klavierstücke/geigenstücke nach gehör spielen- erlernbar?

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6 Antworten

Das ist schon erlernbar. Manche Leute können das von Natur aus und manche müssen es lernen. Der Erfolg hängt davon ab wie lange du schon spielst und zum größten Teil von deinem Talent. Ich persönlich hab es einigermaßen gelernt, kann es aber noch nicht so gut. wie Leute denen das Talent dafür schon angeboren ist. Ich denke es gibt sicherlich Leute, die so untalentiert sind, dass sie es garnicht erlernen können.

Also es ist erlernbar, aber schwer, wenn dir das Gehör nicht schon angeboren ist.

LG taylorswiftfan7

Ich kann nicht einschätzen, was du bisher am Klavier oder Geige spielen kannst. Spielst du mehrstimmig, weisst du was Akkorde sind, kennst du die wichtigsten Tonarten, kannst du was mit den Noten und Vorzeichen in die richtigen Tonarten zuordnen ......?

Nach Gehör etwas am klavier oder mit der Geige spielen ist anspruchsvoller, als etwas nur nachsingen. Beim Singen oder anderen Instrumenten formst du jeweils nur einen Ton. Am Klavier mit zwei Händen sind es schon mindestens zwei, bei besserer Ausbildung 4, 5 oder noch mehr Töne, die du gleichzeitig erklingen lässt.

Dafür solltest du das Notensystem, die Tonarten und die passenden Akkorde kennen und am Klavier oder an der Geige so gut einüben, dass du sie "blind" findest. Das möchte ich mit einer Strasse vergleichen, in welcher du zuerst das passende Ton- Haus und dann die richtige Noten-Treppe finden musst, um in die hier Akkord-Stockwerke und wohnenden Melodien zu gelangen. Wer im falschen Haus sucht wird nicht weiterkommen.

Beispiel: ein Lied ist in G-Dur geschrieben. Da hast du voraussichtlich die häufigsten Akkorde ... G ... C .... D in verschiedenen Versionen und Umkehrungen. Die G-Dur-Tonleiter hat auch ein #, somit wird statt f ein fis gespielt. Wenn du nun diese Grundlagen hast, kannst du erst die einstimmige Melodie und den Rhythmus erarbeiten, dann mit der Zeit die Akkorde und ev. Terzen, Arpeggien und andere Verzierungen dazu spielen.

Logisch ist es stressig, wenn du z.B. e-moll nicht erkennst und natürlich auch nicht nachspielen kannst. Deshalb nützen dir die Kenntnisse der Musiktheorie enorm im Umsetzen der Lieder. Ich würde dir zum selber zeichnen von Noten raten, damit zu zuerst die Tonarten und die meisten Akkorde in kleinen Schritten einüben kannst.

hier mehr dazu : http://www.gutefrage.net/tipp/noten-lesen-lernen-einfach-sicher-schnell

liebe Grüsse mary

so wie du es erklärst, kommt es jedenfalls für mich eher so rüber, als ob man vorher am besten das jeweilige Insturment ganz beherrrschen sollte, um darauf etwas nachzuspielen- ebenso die betreffenden Noten anzufertigen (wie du alles so sagst und vorschlägst)- na da ist dann nicht mehr viel mit Gehör.

So wie ich selbst schon mehr als eine Person kennengelernt habe, waren diese imstande ohne Noten versteht sich und auch ohne das betreffende Instrument (in dem Fall Klavier) überhaupt jemals gelernt zu haben und konnten nach Gehör, Versuchen und einprobieren für Elise wiedergeben- sicher nicht wie ein über Jahre gelernter Klavierspieler- aber sicher gut genug um eine ordentliche Melodie und den Meisten Teil wiedergeben zu können.

Tatsächlich kann man mit etwas musikalität und einem einigermaßen gutem Gehör ohne all das wie Instrument spielen können - oder Noten verstehen und umzusetzen- gewschweige selber schreiben trotzdem sehr gut wiedergeben.

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Das ist natürlich erlennbar. Wenn du bis jetzt nach Noten gespielt hast, versuch mal Intervalle (was das ist solltest du wissen) zu bestimmen. Da gibt es auch Programme dafür. Versuch die Intervalle zu hören und zu bestimmen. Versuch Harmonien (Dur- Moll, usw. Dreiklänge) zu hören und zu bestimmen. Versuch den Melodieverlauf nachzusingen. Nach Gehör zu spielen, geht dann schneller als du denkst.

wenn man ein eingermaßenes "Gehör" für Musik hat, ist das leicht umzusetzen.

Man kann sich eine Melodie im Geiste ja immer wieder selbst "vorspielen/ summen im Geiste wiedergeben", kennt die Tonlagen rein vom akkustischem, den Takt und natürlich die Tonfolgen.

DIese kann man eben wenn man das betreffende Instrument einigermaßen kennt auf diesem umsetzen, indem man schlichteg versucht, diese auf dem jeweiligen wiederzuegben. Das Gehör ist ja mit dabei und sagt einem, wann etwas nicht apssen kann Tonlage- oder unstimmig ist- dementsprechend tauscht man die Noten oder den entsprechendem Klangfarbe (also Moll, Dur usw.).

Es ist nur eine Frage des Gehörs und auch ein bisschen Musikalität miteinander vereint, sodaß selbst an jeweiligen leicht spielbaren Instrumenten Melodien wieder geben können.

Ich kenne sogar einige, die zB niemals Klavier spielen erlent haben- jedoch ganze Stücke auf diesem Instrument wiedergeben können, da sie nur aus ihrer Erinnerung spielen und sich zuvor ein wenig mit dem Instrument "vertraut" gemacht haben.

Absolutes Gehör benötigt man dafür nicht unbedingt- jedoch wenigstens die korrekte Erinnerung, wie sich das entsprechende Lied anhören sollte- und etwas Feingefühl, um auch die richtigen Klangfarben korrekt zu erkennen.

Ein Musikbanause kann das vermutlich nicht- aber einer, der ein wenig Gespühr für Musik hat sicher schon :-)

Musiktheorie kann dir helfen in Verbindung mit Gehörbildung. Das absolute Gehör ist hilfreich aber nicht zwingend notwendig um Musik nachzuspielen.

Jedes Instrument, dass du gut genug kennst und kannst, kannst du irgendwann nach Gehör spielen. Ich nehme an, du nimmst noch nicht so lange Klavierunterricht.

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