Kleiner Hund wurde gebissen?

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11 Antworten

Du bekommst Dein Geld nicht zurück.

Damit, dass Du Deinen Hund selbst nicht angeleint hattest, setzt Du ihn selbst dem Risiko aus. Damit ist eine Regulierung 50/50 üblich.

Die Versicherung ersetzt immer genau den Schaden, den der Versicherte gesetzlich zu zahlen verpflichtet ist. Und das sind hier 50 Prozent.

Mit einer Anzeige beim Ordnungsamt kann man dem Herren Beine machen und ggf. wird er dann zu Leine und Maulkorb verpflichtet.

Aber da der Hund schon öfter zugebissen hat, ist das doch beihnahe Fahrlässig so einen Hund nicht anzuleinen. Und selbst wenn ich meinen Hund angeleint gehabt hätte, hätte dieser gebissen, weil der fremde Hund zielstrebig auf unseren zugerannt ist. Was soll da ein kleiner 6 Kilo Hund gegen so ein Monster machen...

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@HomerSimpson860

Wurde das beim Ordnungsamt angezeigt? Wenn nicht oder wenn das Ordnungsamt da nichts moniert hat, dann darf er den Hund weiter frei laufen lassen.

Bei Tieren zählt die Haftung aus Gefährdung und nicht die Haftung aus Verschulden.

Dann zahlt die Versicherung natürlich nur das Übliche.

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@HomerSimpson860

Behaupten kann man viel, es steht nicht zur Debatte, ob der Hund unter anderen Umständen auch gebissen hätte. Es geht auch nicht darum wie oft der andere Hund schon gebissen hat, wenn er nie angezeigt wurde.

Du kannst eine Anzeige machen, ganz ohne Risiko ist das dann für dich und deinen Hund auch nicht.

Bei Beissereien können beide Hunde zum Wesenstest aufgeboten werden.

Bist du sicher, dass dein Hund den Wesenstest besteht?

Einfach nur schimpfen bringt nichts.

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Im Ordnungsamt sind bereits 2 Beschwerden von anderen über diesen Hund eingegangen, und es ist absolut nichts passiert.

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@HomerSimpson860

Dann hätten sie sich nicht nur Beschweren, sondern auch anzeigen sollen.

Solange da das Ordnungsamt nichts dagegen hat, darf er das.

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@HomerSimpson860

In der Regel kommt es bei der 3. Anzeige zu Sanktionen.

Eine Anzeige kann immer auch für dich in die Hose gehen.

Die Versicherung hat die Hälfte der Tierarztrechnung übernommen,  das ist ok bei zwei freilaufenden Hunden, wenn man nicht eindeutig die Schuld  einem Hund zuordnen kann.

Wenn beide Hunde nicht an der Leine waren dürfte das nur selten gelingen.

Hunde kosten nun mal viel Geld, deinem Hund geht es gut, also lass es gut sein.

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@Goodnight Natürlich bin ich froh, dass es meinem Hund wieder gut geht. Das Problem ist aber, dass dieser Hund immernoch frei herumläuft, und ich und sowohl Hundebesitzer als auch andere Menschen Angst haben, diesen zu treffen. Die Geldsache ist zwar ärgerlich und ungerecht, steht aber dennoch an 2. Stelle. Und es muss verhindert werden, dass es noch mehr geschädigte gibt. Stell dir vor, der Hund greift ein kleines Kind an, da bringt das Geld dann auch nichts mehr.

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Ob vorher bereits Stress mit diesem Hund und Halter ist nachrangig. Fakt ist die Situation. Waren beide Hunde unangeleint, zahlt jeder die Hälfte, bzw. seine Schäden. Bei 400,- Eus Tierarztkosten war der Schaden recht übersichtlich und nicht lebendsbedrohlich.

Hatte ich auch. Meine Hündin im Freilauf wurde von zwei Hunden maßgenommen. Musste getackert und mit Medikamenten versorgt werden. Habe die TA- Rechnung an den Verursacher - Halter weitergegeben. Dessen Versicherung zahlte, aber aufgrund, dass unangeleint, nur die Hälfte.

Du kannst nur mit Nachweis, dass Dein Hund gesichert war zu Recht und Geld kommen.

Wenn dieser Hund schon öfter auffällig wurde, könnte man evt. einen Wesentest beantragen. Nicht nur Listenhunde müssen sich so einem Test unterziehen, sondern auch gefährliche Hunde, die bereits Mensch oder Tier grundlos gebissen haben. 

Die nicht bezahlten Kosten könntest du dann sicherlich leichter einklagen. Anbei ein Link, vielleicht hilft er weiter. https://rp-darmstadt.hessen.de/irj/RPDA_Internet?cid=2e3c6681097611baa2a3107bb441950d 

Hallo, auf jeden Fall muss das Ortnungsamt informiert werden. Es fällt in ihre Zuständigkeit.

Warum zahlt die Versicherung nur 200€? Können sie dir eine Mitschuld nachweisen?

Du solltest einen Anwalt einschalten. Die Kosten stellst du dem Verursacher in Rechnung.

Wegen Arttypischem verhalten zweier Tiere... was meiner Meinung nach nicht arttypisch ist

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"Mitschuld" ist hier gleich "ohne Leine".

Die Kosten kann er dem Verursacher nur dann in Rechnung stellen, wenn er vor Gericht Recht bekommt.

Das ist hier unwahrscheinlich, denn die Versicherer richten sich danach, was in solchen Fällen üblicherweise gerichtet wird.

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Wegen den Kosten: Anwalt einschalten.
Wegen dem Hund würde ich den Tierschutz anrufen.

der  tierschutz kann da leider  garnichts unternehmen,   aber  das ordnungsamt  oder  auch das vaterinäramt   wäre zuständig !!

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Naja wieso? Wer beißt zahlt. Es wird nicht nach Schuld gefragt.

Nimm dir einen Anwalt, die restlichen 200€ muß die HHV auch bezahlen. Bis jetzt sehen die sich noch nicht gezwungen dazu und versuchen sich mit einer gängigen Ausrede. Ob wer an der Leine war oder nicht ist eschal. Das gibt höchstens eine winzige Mitschuld, jedoch fehlen dir 50%.

Hast du die Hälfte anstandslos behalten? Hast du der Versicherung schon mitgeteilt, daß du damit nicht einverstanden bist? Sonst denken die noch es ist alles abgeschlossen.

Echt witzig zu lesen, daß Schadensachbearbeiter immer genau das zahlen, zu dem sie gesetzlich verpflichtet sind. Die zahlen nur was sie denken zahlen zu müssen. Bis das Kontingent aufgebraucht ist. Dann lassen sie sich etwas einfallen...

Mit welchem Grund zahlt die Versicherung denn nur den halben Vertrag?

vermutlich weil er schon stark  vorbelastet ist  .evtl  wird ihm jetzt  ganz gekündigt !

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@eggenberg1

Nein, die Versicherung zahlt immer das, was der Tierhalter hätte gesetzlich zahlen müssen.

Wenn der Fragesteller seinen Hund nicht an der Leine hatte, dann hat er ihn freiwillig dem Risiko gebissen zu werden ausgesetzt.

Damit bekommt er nur 50 Prozent der Rechnung bezahlt.

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@eggenberg1

goodnigth hat  recht -- da  bei euch kein leinenzwang  gilt ,  haben die halter  bei schäden  jeder   für sich selber  zu  zahlen  und  genau so  hat  die versicherung  reagiert .

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Das kann nicht sein.
Wenn dem tatsächlich so wäre, wäre das absolut kein Grund einem Geschädigten Leistungen zu verweigern.

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Wegen arttypischem Verhalten... was meiner Meinung nach alles andere als arttypisch war...

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Die Versicherung versucht sich meines Erachtens heraus zu reden.
Schreibe die Versicherung an und verlange die Schadenregulierung unter Fristsetzung.
Verweise darauf, dass Du ansonsten anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen wirst.

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@Nightlover70

DAS  müßte  dann wohl  der  gegner  --de rhalter  des  anderen hundes machen  ,dem die  versicherung ja auch gehört !

wie sieht es  dennmit  der hundeversicherung  der FS aus?  die könnte es doch auch melden   auch wennsie meint keine schuld zu haben !

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@eggenberg1

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung des kleinen Hundes hat damit nichts zu tun und meldet so etwas auch nicht.

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Wenn Dir die Versicherung schon das Geld gezahlt hat. Dann weißt Du ja die Kontakt Daten. 

Wende dich einmal an die Versicherung. 

Beide Hunde waren nicht angeleint, da trägt jeder im Grunde die eigenen Kosten.

Ob dein Hund oder du als Halter nichts falsch gemacht haben, weiss hier niemand.

Wenn ich mich bei uns so umschaue, sind es vorwiegend die kleinen unerzogenen Hunde die sich schlecht benehmen. Da darf man sich dann auch nicht wundern, wenn der Kleine sein Fett weg bekommt.

Aber wie gesagt, hier weiss niemand was genau geschehen ist.

Wir haben einen kleinen, ängstlichen Hund, der durchaus gut erzogen ist. Mein Hund ist friedlich neben uns hergetrottet und der Hund kam von weitem. Unser Hund hat sich auch nicht gewehrt (wie auch) sondern nur geweint.

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@HomerSimpson860

Das musst du auch belegen können, wenn du mehr Geld haben willst und wie bereits erklärt, kann auch dein Hund zum Wesenstest aufgeboten werden.

Wenn du so sicher bist mach eine Anzeige und nimm dir einen Tieranwalt. Ob das dann für dich billiger und besser ist oder anderweitig Sinn macht musst du selber entscheiden.

Wenn ich sicher bin, dass mein Hund gar nichts verschuldet hat, wenn ich einem aggressiven Hund begegne mache ich eine Anzeige. Ich habe absolut nicht zu befürchten, dass mein Hund einen Wesenstest nicht besteht.

Hier bei GF nützt dir jede Diskussion gar nichts, handeln und Lehrgeld bezahlen muss jeder selber.

Du kannst hier noch so viele Sympatisanten finden, entscheidend ist der Einzelfall und was du beweisen kannst.

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du hättest  den vorfall sofort   polizeilich melden sollen   ,versuchs noch im nachhinein   und  versuch dabei auch  die  anderen betroffenen  zusammen zu bekommen ,damit  die polizei was unternehmen kann-- ob das gelingt ist  fraglich , denn wenn es hart uaf hart  geht,  machen viele  einen rückzieher .

Hallo,

da bleibt dir nur der Weg der Klage - aber am besten nur, wenn du eine Versicherung hast, sonst ist das Risiko zu groß.

Gruß Peter

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