(Klein-) Solaranlage

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4 Antworten

mittlerweile gibt es für den betrieb von Solaranlagen zig modelle...

  • produktions und verbrachszählung
  • volleinspeisung
  • überschuseinspeisung

letztres Modell wäre für eine klein(st)anlage wohl das richige.hier muss nur der vorhandene Stromzähler gegen ein bidirektionär messendes gerät ersetzt werden. der entstehende Strom wird hinter dem zähler eingespeist und du sparst dadurch... wird tatsächlich mal mehr strom produziert als verbraucht, gibt es für den eingespeisten strom ein paar Cent. (weniger als den Bezugspreis) aber immernoch besser als den Strom zu verschenken...

wie gesagt. der installationsaufwand ist überaschubar. du brauchst einen freien stromkreis, einen kleinen wechselrichter und einen bidirektionär messenden zähler (baut der energieversorger ein)

theoretisch ginge es auch so, dann liefe der zähler im Zweifelsfall mal kurz rückwärts... wenn das allerdings raus kommt, bist du am Ar....

lg, Anna

gibt doch genug firmen die sowas bauen,am besten ist immer einspeisunng ins netz,da das ordentlich vergütet wird und/oder eigennutzung dazu.lass dir mal angebot machen und dann entscheiden.speichern ist uninteressant schon vom aufwand her(kosten) und was machst bei schlechten tagen wenn accu nicht voll wird,sitzt dann solang im dunkeln?

Zunächst rechnet sich keine Solaranlage für Wohnhäuser ohne Förderung. Die Frage ist hier, ob eine Solaranlage ohne Einspeisung, also nur für den Eigenbedarf, nach dem Energieeinspeisungsgestz (EEG) überhaupt gefördert wird. Zweitens wäre hier ein teurer Aufwand für die Zwischenspeicherung der Energie erforderlich, weil die Sonne nur zeitweilig Energie liefert. Das rechnet sich alles nicht und wird sicher nicht gefördert. Da ist es weitaus wirtschaftlicher, zeitweilig überflüssigen Strom in das Netz einzuspeisen für den Bedarf andernorts und bei erhöhtem Eigenbedarf und/oder Sonnenflaute Strom aus dem Netz zu beziehen. Etwa notwendige Zwischenspeicherungen sind dann das leidige Problem des Netzbetreibers mit seinen Stauseen und anderen Speichersystemen. Die Förderung ist Dir dann jedenfalls auf viele Jahre gesichert.

Du müsstest Dir so eine Anlage wahrscheinlich selbst zusammenstellen. Also einige Solarpanele kaufen, einen Laderegler, einige Batterien und einen Wechselrichter. Entweder im Elektrohandel, bei Conrad oder in einem richtigen Geschäft für Solaranlagen. Geräte die eine hohe Leistung brauchen wie Waschmaschine oder E-Herd, dürften aber Probleme machen. Licht, Fernseher und Kühlschrank müssten funktionieren.

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