Kleine Katzen beginnen stark zu wildern was tun?

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8 Antworten

Hallo MarliesMarina12,

oh man, das ist doch völliger Quatsch. Katzen belasten das Ökosystem nicht, da gibt es weit aus schlimmeres.

Was deine Katze da tut ist auch nicht wildern. Das ist das ganz gewöhnliche Jagdverhalten einer Katze. Und stell dir vor, das machen ALLE Katzen.

Allgemeininfo zum Thema Mäusefang:

Das ist ein ganz natürliches Verhalten deiner Katze. Katzen fangen Durchschnittlich, täglich, 6-12 Mäuse. Komm bloß nicht auf den Gedanken, sie dafür mal zu bestrafen. Die Katze teilt mit dir ihre Beute, sie versorgt dich. Das sind Geschenke an dich, du kannst stolz sein auf deinen Tiger :-)

Das die Katze nicht die ganze Maus frisst ist auch völlig normal. Nicht jede Maus schmeckt gleich gut. Manche Organe, wie z.B. die Galle schmecken der Katze fürchterlich. Bei Wühlmäusen wiederum finden Katzen den Magen meist äußerst delikat. Für gewöhnlich beginnt die Katze am Kopf, in Haarwuchsrichtung, zu fressen. Liegt evt. auch daran, das die von ihrer Beute nur das Fressen, was sie an Nährstoffen gerade brauchen.

Keine Sorge um den Bestand der Mäuse. Katzen greifen nicht in das Ökosystem ein. Zum Beispiel gewöhnliche Hausmäuse werden etwa 2 Jahre alt und bekommen Jährlich im Schnitt 8x Nachwuchs mit ca 6-8 Jungtieren die nach 6 Wochen geschlechtsreif sind.

Die Zahl der erbeuteten Mäuse liegt auf das Jahr
bezogen bei niedrigen Schätzungen zwischen 5000 - 6000 Beutetieren. Da eine Maus pro Tag 10 g Getreide zu sich nimmt, würde der Verbrauch von 5000 Mäusen im Jahr bei ca. 9 Tonnen Getreide liegen. Diese Überschlagsrechnung zeigt, welchen enormen Nutzen eine auf dem Bauernhof lebende Katze bringen kann.

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Das dann mal ein Vogel, ein Maulwurf, ein Eichhörnchen dabei sind, ist auch völlig normal und greift auch nicht derart in die Natur ein, das die Bestände gefährdet wären.

Lass deine Katze raus und Mäuse fangen, Herr je noch mal. Du solltest dich mal bisschen damit beschäftigen, was die Artgerechte Haltung und die Bedürfnisse deines Katze betrifft. Das nennt man Verantwortung und die hast du für deine Katze nun mal.

Alles Gute

LG



hättest du mal nen Absatz eingefügt, hätte ich sicher den ganzen Text gelesen.

So kann ich nur allgemein sagen: Deine Katzen tun, was Katzen eben tun. sie werden weder den Mäuse- noch den Vogelbestand nachhaltig gefährden. Wenn dem so wäre, wären beide Tiergruppen schon ausgestorben. Katzen belasten das Ökosystem nicht. Das ist einfach Unsinn. Was den Vögeln fehlt, sind naturnahe Gärten, Vogelhecken, geeignete Nistmöglichkeiten und dergleichen, nicht die Abwesendheit von Katzen.

Wen jemand den Vogelbestand gefährdet, sind das Gartenbesitzer bei denen der Garten wie geleckt aussehen muß. Thujahecken, sowas gefährdet den Vogelbestand.

Also laß sie tun, was sie eben tun, gegen den Insinkt kannst du eh nix machen. Kein Halsband, kein Glöckchen, das ist lebensgefährlich für die Katzen.

PS: entsorge die Beute, die die Katzen dir bringen, so, daß die Katze sie nicht mehr findet (Mülltonne) Die Katzen beweisen hier, daß sie sehr sozial sind, sie bringen dir Futter, sie ernähren dich mit. Wenn du die Nahrung nicht "annimmst" werden sie immer mehr anschleppen, bis was dabei ist, was dir paßt ;).

Daß sie nicht oder nicht immer fressen, was sie erbeuten, liegt daran, daß sie immer jagen müssen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Um Beute zu machen, müssen sie ständig ihre blitzschnellen Reflexe trainieren, damit sie so blitzschnell bleiben, das ist überlebenswichtig ("denken" sie), deshalb nehmen sie jede Gelegenheit wahr, um zu trainieren. Nicht schön, aber ganz normale Katzenart.

Die Vögel haben auch gewissen Schutzmechanismen gegen Räuer entwickelt, sie sind auch blitzschnell, und ihre an sich gefährdeten Ästlinge verhalten sich völlig bewegungslos, wenn die Vogelmutter Gefahr signalisiert. Dann nimmt die Katze oder ein Raubvogel sie nicht wahr.

Trotzdem kriegen Katzen den einen oder anderen Vogel, das ist leider so. Aber um die Arten mußt du dir keine Sorgen machen. Die haben tausende von Jahren mit Katzen überlebt und das werden sie auch weiterhn.


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1.) Katzen jagen nur zum Teil aus Hunger. Der Jagdtrieb ist ein eigenständiger Trieb mit eigenem Appetenzverhalten.

Warum wohl gehen Menschenmänner in den Wald und schießen arme kleine Rehlein tot - bestimmt nicht, weil sie Hunger haben.

