Kleidung für "berufsfremdes" Vorstellungsgespräch

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2 Antworten

Lieber zu schick als underdressed... Stell Dir einfach zwei Situationen vor: Einmal Du im Anzug, Deine Gegenüber lockerer. Und zum anderen Du in Jeans/Sakko und dann sitzen da zwei oder mehr Leute im perfekten Businessdress. Was wäre Dir unangenehmer? Aus meiner Zeit im Recruiting kann ich sagen, dass auch der Interviewer vermutlich morgens vor dem Schrank daran denkt, dass ein Vorstellungsgespräch ansteht, und zu etwas Förmlicherem greift. Nachfragen vor dem Vorstellungsgespräch würde ich nicht, das kann als zu unsicher ausgelegt werden. Trag einen Anzug und trag ihn so, als ob das für Dich die selbstverständlichste Klamotte schlechthin wäre. Und wenn es konkreter wird, kannst Du einfach im Gespräch fragen, ob es einen Dresscode gibt. Vertrieb ist fast überall ein Krawattenjob, und das sagt man Dir dann auch.

Danke für den Stern :-)

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Polymechaniker ist scheinbar das neue Wort für Werkzeugmacher. Produktberater ist aber eher ein Job im Vertrieb. Da mußt Du auch Talent als Verkäufer haben. Zum Vorstellungsgespräch solltest Du deshalb eher einen Anzug als einen "Blaumann" tragen. Im Vertrieb definiert man leider Kompetenz über Anzug mit Krawatte, als über die tatsächliche Kompetenz, die auch Jeans erlaubt. Insofern würde ich im Anzug erscheinen.

Blaumann ist da vielleicht etwas übertrieben. An die bisherigen Vorstellungsgespräche bin ich eher "casual" gegangen, sprich eine einfache Jeans, Poloshirt und Pullover. Muss es denn streng business sein, also kompletter Anzug mit Hemd und Krawatte, oder reicht Jeans bzw. Stoffhose (Chino) mit Hemd und Sakko?

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@fserenade

Gepflegte Stoffhose mit Hemd, Krawatte und Sakko geht natürlich auch. In Jeans zum Vorstellungsgespräch für einen Vertriebsjob geht allerdings gar nicht. Wie schon erwähnt, im Vertrieb wird Kompetenz über das Outfit definiert. Aber was Du machst, wenn Du den Job hast, ist dann Deine Entscheidung. Ich habe meine Vorstellungsgespräche (im Vertrieb sind das meistens mehr als nur Eines) immer im Anzug absolviert. Die Kunden besuche ich nun in Jeans und Hemd (ohne Krawatte), Poloshirt oder Pullover. Aber nun sieht mich mein Arbeitgeber auch nicht mehr und die allermeisten Kunden stecken auch nicht im Anzug ! Man muß eben flexibel sein, wenn man im Vertrieb unterwegs ist ...

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