Kleingewerbe Lohnsteuer?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Kleingewerbe und Lohnsteuer passen nicht zusammen, da Bezeichnung für 2 verschiedene Einkunftsarten ;)

Ich schätze mal, du möchtest neben einer nichtselbstständigen Tätigkeit (also Angestelltenverhältnis) ein Kleingewerbe gründen. Geht man von einem monatlichen Umsatz von 450,00 € aus, so liegen die Einnahmen bei 5.400,00 € pro Jahr (Januar bis Dezember).

Wie hoch das verfügbare Nettoeinkommen ist, kann dir hier niemand sagen... es ist davon abhängig, wie hoch deine Ausgaben im betreffenden Jahr sind und wie hoch dein persönlicher Steuersatz ist.

Angenommen deine steuerrechtlichen Ausgaben betragen 1.000,00 €... die Einkünfte aus Gewerbebetrieb betragen demnach 4.400,00 €. Des weiteren gehe ich davon aus, das dein persönlicher Steuersatz bei 25 % liegt... demnach entfallen 1.100,00 € Steuern bei dieser Einkunftsart. Folglich liegt dein ca. Nettoeinkommen aus dem Kleingewerbe bei 3.300,00 € (davon ausgehend, das keine Wirtschaftsgüter angeschafft wurden, die über mehrere Jahre abgeschrieben werden müssen).

Wenn du die Unterschiede zwischen Umsatz, Gewinn und Einkommen nicht kennst, solltest du es lassen.

Im übrigen kannst du kein Kleingewerbeanmelöden, denn das kennt das Gewerberecht nicht.

Du meldest ein Gewerbe, im Nebenerwerb an, und Fertig.

Das was du meinst ist die Kleinunternehmereglung nach § 19 UstG und das ist eine steuerliche Angelegenheit und betrifft nur die Umsatz (Mehrwert)Steuer.

Was dir von deinem Umsatz noch an Gewinn verbleibt und was davon noch als zuversteuerndes Einkommen übrig bleibt, musst du dir schon selbst ausrechnen.

Wer als Selbstständiger seine Betriebskosten nicht kalkulieren kann sollte es sein lassen.

Mein Tipp: besuche zwingend einen Kurs für existenzgründer. denn dort erlernst du alle wichtigen Begriffe und Dinge die eine Selbstständiger wissen muss.

Vielen Dank für die unfreundliche Antwort. Ich kenne den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn, aber ich habe eben noch keinen Gewinn berechnet. 

Und ich habe nicht von der Umsatzsteuer geredet. Ich muss keine Umsatzsteuer ausweisen, das habe ich schon in Erfahrung gebracht.

Ich wollte auch schlicht und ergreifend wissen, wie ich ca berechnen kann was übrig bleibt am Ende.

Gut, dass hier nicht alle so schlecht gelaunte Antworten geben und meinen jeder müsse Buchhalter sein.



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@Romami1984

Das war keine schlecht gelaunte Antwort, das war eine Antwort auf deine Frage. Und diese ist so gestellt, dass jeder sofort erkennt, dass du nicht unbedingt das große Wissen zur Selbstständigkeit hast. Und ein selbstständiger sollte schon einwenig etwas von BWL und Buchführung wissen.

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Monatlicher Umsatz ca. 450€

Umsatz ist nicht Gewinn. Den müßtest Du selbst berechnen oder zumindest sorgfältig schätzen.

Danke das weiß ich, aber mein Umsatz wird wahrscheinlich auch so ziemlich mein Gewinn sein, weil ich wenig Ausgaben haben werde. Deswegen habe ich den Umsatz geschrieben,

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@Romami1984

Ah, okay. Dann hängt alles weitere von Deinem persönlichen Steuersatz ab. Nutze mal einen der sogenannten "Nettorechner" im Web und addiere zu Deinem aktuellen Bruttolohn noch 450 Euro monatlich. Für eine - zugegebenermaßen sehr grobe - Abschätzung, was Dir am Monatsende übrig bleibt, sollte das genügen. Es wird also nicht verkehrt sein, etwa ein Viertel bis ein Drittel Deiner Einkünfte aus dem Gewerbebetrieb sorgfältig zur Seite zu legen, um beim nächsten Steuerbescheid keine böse Überraschung zu erleben.

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