2.) Glöckchen für Katzen sind absolut nutzlos, wenn man mal überlegt, wie eine Katze jagt. Das sind ja keine Hetzjäger, wo das Glöckchen in der Bewegung bimmeln würde. Eine Katze sitzt stundenlang still und wartet.
In dem Moment, wo sie meint es sei der richtige, und springt, ist alles entschieden - entweder sie hat die Beute oder die Beute hat Glück gehabt.

Glöckchen sind lediglich Psychoterror für so ein leises Tier.

3.) Langjährige Untersuchungen haben bewiesen, das Katzen keine Tierarten ausrotten.

In Gegenden mit naturnahen Gärten und Umgebung können so viel Katzen sein wie wollen, die Artenvielfalt ist groß.

In Gegenden mit staubgesaugten Gärten, mit exotischen Pflanzen, gibt es nur wenige Vögel, obwohl solche Leute auch kaum Katzen haben.

Die einzige Tierart, die es schafft andere Tierarten auszurotten ist der Mensch.

Der Wolf ist einer der erfolgreichsten Jäger auf diesem Planeten. Trotzdem hat er es nicht geschafft, auch nur eines seiner Beutetiere auszurotten.

Deine Kätzchen jagen nicht, um dich zu ärgern, sondern das ist ihr Instinkt, egal wie gut das Futter in ihrem Napf ist.

Du sagst, dass sie von einem Bauernhof kommen: also mussten sich ihre Eltern/Großeltern vermutlich selbst versorgen ...... und konnten nur als gute Mäuse- und Vogelfänger überleben. Das haben sie nun an deine beiden kleinen Pelztiere vererbt: einfach Augen zu und durch ...... auch wenn tote Kleintiere auf der Fußmatte nicht spannend sind!

Meine Katzen kommen nicht vom Bauernhof und sind trotzdem gute Jäger. Hat nix mit der Herkunft zu tun.

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@Bitterkraut

Katzen haben einen Jagdtrieb. So wie das die Fragestellerin geschildert hat, ist das für Katzen völlig normal. Ob sie auf einem Bauernhof aufgewachsen sind oder nicht, spielt keine Rolle.

Wenn sie an Mäuse gehen dann ist das sogar gut! Vor allem gegen Wühlmäuse. Da können ein paar Katzen so einer Mäusepopulation schon heftig zusetzen. Dies ist bei Wühlmäuse auch erwünscht.

Dann gibt es noch die selten Spitzmaus. Manche Katzen fressen sie, manche nicht. Sie schmeckt scheints nicht so gut.

Vögel zu jagen hat für Katzen immer einen ganz besonderen Reiz! Das gefällt mir als Katzenfan auch nicht. Wobei ich auf meinem großen Grundstück einige Bereiche habe, die ich nicht pflege. Z.B. ungepflegt Sträucher, Bäume und sonstiges Gestrüpp in dem sich Vögel sehr gut verstecken können.

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@wolfram0815

Spitzmäuse sind keine Mäuse, keine Nagetiere, sondern Insektenfresser. D.h. sie haben eine Galle, um Ihre Nahrung zu verdauen. Wenn eine katze jemals eine so bittere Gallenblase aufgebissen hat, wird sie nie mehr ne Spitzmaus fressen, offenbar können sie dann riechen, was in dem Tier vor sich geht.

Und solange du "ungepflegte" Bereiche in deinem Garten hast, wirst du auch Vögel haben. Danke dafür, daß du deinen Garten nicht bis auf den letzten Qm pflegst.

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Der Jagdtrieb ist ganz normal. Es gibt schon ewig jagende Katzen und Mäuse und Vögel sind nicht ausgerottet. Ein Glöckchen ummachen ist Blödsinn und Sinnlos. Die Katze ist kein Hetzjäger, wo die Glöckchen die Beute warnen könnte. Sie lauert und schlägt blitzschnell zu. Da nützt ein Glöckchen überhaupt nichts. Du riskierst höchstens, dass sich die Katzen an dem Halsband strangulieren könnten. Lobe sie für ihre Geschenke. Auf gar keinen Fall schlagen oder sonst irgendwie bestrafen.!!!!!!!!!!!!!!!!

Und Deine Frage? Du hast doch selbst schon festgestellt, dass es normal ist,  dass  ne Katze Mäuse und  so fängt..... Das nennt  sich Jagdtrieb.Da kannst Du nichts dagegen machen-  ausser Deine Katzen drin lassen.

Und das wäre für die Tiere wirklich nicht schön.

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Es ist schon richtig, was hier alle sagen, Katzen sind "Jagdtiere", solange sie jung sind, ist der Jagdtrieb sehr ausgeprägt, alles, was sich bewegt, muß gejagt werden. unsere Miez war ein tüchtiger Vogelfänger, sie konnte da stundenlang auf der Lauer liegen, Das ändert sich aber im Alter, sie werden ruhiger u. der Jagdtrieb ist nicht mehr so ausgeprägt, das muß man so akzeptieren.Wenn sie mal ne Maus, oder dgl. vor die Tür legen, dann ist  das ein "Geschenk" für ihr Frauchen oder Herrchen,da muß man durch.

Lass es sie machen, die Vögel sterben deswegen sicher nicht aus und wenn du das eklig findest, hättest du dir keine Katzen holen dürfen.

genauso sehe ich das auch. Wenn ein Tierhalter den Lauf der Natur nicht aushaltenkann, sollte er sich keine Tiere anschaffen.

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Ich finde, dass ist so, als würde man sich beschweren, dass Hunde haaren und bellen. Das ist eben einfach so und wenn man sich ein Tier anschafft, dann informiert man sich. Wenn man dann merkt, dass man daran was schlecht findet, dann muss man sich eben ein anderes Tier aussuchen.

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