Kleingewerbe oder doch Hauptgewerbe?

3 Antworten

KLiengewerbe gibt es nicht. Das kennt das Gewerberecht nicht. Gewerbe anmelden und Fertig.

Das was du meinst ist die Kleinunternehmerreglung nach § 19 Ust und das ist eine Steuerliche Angelegenheit und betrifft nur die Umsatz ( Mehrwert) Steuer.

Das bedeutet, dass du bis zu einem Jahresumatz von 17.500€ von der MwST abgekoppelt bist.

Du darfst auf deinen Rechnungen die MwST nicht extra ausweisen ( was bei den Luxusuhren die du anbieten willst bei den sicherlich zumeist gewerblichen Kunden nicht gut ankommen wird) und du darfs deine verausgabte MwST nicht beim Finazamt gegenrechen.

Bei Luxusuhren denke ich ist der Jahresumsatz von 17.500€ schnell erreicht.

Daher rate ich i deinem Fall zur Regelbesteuerung.

Ein Steuerberater deines geringsten Misstrauens wird dich diesbezüglich ümfanglich beraten.

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Danke!! Bin sehr dankbar für deine Hilfe:) Ein Bekannter ist auch in dem Bereich Luxusuhren auch tätig und greift zu der Differenzbesteuerung. Wie verhält sich diese Art von Versteuerung? Sollte ich evtl gleich diese anwenden?

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@schneider1981

ich sollte dazu noch erwähnen es handelt sich um gebrauchte Uhren also keine Neuware

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Die Kleinunternehmerregelung hat doch nichts damit zu tun, ob das Geschäft läuft oder nicht. Nutzt du sie, brauchst du von deinen Kunden keine MwSt erheben und ans FA abführen. Dafür kannst du auch keine selbst gezahlte MwSt als Vorsteuer absetzen. Faktisch ist die MwSt ein durchlaufender Posten...

Es gibt kein Kleingewerbe, also kann man es auch nicht anmelden. Jede Gewerbeanmeldung ist für ein richtiges Gewerbe.

Die 17.500 €-Regelung hat nichts mit der Gewerbeanmeldung zu tun. Die stammt aus § 19 UStG und betrifft nur die MwSt. Wenn dein Umsatz diesen Betrag voraussichtlich übersteigt, gibst du bei der steuerlichen Erfassung (Fragebogen vom Finanzamt) an, dass du an der Regelbesteuerung teilnimmst (nicht Kleinunternehmerregelung).

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OK,vielen Dank für die Antwort..angenommen ich möchte mich es erst ausprobieren wie die Firma anläuft und es mit der Kleinunternehmerregelung probieren ob es sich überhaupt lohnt, kann ich dann immer noch umswitchen?

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Kleinunternehmer: Geschätzter Umsatz von 50000 nicht erreicht, sogar unter 17500. Rückkehr zur KUR?

KLEINUNTERNEHMERREGELUNG - Es wurde schon so gut wie alles zu diesem Thema gesagt - nur diesen Punkt habe ich nicht gefunden...

Szenario:

Jahr 1: Unter 17500 Umsatz. Jahr 2: geplanter Umsatz über 50000 -> Regelversteuerung. Jahr 2: tatsächlicher Umsatz aufgrund Krankheit und geplatztem Deal: unter 17500. Jahr 3: Rückkehr zur KUR.

Rechtmäßig?

Wenn ich es richtig verstanden habe, bin ich zur Umsatzsteuer verpflichtet, wenn auch nur eine der beiden Grenzen (17500 Vorjahr, voraussichtlicher Umsatz laufendes Jahr über 50000) erfüllt ist. Im Januar des Jahres 2 war zwar das Vorjahr unter 17500, die Umsatzplanung für das laufende Jahr jedoch im Januar über 50000 (durch Vervielfachung der abgegebenen Angebote, Erweiterung des Portfolios, der Region und Verhandlung mit einem Großkunden). Daher habe ich Umsatzsteuer ausgewiesen und abgeführt.

