mir Dein Roller nicht verkaufen wollen für den Preis, den ich Dir biete. Stell diesen bei ebay ein.) Heute ist der Roller "Schrott"!

Welche Rechte könnte ich nach einer solchen Zeit noch haben? Was könnte die Gewährleistung von Gebrauchtfahrzeugen jetzt, nachdem ich das Fahrzeug mit bedürftigen Reparaturen immer noch gefahren habe, noch aussagen? Im Web finde ich nichts speziell!

Anmerkung zu mir: Ich weiss, das ich damit den größten Kauffehler meines Lebens gemacht hatte und auch im Nachhinein nicht korrekt gehandelt hatte und mich von dem Verkäufer immer neu vertrösten lassen hatte!

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