Kleine Lebenskrise - Was soll ich tun?

5 Antworten

Hallo Peddi333,

wenn man wie du in einer Krise steckt, ist es nicht ganz einfach, wieder Mut zu fassen und nach vorn zu schauen. Doch es ist auch nicht unmöglich, wenn man die richtigen Schritte tut, die einem dabei helfen, sie zu überwinden. Aber wie soll das gehen?

Nun, es gibt manche Ereignisse im Leben, die lassen sich nicht mehr ändern oder rückgängig machen. Es nützt nichts, sich mit aller Kraft dagegen aufzubäumen. Am besten ist es, so schwer es auch fallen mag, sich mit dem Geschehenen abzufinden und sie Sache abzuschließen. Es geht also darum, dem Unabänderlichen nicht endlos nachzutrauern, sondern den Fokus auf das zu richten, was man verändern und beeinflussen kann.

Statt also in eine Art Schockstarre zu verfallen, solltest Du Dich fragen, was Dir in Deiner Situation helfen könnte. Zum Beispiel wäre es durchaus hilfreich, mit jemandem, dem Du vertraust, offen über Deine Empfindungen zu sprechen. Allein das Reden kann schon eine heilsame Wirkung haben! Wenn Dein Gesprächspartner Dich versteht und mit Dir mitfühlt, wird es Dir ganz bestimmt leichter ums Herz werden. Auch frage Dich immer, was Du verbessern kannst, selbst wenn es nur relativ kleine Dinge sind. Aktiv zu werden nimmt einem das Gefühl der Hilf- und Machtlosigkeit.

Wichtig ist es gerade jetzt, dass Du nicht immer nur über die Krise und über das,was sie verursacht hat, nachdenkst. Richte Deinen Sinn auf die vielen kleinen schönen Dinge im Leben: das Singen der Vögel, ein prächtiger Sonnenuntergang, ein leckeres Essen, die gemütliche Tasse Kaffee usw. Manchmal verliert man den Blick dafür und nimmt sie als zu selbstverständlich, ohne sich wirklich daran zu erfreuen. Bedenke, dass das Problem aus mehr als nur aus Sorgen besteht! Die vielen kleinen Freuden im Leben zu sehen hilft einem, manches aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Wenn Du den Eindruck hast, alles wachse Dir über den Kopf, dann gestehe Dir ein, dass Du Hilfe brauchst. Hilfe zu suchen, ist kein Zeichen von Schwäche, ganz im Gegenteil! Hier ist eine kleine Auswahl von Anlaufstellen, die Dir vielleicht weiterhelfen können:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 - 111 0 111
0800 - 111 0 222
0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Oft findest Du diesen Dienst im Gesundheitsamt oder kannst die Adresse und Telefonnummer über das Gemeindeamt erfragen.

- Beratungsstellen der Jugendämter, Erziehungsberatungsstellen und Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen: diese sind in jeder Stadt und Gemeinde Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme.

Es mag sein, dass Du Dich im Moment ziemlich schwach und mit allem überfordert fühlst. Da kann es Dir helfen, wenn Du Dich an Deine alten Stärken erinnerst. Denke z.B. darüber nach, was Du bisher schon alles bewältigt hast und was Dir in Deinem Leben gut gelungen ist. Das hilft Dir dabei, zu erkennen, dass Du auch jetzt nicht völlig hilflos bist. In Dir steckt wahrscheinlich mehr, als Du Dir im Moment zutraust. Knüpfe daher an Deine früheren Leistungen und Erfahrungen an und Du wirst erkennen, dass Du in Wirklichkeit gar nicht so schwach bist.

Auch wenn für Dich im Moment alles grau und trübe aussieht, bedenke, dass das nicht für immer so bleiben muss! Dinge verändern sich und es mag sein, dass Du in einigen Monaten das, was Dich gerade so herunterzieht, nicht mehr als ganz so schlimm ansiehst. Oder es mag sein, dass es Dir gelungen ist, das eine oder andere Problem besser zu bewältigen. Es gibt also keinen Grund, in Trübsal und Hoffnungslosigkeit zu versinken!

Wenn Du an Gott glaubst, dann vergiss nicht, dass er von Deinen Problemen weiß und er Dir gern helfen möchte. In der Bibel lässt er den Niedergedrückten sagen: "Ich, der Hohe und Erhabene, der ewige und heilige Gott, wohne in der Höhe, im Heiligtum. Doch ich wohne auch bei denen, die traurig und bedrückt sind. Ich gebe ihnen neuen Mut und erfülle sie wieder mit Hoffnung" (Jesaja 57:15, Hoffnung für alle).Wie aber kann Gott Dir neuen Mut geben? Wenn Du Dich ihm zuwendest, in seinem Wort liest und darüber nachdenkst! Darin findest Du viele tröstende Gedanken. Ich denke da z.B. an die Psalmen, die größtenteils von Menschen geschrieben wurden, die sich zeitweise in auswegloser Lage befanden, dann aber die Erfahrung machten, dass Gott ihnen oft auf unerwartete Weise geholfen hat.

