Klassizismus

2 Antworten

"Kunstix" hat ganz gut geantwortet, dem möchte ich noch hinzufügen: das der Klassizismus angesichts der industriellen Revolution und anderer negativer Entwicklungen dahin tendierte, das klassische, hellenistische/römisch idealisierte Menschenbild im Kunstwerken, Kunst und Archtektur wieder zu beleben. Klassische Werte des frühen und späteren Altertums sollten dadurch betont und wieder mehr ethisch/moralische/geistige Geltung erlangen. Dieser pompöse Anspruch ging aber oft "baden", da viel und überschwenglich übertrieben worden ist und im Endeffekt noch menschenfeindlichere Ideologien wie etwa der Faschismus unterstürtz wurden, ...anstatt den besseren, aus den klassischen Ruinen auferstandenen, Menschen zu feiern und zu befördern.

Im Vergleich zum z.B. Barock ist der Klassizismus "nüchtern", "rational", "vernünftig", "strukturiert". Passend zu den Ideen der Aufklärung. Der Mensch sollte gebildet werden, nicht durch Schnörkel verblendet.

Attribute des Barock sind hingegen "verspielt", "verschnörkelt", "pompös", "verschwenderisch".

In Folge der Franz. Revolution (Niederreißen des verschwenderischen, prunksüchtigen, dekadenten Adels/Lebensart) kam Napoleon an die Macht. Der wiederum u.a. das metrische System in Europa verbreitete. Dieses System ist ebenfalls klar, einfach, rational, schlicht. Diese Attribute überschneiden sich mit den Attributen des Klassizismus.

Industrielle Revolution: Rationalisierung der Arbeitsabläufe, Großkapitalismus, Zeit ist gleich Geld --> schließlich Mündung in hyperrationaler/-effizienter Fließbandarbeit.

Fabrikgebäude mussten gebaut werden, und zwar schnell, kostengünstig. Die klassizistische Architektur passte gut zu dieser Anforderung des auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Kapitalismus.

Insgesamt kann man sagen: Die Anforderungen der neuen Ideen und Ansprüche "schrien" nach ihren eigenen Ausdrucksmitteln in Kunst und Architektur.
Ganz abgesehen davon, dass die Klassik und ihre Ideen/Philosophen/Mathematikern/Dramen/Freiheit von kirchlicher Ideologie für die Aufklärer und viele aufgeklärte Menschen Vorbild war.

Bildanalyse Kunst LK?

Hallo, was wären Bilder in der Schule, die oft analysiert werden (aus dem Mittelalter, Renaissance, Barock, Klassizismus und Romantik)?

Bin in der 11. Klasse im Kunst LK und möchte mich schonmal auf die Klausur vorbereiten, indem ich ein paar Bildanalysen schreibe.

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Ist das der Abitur-Stoff von Geschichte?

Altsteinzeit, Jungsteinzeit, Sumerer, altes Ägypten, Persien, Altes Griechenland, Alexander der Große, Römisches Reich, Byzantinisches Reich, Islamisches Reich, Frankenreich, Kreuzzüge, Heiliges Römisches Reich, Osmanisches Reich, Zeitalter der Entdeckungen, Reformationen, Dreißigjähriger Krieg, Ludwig XIV, Preußen, Siebenjähriger Krieg, Zeitalter der Aufklärung, Französische Revolution, Napoleon, Industrialisierung, Kolonialzeitalter, Erster Weltkrieg

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Die politischen Triebkräfte der Französischen Revolution