Der tatsächliche Umsatz lag jedoch weit hinter den Erwartungen (durch unternehmerischen "Schiffbruch"). Der tatsächliche Umsatz lag tatsächlich nur knapp unter den 17500.

Ich bin in Jahr 3 zur KUR zurückgekehrt und habe keine Umsatzsteuer ausgewiesen - da das Vorjahr unter 17500 lag.

Ist diese Konstellation möglich?

Problem: In Jahr 2 könnte man interpretieren, dass ich zur Umsatzsteuer optiert habe und fünf Jahre gebunden bin. Ich sehe aber kein Wahlrecht darin, da die Umsatzgröße über 50000 erwartet war (Maßnahmenkatalog, Umsatzplanung, Businessplan wäre verfügbar).

Wird das Finanzamt dies anerkennen oder die Umsatzsteuer für Jahr 3 einziehen wollen?

Es klingt komplizierter als es ist. Fragen beantworte ich gerne.

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Kleingewerbe anmelden, wie genau?

Ich würde mich gerne als Kameramann anbieten und würde rechtlich auf der sicheren Seite stehen. Da ich viel in einer Stadt arbeite und immer am Abend daheim bin, wollt ich erstens Fragen, kann ich mich beim Gewerbeamt in der nähe anmelden, oder muss es in der eigenen Stadt sein? Und wie viel würde es kosten, für ein Kleingewerbe (Kameramann)?

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Steuer-Frage: Hauptjob, 450€-Job & Kleingewerbe

Hallo :-)

und zwar habe ich einen Hauptjob, einen 450€-Job und nebenbei ein Kleingewerbe (Handelsvertretung) ...in der Art wie eine Tupper-Beraterin ;-)

Nun ist meine Frage wie das im nächsten Jahr steuerlich aussieht. Hab natürlich schon mehrmals gegooglet, jedoch bin ich nicht fündig geworden.

Beim Kleinwerbe ist es ja so das ich bis zu 17500 € verdienen darf. Ich arbeite auf Provisionsbasis. Heißt das, dass ich bis zu 17500 € Provision verdienen könnte? Oder zählt dann mein 450€-Job auch dazu? Irgendwie bin ich da jetzt ein wenig verwirrt und hab Angst nächstes Jahr damit Probleme zu bekommen wenn es um Steuererklärung geht.

Kann mir da einer helfen?

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kleingewerbe ohne umsatzsteuer

erst mal vielen dank im voraus!!! bitte kein warum, wieso oder weshalb, oder aussagen , dass es unrealistisch ist.

grundgedanke. Kleingewerbe wird ohne umsatzsteuer Gegründet.

erste frage: bedeutet dies: ausgaben=0 gewinn=umsatz

zweite frage: wenn ich über 17500 komme, muss ich dann den gesammtumsatz versteuern oder nur das was über 17500 ist.

dritte frage: wenn ich im erste jahr die 17500 "nicht" überschreite und im zweiten jahr "nicht" die 50000, bin ich dam im dritten jahr immer noch kleinunternehmer ohne umsatzsteuer, wenn ich "nicht" die 17500 in diesem jahr überschreite.

vierte frage: wie entwickelt sich die dritte frage, wenn folgendes passiert: 1J unter 17500 2J unter 50000 3J unter 17500 4J unter 50000 u.s.w

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Hallo, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Mein Mann hat einen Hauptjob möchte aber noch ein Nebengewerbe ( bis 17500€ ) anmelden, da er in seiner Freiwoche die er einmal im Monat hat, noch bei jemanden aushelfen, muss dafür Rechnungen schreiben. Er hat die Lohnsteuerkarte 3 mit 1 KInd ich gehe selbst nicht arbeiten. mein Sohn hat einen 450€ Minijob. Habe schon bei der Krankenkasse angerufen, da er einen Hauptjob hat und weniger als 20 Stunden in der Woche arbeitet muss er von der Krankenkasseseite nicht erwarten.

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