Ich wünsche Dir, dass es trotz allem, was Du erlebt hast, in Deinem Leben bald wieder bergauf geht! Auch wenn es momentan noch sehr schwer ist, denke bitte daran, dass auch die längste Krise irgendwann überwunden ist. Beachte die genannten Tipps und gib nicht auf, und Du wirst sehen, dass irgendwann nicht mehr alles so trüb aussieht!

LG Philipp

Hallo :)

Ich kenn mich mit Sucht leider nicht so gut aus, da ich selber (glaube ich) unter keiner leide. Dennoch hoffe ich, dass ich dir vielleicht weiterhelfen kann.

Zunächst solltest du dir vielleicht Gedanken machen, was du eigentlich willst. Das kann jetzt schwerer oder leichter klingen als es ist. Ich denke deine Selbstzweifel rühren daher, dass du dir nicht selber bewusst bist. Du scheinst nur deine negativen Seiten zu sehen und nicht zu erkennen, wo deine Stärken liegen.

Außerdem könnte es dir sicher helfen, dich jemanden dir vertrauten gegenüber zu öffnen. Denn die Menschen, die uns lieben, können uns oft zeigen, was wir nicht sehen wollen: was uns besonders macht.

Vielleicht solltest du etwas finden, dass dir ein wenig das Abschalten ermöglicht. Malen kann zum Beispiel sehr beruhigend sein und eine Art, Dinge zu verarbeiten (das Ergebnis ist egal, muss kein Meisterwerk werden). 

Ich würde dir zudem raten, dir nicht allzuviele Gedanken über die Zukunft zu machen, dass treibt einen nur in den Wahnsinn. Bleib im Augenblick und setz dir kleine Ziele - für eine Woche oder nur ein paar Tage. Welche, die du erreichen kannst und die dich Schritt für Schritt weiterbringen. Die Zukunft ist so ungewiss, es ist schön, auf einen großen Traum hinarbeiten zu können, aber es gibt so viele Dinge, die sich über einen langen Zeitraum ändern können - dein Umfeld, die Wirtschaft, die Welt und natürlich auch du. 

Aber sollten deine Probleme schlimmer werden, wäre es sicher auch nicht falsch, einmal über Therapie nachzudenken. Ich kenne tatsächlich einige Leute, die in Therapie sind. Das muss gar nichts schlechtes sein. Du erhälst professionelle Hilfe dabei, herauszufinden, wer du bist, was du kannst und was du erreichen willst.

Ich hoffe ich konnte dir zumindest ein wenig helfen.

Hey,

psychische Probleme lassen sich nicht heilen sondern nur behandeln - so meine persönliche Erfahrung. Dass du die Essstörungen und das SVV soweit im Griff hast, ist doch schon mal gut. Dass die Probleme ab und zu wiederkommen ist normal - leider, gerade in Phasen, in denen es nicht so gut läuft und du eh schon nicht gut drauf bist.

Wenn du dich Eltern und Freunden nicht anvertrauen kannst, wende dich an einen Arzt. Bestimmt warst du mit den Essstörungen oder dem SVV schon in ärztlicher Behandlung. Kannst du dich da an jemanden wenden? Wenn nicht frag deinen Hausarzt, der kann bestimmt den Kontakt zu einem guten Psychologen herstellen. Reden solltest du auf jeden Fall mit jemandem darüber. Alles in sich hineinfressen bringt nichts und führt auch nicht zu einer Lösung.

Wegen deines Praktikums: Natürlich ist ein Jahr eine lange Zeit, aber es geht auch vorbei. Versuch dich durchzubeißen. Wenn du aber merkst, dass die ganze Tätigkeit und Fachrichtung sowieso nicht das Richtige für dich ist, kannst du deinen Lebensweg auch nochmal ändern. Niemand kann dich zwingen, das Praktikum fertig zu machen. Gesundheit ist das Wichtigste und wenn dich die Arbeit so fertig macht, such dir lieber etwas anderes bevor du daran kaputt gehst.

Aber such dir in jedem Fall ärztliche Hilfe. Man kann Probleme, die im Kopf beginnen nicht mit dem Kopf lösen. Alles Gute für dich!

sehe immer schlechter mit dem linken auge

hallo, ich habe seit langer zeit probleme mit meinem linken auge. es hat damit angefangen das ich erst große weiße oder schwarze kreise gesehen habe (so als wenn man sich die augen reibt). nach einiger zeit wurde dann auch mein sichtfeld kleiner. ich bin damit zum augen arzt gegangen aber der meint das mit dem auge alles ok sei. nun sehe ich kaum noch was mit dem auge (nur noch die untere rechte ecke). wenn ich das auge schließe sehe ich oft so eine art kreis aus glühendem draht (weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll). mit dem rechten auge ist alles gut, hab da keine probleme. hatte nie vorher probleme mit meinen augen. wenn ich in den spiegel schaue sehen beide augen auch normal aus, also schielen tue ich auch nicht.

kann mir da vllt jemand helfen? wovon könnte das kommen? hat das noch irgendjemand gehbt oder hat es noch?

bin für jede hilfreiche antwort dankbar

anna

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