Kleiner Denkfehelr in Physik bei actio=reactio...Bitte kurzen Denkanstoß

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4 Antworten

Ja das stimmt. Wenn Du eine Kraft ausübst, dann übt der Körper, auf den Du eine Kraft ausübst, auf Dich die gleiche Kraft aus. Aber wie der Körper selbst darauf reagiert, hängt davon ab, ob er sich bewegen kann oder nicht. Deine zweite Hand stützt sich über Deinen Arm in der Schulter ab und es passiert nichts weiter. Wenn Du aber zum Beispiel auf einen Stuhl eine horizontale Kraft ausübt, die die Reibung überwindet, wird er sich bewegen. Die Kraft, die gebraucht wird, ihn zu beschleunigen und die Reibung zu überwinden ist die Kraft, die auf Dich zurückwirkt - als Druck in der Hand.

Das gilt natürlich nur so lange, wie der Körper aufgrund seiner Masse und anderer Faktoren (Reibung, Schwerkraft usw.) der Kraft widerstehen kann, also maximal, bis die Kräfte im Gleichgewicht sind. Sobald aber die Kraft die Trägheit des Körpers überwindet, setzt er sich entsprechend in Bewegung, bis die Kräfte sich wieder aufheben.

Nein das Gesetz gilt immer.

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Das ist völlig korrekt so!

Allerdings ist der Fall nicht auf die Statik beschränkt. Die Reaktion kann durchaus auch phasenverschoben auftreten wie z.B. beim freien Fall.

m * g = m * d²x / dt²

Da hast Du links die Gewichtskraft F (Actio) und rechts die Reaktionskraft Fr als Differential (2. Ableitung des Ortes nach der Zeit). Der rechte Term ist dynamisch.

Wenn ich die DGL löse steht am Ende Sowas da wie:

s = (g / 2) t² + v0 * t + s0 (Das allgemeine Weg-Zeit-Gesetz).

Die reactio-Kraft muss also nicht zwangsläufig statisch sein. Ein beschleunigter Körper auf den stets die actio-Kraft F wirkt, reagiert ebenfalls mit einer reactio-Kraft Fr. Allerdings beschleunigt Er dabei.

Ich hoffe ich konnte das Problem auflösen?

Recht so: Euer gemeinsamer Schwerpunkt würde sich nicht bewegen.

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