Kann ich den Text so wie er ist für die Überschrift verwenden? In der Zeit vor dem Ausbruch der Revolution (im Französischen ancien régime" genannt) war Frankreich geprägt durch das absolute Königtum der Bourbonen und dem Gegensatz der Stände. Was bedeutet Absolutismus? In der Staatsform der absoluten Monarchie hält der König die unbeschränkte Staatsgewalt in den Händen und verwehrt den Untertanen jede Möglichkeit der politischen Mitsprache. Einer der ausgeprägtesten absolutistischen Herrscher war der französische König Ludwig XIV.(1638-1715). Von ihm soll der berühmte Satz stammen: "L´Etat c´est moi"(Der Staat bin ich). Was ist unter dem "Gegensatz der Stände" zu verstehen? Vor der Französischen Revolution war die Gesellschaft in drei Stände aufgeteilt. Der erste Stand war der Klerus (Pfarrer, Äbte, Bischöfe etc.), der zweite war der Adel und der dritte das übrige Volk. Erster und zweiter Stand waren von jeglichen Steuern befreit, der dritte Stand hingegen, der 98% der Gesamtbevölkerung ausmachte, trug alleine die Steuerlast. Doch war es beispielsweise nur dem zweiten Stand vorbehalten, Offiziersränge im Heer zu erreichen, und nur er besaß das Jagdrecht. Dabei bestand der dritte Stand nicht nur aus Bauern, Handwerkern und Tagelöhnern, sondern auch aus reichen Bankiers und Manufakturbesitzern, welche meist um einiges wohlhabender waren als so mancher Adelige, aber auf Grund ihrer Geburt nie die gleiche gesellschaftliche Position bekleiden konnten. Außerdem ging es dem niederen Volk vor der Revolution sehr schlecht, nicht nur die immense Steuerlast, sondern auch die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten, machten ihm sehr zu schaffen. In der Zeit der Aufklärung wurden von Montesquieu (1689-1755) die Aufteilung der Staatlichen Macht in drei Arten von Gewalten entwickelt und zwar in die gesetzgebende Gewalt (Legislative), in die richterliche Gewalt (Judikative) und in die ausführende Gewalt (Exekutive) Am 3.September.1791 wurde die neue Verfassung verabschiedet. Die Verfassung sah einen in drei Gewalten geteilten Staat im Sinne von Montesquieu vor. Der König stand an der Spitze der Exekutiven, er besaß ein aufschiebendes Veto, ernannte und entließ die Minister. Die Nationalversammlung wurde neu gewählt, doch waren nur Männer über 25 mit der Steuerleistung von mindestens 3 Arbeitstagen zur Wahl berechtigt, sogenannte Aktivbürger. Auch sie wählten die Abgeordneten nicht direkt, sondern über Wahlmänner welche eine Steuerleistung von mindestens 10 Arbeitstagen vorweisen mussten. Ein solches Zensuswahlrecht genanntes System ließ sich aber nicht mit der Einleitung der Verfassung in Einklang bringen. In dieser hieß es:"...Für keinen Teil der Nation, für kein Individuum gibt es mehr irgendein Privileg oder eine Ausnahme vom gemeinsamen Recht aller Franzosen...“. dass das Wahlrecht nur für Weiße galt, verstand sich damals von selbst, am 24. desgleichen Monates verfügte die Nationalversammlung sogar, dass Farbige von den Menschenrechten ausgeschlossen wur

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Industrialisierung - Revolution pro/contra?

Hey, Wir schreiben bald eine Arbeit in Geschichte über das Thema Industrialisierung und mein Lehrer meinte es könnte beispielsweise die Fragestellung: "War die Industrialisierung eine (industrielle) Revolution? Diskutiere" oder so ähnlich. Nun frage ich mich, ob meine Punkte bisher wirklich Punkte sind, die dafür bzw dagegen sprechen.. Und fallen euch eventuell noch ein paar ein?

Pro: 

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+ 1. Wirtschaftssektor (Landwirtschaft etc) wurde geringer, 2. Sektor (Industrie) stieg stark an, Wachstum der Industrien 

+ in Verkehr und Gebäude wurde mehr investiert 

+ Kluft zwischen Arm und Reich (verschiedene Gruppen, eine lehnt sich auf)

Contra: 

-Industrialisierung ist eine noch nicht abgeschlossene und lange Entwicklung

Könnt ihr mal drüber schauen? Danke

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Leitfragen Französische Revolution (Aufklärung)

Ich muss drei Leitfragen formulieren zum Thema Französische Revolution in Verbindung mit der Aufklärung aber ich bin schlecht in Geschichte und hab überhaupt keine Ahnung was man da für Leitfragen formulieren könnte. Habt ihr ne Idee?

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Seminarfach Facharbeit Themenhilfe?

Hi!

Wir müssen uns für ein Thema über Großstädte. Zwar gibt es viel Auswahl, aber ich kann leider nicht einschätzen wo man 10-15 Seiten schreiben könnte, also folgende Themen sind gegeben:

-Melange, Buchteln, und Literatur: Buchteln

-Die Darstellung der Großstadt in der Dichtung des Naturalismus

-Die Darstellung der Großstadt in Patrick Süßkinds "Das Parfüm"

-Goethe in Rom

-Die industrielle Revolution im Spiegel der deutschen Literatur

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-Hanif Kureshi: Buddha of Surburbia

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Meine Schwester hat mir noch ein Thema vorgeschlagen und zwar Poetry Slam in Hamburg, nur weiß ich hierbei nicht, wie man die Literatur mit einbeziehen kann. Und die Facharbeit darf nicht referierend sein und das Thema muss eine Problemstellung haben, welches am Ende beantwortet werden muss. Welches Thema wäre am besten? Danke im Vorraus!

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