Kleiderkreisel- Drohung mit Anwalt?

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10 Antworten

Du bist gut beraten, das Geld zu erstatten, denn wenn der Käufer Ernst macht, gehst du Baden.

Um aus der Sache herauszukommen, müsstest du die Übergabe der Sendung an die Post beweisen, was du wohl nicht kannst, da du keinen Einlieferungsbeleg hast.

Damit wirst du im Streitfall immer unterliegen und zusätzlich zur Rückerstattung noch Gerichts- und Anwaltskosten zu tragen hast.

Ware im Wert von 75€ verschickt man nicht unversichert. 

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Vereinfach gesprochen: es war vereinbart, dass du die Schuhe versendest. Das hast du nachweislich gemacht. Damit hast du alles gemacht was erforderlich ist. Du bist nämlich nicht verpflichtet dafür zu sorgen, dass das Paket auch ankommt.

Die Drohung mit dem Anwalt würde ich an deiner Stelle ignorieren. Versuch es mit einem Nachforschungsauftrag nochmal und warte auf das Ergebnis von der Post.

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 11:00

Okay aber sie meint ich müsste die Kosten für den Anwalt bezahlen oder irgendwas... Stimmt das? Ich habe keine Ahnung von sowas

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Kommentar von Sahaki
19.06.2016, 11:01

Sie hat scheinbar "unversichert" per Päckchen verschickt - dementsprechend auch keinen Beleg erhalten, das sie abgeschickt hat

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Kommentar von uni1234
19.06.2016, 11:02

Kosten für den Anwalt musst du nur bezahlen wenn du auch das Geld für die Schuhe zurück zahlen musst. Das musst du wie gesagt nicht.

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Kommentar von Interesierter
19.06.2016, 11:42

Wie kommst du auf das schmale Brett, der Versand sei hier nachgewiesen?

Es gibt keinen Einlieferungsbeleg und damit auch keinen Nachweis.

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Pakete die im Inland oder in das EU-Ausland verschickt werden, sind gegen Verlust oder Beschädigung automatisch bis 500,-€ Haftungshöchstgrenze versichert. Bei Päckchen (bis zu 2kg) es wieder anders ausschaut. Dort fallen dann zusätzliche Gebühren (circa 2 bis 3,-€) an. Du hast von der Post eine Quittung bekommen, dass das Paket dort aufgegeben wurde. Mit selbiger kannst du online eigentlich dessen aktuellen Standort über die Paketrückverfolgung ermitteln. Zumindest die einzelnen Stationen sehen. 

Was jetzt die Käuferin angeht. Du hast den Nachweis dass das Paket abgeschickt wurde. Wenn die Post (aus welchen Gründen auch immer) das Paket oder Päckchen verschlampt, du nicht für den Schaden aufkommen musst. Wenn du Händler wärst, es wieder etwas anderes wäre. Wobei ein solcher für derartige Fälle aus gutem Grund versichert ist. 

Naja, wie dem auch sei. Sie kann ruhig mit Anwalt drohen. Nützen wird es ihr trotzdem nichts. Und sollte sie dir deshalb eine negative Bewertung geben (was sicher verständlich wäre), sie gut auf ihre Wortwahl achten sollte. Denn im Fall des Falles sonst weit aus mehr Ärger an der Backe hat. Da wären die 75,-€ die derzeit im Raum stehen eher Peanuts. 

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Kommentar von Interesierter
19.06.2016, 11:38

Bei einem Päckchen gibt es keine Sendungsverfolgung. Damit erübrigt sich deine Argumentation, da der Verkäufer die korrekte Übergabe nicht beweisen kann.

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Guten Morgen,



Es trägt das Verlustrisiko nach der ordnungsgemäßen Aufgabe des Pakets allein der Käufer. Vorausgesetzt, beim Käufer handelt es sich um eine Privatperson. Sie sollten jedoch beweisen können(u.a. Zeugen), dass das Paket tatsächlich versendet wurde. Damit sind sie nicht haftbar zu machen. 

Ausnahme: Der Käufer hat auf einen versicherten Versand bestanden und auch bezahlt, dann können Sie schadenspflichtig ihm gegenüber sein.

Denn nach aktueller Gesetzeslage endet die Haftung eines Privatverkäufers mit dem Einwurf der Sendung in den Briefkasten und mit dem Päckchen bei der Post bei einem unversicherten Versand wenn die so ausgemacht war.

Ich hoffe ich konnte ihnen helfen.

KaterKarlo2016


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Kommentar von Interesierter
19.06.2016, 12:09

Und wie will die Verkäuferin die korrekte Übergabe einschließlich korrekter Adresse beweisen? 

