Kleine motivierende Geschichte?

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Franz Kafka hat eine Mini-Geschichte bzw. kleine Fabel zum Nachdenken geschrieben:

"Ach", sagte die Maus, "die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe." - "Du musst nur die Laufrichtung ändern", sagte die Katze und fraß sie.

Hinweise: Mauern => zunächst positiv, werden zu einem Gebäude, bis das letzte Zimmer erreicht ist. TOTALE FREIHEIT ==> ORIENTIERUNG + SCHUTZ ==> EINENGUNG + BEDROHUNG ==> TÖDLICHE FALLE / KEINE UMKEHR

Die (kurze) Moral von der Geschicht: Es liegt in deiner Macht, jederzeit das Denken und die Richtung zu ändern!

Ansoinsten kann ich die Geschichten des Herrn Keuner von B.Brecht empfehlen.

Die Kurzgeschichte Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral von Heinrich Böll aus dem Jahre 1963 handelt von einem Touristen und einem Fischer, die in ein Gespräch geraten und ihre verschiedenen Meinungen zur Arbeitsethik und Lebenseinstellung austauschen. (Über den Hintergrund dieser Geschichte kannst du bei Wiki.... unter dem genauen Titel etwas erfahren).

In einem Hafen an der Westküste Europas schläft ein ärmlich gekleideter Fischer und wird durch das Klicken des Fotoapparates eines Touristen geweckt. Anschließend fragt der Tourist den Fischer, warum er denn nicht draußen auf dem Meer sei und fische. Heute sei doch so ein toller Tag, um einen guten Fang zu machen, es gebe draußen viele Fische. Da der Fischer keine Antwort gibt, denkt sich der Tourist, dem Fischer gehe es nicht gut, und fragt ihn nach dessen Befinden, doch der Fischer hat nichts zu beklagen. Der Tourist hakt noch einmal nach und fragt den Fischer abermals, warum er denn nicht hinausfahre. Nun antwortet der Fischer, er sei schon draußen gewesen und habe so gut gefangen, dass es ihm für die nächsten Tage noch reiche. Der Tourist entgegnet, dass der Fischer noch zwei-, drei- oder gar viermal hinausfahren und dann ein kleines Unternehmen aufbauen könnte, danach ein größeres Unternehmen und dieses Wachstum schließlich immer weiter steigern könnte, bis er sogar das Ausland mit seinem Fisch beliefern würde. Danach hätte der Fischer dann genug verdient, um einfach am Hafen sitzen und sich ruhig entspannen zu können. Der Fischer entgegnet gelassen, am Hafen sitzen und sich entspannen könne er doch jetzt schon. Darauf geht der Tourist nachdenklich und ein wenig neidisch fort.

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Es war einmal ein hässlicher blaubarsch, der war so hässlich dass alle Leute gestorben sind. Ende

Ist zwar schön, dass du den Drang hast, eine biographische Geschichte über dich selbst zu erzählen, aber nach sowas war hier nicht gefragt. :)

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