Klassische Hintergrundsmusik soll beim Lernen förderlich sein. Stimmt das?

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12 Antworten

ich kann an die sache nicht so wissenschaftlich, sondern eher aus erfahrung ran gehen. ich kann mich nicht gut konzentrieren, wenn im hintergrund noch andere "geräusche" zu hören sind und gerade, wenn in der musik gesungen wird, kann ich davon als hintergrund beim lernen nur abraten. man lässt der musik einfach einen teil der konzentration zukommen, die man dann vom lernen abzieht. lieber eine stunde konzentriert OHNE musik lernen und dann in der pause zur entspannung musik hören.

Ich denke, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Früher habe ich immer mit Musik im Hintergrund gelernt und das hat super geklappt. Andere brauchen dagegen totale Stille. Ein Professor konnte es nicht glauben, als ich gesagt habe, dass ich mit Musik gut lernen konnte.

Ja, das stimmt. Beobachte einmal die Hintergrundmusik im Kaufhaus, in Büros, Arztpraxen usw. Klassische Musik soll sogar Tiere beeinflussen: Kühe geben angeblich mehr Milch. Man hat Untersuchungen mit Pflanzen angestellt: einen Teil hat man mit Metal-Musik beschallt, einen anderen Teil mit Klassischer Musik. Die mit Klassischer Musik beschallten Pflanzen gediehen eindeutig besser. Dann gibt es den Beruf des Musiktherapeuten, der mittels Klassischer Musik als rechte Hand des Arztes Menschen heilt. Dieses Thema ist ein sehr interessantes Thema, das den Rahmen hier sprengen würde. Jedenfalls ist sicher, das Klassische Menschen einen positiven Einfluss auf unser zentrales Nervensystem ausübt. Also wird sie auch beim Lernen helfen, allerdings sehr leise und ohne Text, denn der würde ja wieder ablenken. Mozart ist da z.B. sehr geeignet.

Beim Arbeiten höre ich besonders gern leise die Klavierkonzerte von Chopin, die 5 Klavierkonzerte von Beethoven und einige von Mozart, besonders Nr. 21 und 25. Es muss Musik sein, die unaufdringlich ist und eine angenehme Atmosphäre schafft. Versuche es mal.

Hausaufgaben und Musikhören- Ablenkung oder Verstärker der Speicherfähigkeit? Tatsächlich lernt das Gehirn besser, wenn es während des Lernens mit Geräuschen stimuliert wird. Eine gleichmäßige Geräuschkulisse hebt das Aktivierungsniveau ohne abzulenken und schafft ein konzentrationsförderliches Arbeitsklima.

Geeignete Musik kann das Lernen daher wesentlich unterstützen: sie schafft nicht nur ein angenehmes Lernumfeld, sondern entspannt und öffnet so für Neues. Nicht zuletzt fördert Musik das Lernen mit Hilfe verschiedener Sinne und beschleunigt somit den Aufnahmeprozess.

Für das Lernen besonders hilfreich ist Musik, die 56 bis 64 Schläge pro Minute aufweist, da dies in etwa dem Herzschlag eines Menschen im entspannten Zustand entspricht. Musikstücke, die sich zum Lernen eignen, sind vor allem langsamere klassische Stücke, z.B. von Bach, Vivaldi oder Mozart. Die persönliche Einstellung und die Erfahrungen, die man bereits mit Lernen und Musikhören gemacht hat, sind aber letztendlich Ausschlag gebend dafür, ob man sich für diese Lerntechnik entscheidet.

Lernquadrat.at

Die ganzen Statistiken und Auswertungen sind ja gut und schön. Ich selbst konnte und kann immer nur entweder lernen/arbeiten/lesen oder Musik hören. Beides zusammen funktioniert bei mir überhaupt nicht.

Gerade lese ich auf der Suche nach dem berühmten "Mozart Effekt" den wunderbaren Satz: "glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast". Wohl wahr! Hirnphysiologisch erklärt, soll allerdings Musik, die zusätzlich mit sog. "binauralen Beats" unterlegt ist, durchaus zu einer Verbesserung der Lernleistung führen. Das hängt damit zusammen, daß unser Gehirn je nach Aktivitätsgrad auch in bestimmten Frequenzbereichen "swingt" und binaurale Beats darauf abgestimmt werden können, das Gehirn z.B. im Bereich der entspannten Aufmerksamkeit (Alpha Wellen, Gamma Wellen) zu aktivieren. Das Thema ist wahrlich sehr komplex und eignet sich nicht für eine kurze Antwort. Einfach mal googeln, denn das ist dennoch eine spannende Sache.

Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass Klassische Musik zwar gut zum Lernen ist, aber auch ablenken kann. Manchmal hör ich viel lieber der Musik zu und das Lernen kommt wieder zu kurz. Ohne Musik neige ich dazu, vom Lernen schnell genug zu haben, Sekunden oder Minuten einfach nichts zu machen (oder sinnloses Zeug).

Ich höre aber zum Lernen wenn dann Barock (normalerweise).

Zwar behauptet das Jungvolk heute meist, ohne Musik oder Fernsehen könnte es überhaupt nicht lernen.

Meine eigenen Erfahrungen sprechen eindeutig dagegen.

Wenn ich wirklich intensiv lernen will, dann brauche ich Ruhe, um mich konzentrieren zu können.

ich glaube, vor allem ruhige Musik (also, der Säbeltanz von Khrakaturian (????)) wäre nicht das richtige). Musik ist ja immer entspannend und klassische, bei der nicht gesungen wird, entspannt und lent wegen fehlendes Textes nicht ab.

Also ganz ohne Musik muss es nicht sein.Kann auch helfen.Meine Tipps : probiers mal mit Mozart, Bach oder Beethoven.

Also etwas "Geplätscher", etwa von einem Zimmerspringbrunnen kann (nicht nur) beim Lernen wohltuend sein. :)

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