Klavier-Anfänger: reicht ein digitales Klavier für das erste Jahr?

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7 Antworten

Ja, ein digitales Tasteninstrument reicht aus, doch mehr Spaß und vor allem mehr Klangfreude bereitet ein Klavier. Es gibt mittlerweile auch Mietklaviere bzw. Mietkauf - einfach mal googeln. Da kann man das Instrument zurückgeben, falls es wirklich nichts wird - oder dann lernt eben Mutti spielen...

Beim gebrauchten Klavier gucken, ob es sich noch gut stimmen läßt, keine Risse hat usw. (am besten vom Klavierbauer ansehen lassen bzw. beim Klavierbauer anspielen und kaufen)

Ansonsten - bei einem digitalen Instrument würde ich eher nach dem Spielgefühl entscheiden, auf jeden Fall würde ich es anspielen.

Silent Pianos wie Yamaha oder Seiler Duo Vox sind recht teuer & beinhalten ein echtes Klavier + einen Zusatzkasten zum Leisespielen, meist unter dem Spieltisch. 6000 € oder mehr sind natürlich viel.

Seit der Fragestellung hat sich Einiges getan im Bereich Digitalpiano bis hin zu gewichteten Holztasten mit Ivory Touch (gg. schwitzende Hände aufgerauht), sehr gute Samples & Modelling Klänge, Metronome, Sequenzer-Aufnahmespeicher etc

Kurzweil, Kawai etc

Der Unterschied zwischen einem elektronischen Instrument und einem Klavier ist einfach der unterschiedliche Anschlag. Gute elektronische Pianos werben zwar mit den gewichteten Tasten usw. aber das Problem ist doch, daß man beim elektronischen Klavier nur einen fertigen Ton abruft und beim akustischen Klavier diesen Ton selbst "macht" und auch gestaltet. Das kann bis heute kein E-Piano. Die Umstellung vom "Tastendrücken" beim E-Piano zum "Gestalten" am richtigen Klavier schafft kein Erwachsener und erst recht kein Kind. So wird dem Kind nur die Lust für das Klavier wieder ausgetrieben. Kauf für den Anfang lieber ein einfaches gebrauchtes Instrument oder nutze den Mietkauf. Wenn in der Familie noch jemand Lust auf Klavier hat würde ich aber gleich was Gescheites kaufen(möglichst gleich mit Silent-Einrichtung!).

seit dem hat sich viel getan. Jede Taste hat After Touch, Velocity & eine ausreichende Polyphonie, gewichtete, graduierte Hammerklaviatur mit Echtholztasten. Bis zu 1000 Klänge & mehr mit Aufnahme-Sequenzer, Metronom, Lernfunktion, Demosongs bis hin zu Chopins Impromptu

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Ich nehme an, du meinst ein Keyboard. Klavierlehrer bin ich nicht, aber zum Anfangen reicht ein Keyboard aus - gerade am Anfang ist der Unterschied nicht wesentlich. Und dass sich Klaviertasten etwas schwerer betätigen lassen, ist auch kein Hindernis bei der Umstellung ;-)
Aber ein Pedal solltet ihr dazukaufen, da es häufig genutzt wird, sonst klingt es auch nicht anständig.

Ein diitales Klavier hat den Nachteil, dass man den Anschlag nicht variieren kann. Mit anderen Worten haben die Tasten - da sie nicht mechanisch snd - nicht das 'feeling' wie be einem echten Klavier (gibt es nur bei teuren digitalen Klavieren). Schaut mal be eBay nach einem 'richtigen' Klavier. Ist bezahlbar.

Meinst du die Lautstärke bei unterschiedlich starkem Anschlagen? Das gibt es - nicht nur in der höheren Preisklasse. Auf "dynamischen Tastenanschlag" / "Anschlagsdynamik" achten.

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@redead118

ja, ich hab eins für 2500 (was noch günstig ist), bei dem der anschlag sehr gut ist;

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Wenn dies digitalen Klaviere so schlecht sein sollen, warum kosten sie dann bis 17.000 Euro (Yamaha-digit. Flügel)??? Welcher Hobbymusiker gibt dafür soviel Geld aus???

eigentlich schon wer weiß ob sie es "Schafft"

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