Kleingewerbe Anmelden. was sollte man beachten?

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5 Antworten

  1. Ob du deine Waren bei Ebay, im eigenen Onlineshop oder in einem Laden verkaufst, ist egal, es bleibt immer "Einzelhandel mit ..."
  2. Na klar musst du die Oberbegriffe der Warengruppen in der Gewerbeanmeldung angeben, denn es ist für das Gewerbeamt (und die Gewerbeüberwachung) wichtig zu wissen, ob du mit Textilien, Lebensmitteln, Schmuck oder Autos handelst. Wenn du also schon weißt, welche Warengruppen du evtl. anbieten willst, gebe sie gleich mit an. Anderenfalls musst du später eine Ummeldung Erweiterung) machen. wenn du einen Einzelhandel mit Tiernahrung hast und das Gewerbeamt erfährt, dass du auch Elektronik anbietest, gibt es gleich ein Bußgeldverfahren wegen fehlender//falscher Gewerbeanmeldung.
  3. Einen Firmen brauchst du nicht. wenn du keinen im Handelsregister eingetragenen Namen (e.K. = eingetragener Kaufmann) hast, heißt deine Firma eh so wie du ! Einen Fantasienamen würde dir das Gewerbeamt auch nicht bescheinigen. Auf deinen Internetseiten kannst du deinen Shop natürlich irgendwie nennen, darf nur nicht die Rechte Dritte verletzen und keine andere Rechtsform vortäuschen.
  4. Was ins Impressum muss, findest du in § 5 TMG (Telemediengesetz)
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Du gibst auf dem Gewerbeamt Internetverkauf an und gut ist. Dort bekommst Du dann einen Laufzettel für das Finanzamt. Da gehst Du hin und meldest noch mal an. Schon bekommst Du eine neue Steuernummer. Und wirst ab dann auch eine Steuererklärung machen sollen. Also macht es Sinn, spätestens ab dem Tag der Anmeldung alle Nachweise über Ausgaben und Einnahmen zum Thema aufzuheben. Nach einiger Zeit bekommst Du dann von der IHK einen netten Brief wo Du als Mitglied begrüßt wirst. Je nach Einkommen ist dann ein Beitrag fällig. Auf alle Fälle kommt in regelmäßigen Abständen dann von der IHk eine Broschüre zu allen Veranstaltungen, Kursen und so fort.

Wenn Du online unterwegs bist ist es sinnvoll sich im Netz zu erkundigen wie die anderen Shops so bezüglich AGB, Impressum, Zahlungsverkehr und so fort aufgestellt sind. Zudem macht es Sinn nachzusehen, welche Muster im Netz zu finden sind. Und wie der neueste Stand von juristischer Seite dazu ist. Letzeres ist auf der Seite des zuständigen Ministerums auf alle Fälle einlesbar oder wenn Du den Paragraphen weißt kannst Du auch den angeben. Bitte beachte auf alle Fälle, dass eine Telefonnummer verlangt wird bestenfalls mit klaren Erreichbarkeitszeiten. Das zeugt von Seriosität. Und Kundenservice.

Es macht Sinn, einen Geschäfts-PC zu haben und für Datensicherung zu sorgen. HIer kannst Du kostenlos anfangen. Ansonsten schaue mal im Netz rum was Andere dazu wissen. heise-online geht sehr in die Tiefe. yputube weiß gewiss was.

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Kommentar von Geochelone
23.03.2012, 07:59

Auch das ist falsch ! Kein Gewerbeamt dürfte dir als gewerbliche Tätigkeit "Internetverkauf" bescheinigen.

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Sobald du was verkaufst musst du das versteuern und du solltest Wasserdichte geschäftsbedingungen usw haben sonst hast du schnell Klagen am Hals.

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Kommentar von Franky19841
22.03.2012, 22:08

mit der Kleinunternehmerregelung im ersten jahr bis 17500 € aber nicht. sollten wir drüber kommen sieht das natürlich anders aus.

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wir möchten kein kleingewerbe anmelden

Trifft sich gut, das gibt es nämlich nicht. Man kann nur ein "normales" Gewerbe anmelden.

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Kommentar von Franky19841
22.03.2012, 22:07

schon klar ich meine normales gewerbe mit Kleinunternehmerregelung

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Alles was Ihr für den Verkauf,Einkauft,muß mit 19% versteuert werden,diese verschenkt (Verlust) ihr an den Staat,bei der Kleinstunternehmerregelung.

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Kommentar von Geochelone
23.03.2012, 07:56

Völliger Blödsinn ! Gezahlte MwSt wird als Vorsteuer angerechnet.

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