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also prinzipiell hast du
a) nichts falsch gemacht, da nicht vereinbart war, dass du versichert schickst und
b) direkt mit Anwalt zu drohen und dann auch noch "Nächste Woche is das da oder es gibt ne Anzeige" klingt für mich eher danach, dass sie die Schuhe erhalten und zusätzlich das Geld auch gern zurück möchte, damit die Schuhe kostenlos sind.

Käufer trägt Versandrisiko, sofern nichts anderes vereinbart war, auch wenn es sicher klüger ist, solche Werte zu versichern.
Immerhin hast du nen Nachverfolgungsantrag gestellt und kannst ihr das Ergebnis vorlegen.

Zwar bieten manche Versandhändler einen Ersatz aus Kulanz an, aber die können den Verlust abschreiben und es tut ihnen nix.

Ich würde ku

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Kommentar von Interesierter
19.06.2016, 11:51

Die Verkäuferin muss im Streitfall selbst den Nachweis der korrekten Übergabe an den Transporteur führen. Ohne Einlieferungsbeleg wird sie das nicht können.

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Kommentar von valvaris
19.06.2016, 22:33

Immer mit der Ruhe von wegen Erklärung von Eidesstatt. Sie schreibt, sie hat nen Nachforschungsantrag gestellt. Hat sie ne Falsche Adresse angegeben, wird das damit aufgeklärt. Auf jeden Fall kriegt sie die Bestätigung der Übergabe an DHL in die Hand.

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Habt Ihr irgendetwas ausgemacht, wie das ganze verschickt werden soll? Wenn ich mich recht erinnere, trägt der Käufer das Risiko für den Transport, auch, wenn das Päckchen versendet wird.

Bin mir da aber nicht sicher.

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 11:05

Ne aber in meinem Profil steht, dass ich immer unversichert verschicke wegen dem Preis und wenn jemand versichert wünscht, muss er das mitteilen...

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Bei einem Päckchen kannst Du keinen NAchforschungsauftrag stellen. Und den Nachweis, ordnungsgemäss versendet zu haben, kannst Du auch nicht führen. Also solltest Du das gEld zurückzahlen und für das nächste Mal daraus lernen.

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 12:21

Ne ganz bestimmt nicht, ich habe auch keinen Nachweis, dass sie es nicht erhalten hat... Es gibt auch keinen richtigen Nachweis ?! Ich habe nur den Beleg von der Post und ich denke das genügt

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Hast du die Ware nicht versichert, ab einem bestimmten Warenwert mach das durchaus Sinn. 

Kann die Kundin beweisen das sie die Ware nicht erhalten hat, ist eine Rückerstattung des Geldes in meinen Augen rechtens. 

Sie hat gezahlt und somit ihren Teil des Vertrages erfüllt....

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 11:02

Ja und ich habe verschickt und somit auch meinen Teil erfüllt, ich kann es im Gegensatz zu ihr auch beweisen...

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Kommentar von uni1234
19.06.2016, 11:03

Die Fragestellerin hat das Päckchen aber auch zur Post gebracht und damit ihren Teil des Vertrages erfüllt.

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 11:09

Mit dem Beleg von der Post und einer Zeugin?

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 11:39

Ja das mag alles sein, aber sie hat auch keine Beweise, die Ware nicht erhalten zu haben und deshalb ist eine Rückerstattung in meinen Augen nicht fair.

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 15:37

In deiner Antwort schreibst du "sie muss beweisen, dass sie das nicht erhalten hat" xD

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Bei solchen Beträgen in Zukunft NUR versicherten Versand wählen - jetzt kannst Du nichts mehr ändern. Du könntest ihr den Kaufpreis zurückerstatten. Stell dir vor DU wärst an ihrer Stelle - dann wärst du auch sauer

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 10:59

Ja aber was muss ich machen?

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Kommentar von uni1234
19.06.2016, 11:00

Nein muss sie natürlich nicht!

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Kommentar von uni1234
19.06.2016, 11:05

Aber ihr nahegelegt das zu tun. Wirtschaftlich betrachtet kommt das aufs gleiche raus. Ob die Fragestellerin das Geld los ist weil sie es zurück überweisen musste oder wollte ist völlig egal.

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 11:08

Aber ich sehe das garnicht ein, immerhin kann es sein, dass sie die Schuhe erhalten hat und somit BEIDES haben will also Geld + Schuhe...

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Kommentar von valvaris
19.06.2016, 11:40

Sauer kann sie sein, dann aber bitte auf den Transporteur und nicht den, der seine Aufgabe erfüllt hat.

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Hallo,

Ware für 75 Euro unversichert zu schicken ist für mich nicht nachvollziehbar.

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Kommentar von MrsWonderLandy
19.06.2016, 11:01

Ja sie wollte ja nicht versichert bezahlen und das passiert eigentlich auch nicht oft, dass was verloren geht

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Kommentar von Kasumix
19.06.2016, 11:02

Eben... Und gerade solche Portale, da weiss man nie...

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