Klassenwechsel bei misstrauen gegen Lehkraft

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3 Antworten

Hallo Rudi, die Klasse wiederholen nur um der Lehrkraft zu entkommen halte ich für die allerschlechteste Lösung. Die beste wäre, gemeinsam mit dem Vertrauenslehrer und einem Schülermediator ein Gespräch mit der Lehrkraft einzufordern. Dem muss sie sich stellen, wenn nicht freiwillig, dann durch Druck seitens des Direktorates oder des Schulamtes. Offensichtlich spekuliert die Lehrkraft darauf, am längeren Hebel zu sitzen. Das tut sie aber nur scheinbar. Wenn der Schüler und seine Eltern nicht locker lassen, kann man eine Menge bewegen. Falls ihr keine Schüler-Mediatoren habt, kann auch ein externer erwachsener Schulmediator helfen (Mediatoren sind Vermittler, kommt aus dem lat. Media = Mitte). Viel Erfolg beim Verhandeln! Gruß Ina

Nein, die Schule (Rektor) kontrolliert sie Lehrer. Und entscheidet selbst, wer Vertrauen verdient hat. Das Vorgehen, als Eltern mal eben einer Lehrkraft "das Vertrauen abzusprechen" würde ich auch als unglaublich freche Einmischung in die professionellen Aufgaben der Schule sehen und als Anmaßung - und dann unter diesen Bedingungen nicht weiter zu Geprächen bereit sein. Das ist ja mehr Terror also konstruktiv.

Vielleicht solltet ihr ein paar Umdrehungen runterschrauben und mal ganz einfache Bitten formulieren, wie etwa, dass die Kriterien genannt werden. Oder ein Notenvertrag aufgesetzt, wo drin steht, wenn diese und jene Leistungen mindestens da sind, kanns keine 5 mehr mündlich geben (etwa kein unentschuldigtes Fehlen, regelmäßige Hausaufgaben, mindestens 3 spontane und richtige Äußerungen im Halbjahr, ...)

Mit dem Versuch von Kooperation und RUHIG erreicht man oft mehr.

Auch wiederholen liegt im Ermessen der Schule, da sie die Fachkräfte und Profis sind, aber wenn die Noten zu schlecht werden, ließe sich da sicher auch verhandeln.

Nur: Lehrermobbing macht auch keine Schulleitung mit. