Kleiner Hund fühlt sich riessig?

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4 Antworten

Frag in der Hundeschule mal nach Übungen zur Impulkontrolle und Frustrationstoleranz.

Dabei lernt der Hund, dass er a) nicht jedem Impuls (also z.B. dem Reiz, den ein anderer Hund auf ihn ausübt) nachgehen darf und b) lernt er, mit dem Frust umzugehen, der daraus resultiert, dass er nicht tun darf, was er gerne möchte.

Man kann solche Übungen langsam aufbauen und in allen möglichen Situationen kombinieren. Z.B., dass der Hund keine Katzen oder Kinder mit Bällen hetzt, dass er ruhig an anderen Hunden vorbei läuft, dass er Futter erst vom Boden aufnimmt, wenn Du es ihm erlaubst, dass er ruhig ist, wenn Du andere Menschen begrüßt usw.

An Deiner Stelle würde ich das aber unter Anleitung des Trainers aufbauen und üben. Dazu ist die Hundeschule ja schließlich da. :-)

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Der Größenwahn der Kleinen ist bekannt. Aber das ist er nicht wirklich. Die Kleinen werden einfach unterschätzt und nicht als richtige Hunde mit all den Bedürfnissen der größer geratenen angesehen. So winzig ein Hund auch ist, in ihm schlägt ein Hundeherz. Nichts ist anders, nur weniger! Die Erziehung ist gleich, egal wieviel kg ein Hund auf die Waage bringt.

Als Halter von großer Rasse tut es mir weh immer wieder zu beobachten, wie unartgerecht, leichtsinnig und respektlos kleine Hunde von ihren Leuten behandelt werden. Was bleibt den kleinen Quirlen denn sonst übrig, als sich auf ihre Art zu behaupten?! Stelle Dir vor, die Minimaus hätte 50 kg mehr. Du würdest ganz anders an die Sache ran gehen.

Sei konsequent und erziehe mit viel Geduld und Gefühl.

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Dein Hund ist jung und muss lernen mit solchen reizen um zugehen. Dafür geht ihr ja in die Hundeschule,und übt solche täglichen Alltagssituationen. Das er Hund lernt vernünftig und brav an Hunden und Menschen vorbei gehen kann.. 

habt ihr keine Trainingstipps bekommen? 

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Hallo,

so sind kleine Hunde häufig. Am besten die Leine kurz nehmen, wenn ihr seht, dass so ein "Ding" kommt, und weitergehen.

Manche richten ihre Hunde auch mit Wasser ab. Ob das bei eurem sinnvoll ist, solltet ihr lieber mit einem Hundetrainer abklären.

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Kommentar von Naninja
19.11.2016, 21:10

Mit der Wasserflasche zu arbeiten ist völliger Bullshit.

Das Einzige, was der Hund dabei lernt, ist den Reiz (hier also den fremden Hund) mit Schreck, Strafe und negativen Gefühlen zu verknüpfen. Resultat ist, dass der Hund in eine negative Erwartungshaltung gebracht wird, sobald er einen anderen Hund sieht und nicht mehr zieht und jault, weil er freudig ist, sondern weil er Angst hat.

Für einen Hund, der aus Angst und Unsicherheit nach vorne geht, sind solche Trainingsmethoden ein Supergau.

Ich finde solche Empfehlungen, deren Sinnhaftigkeit man selbst weder verstehen, noch umsetzen kann, sehr gefährlich und deshalb überflüssig.

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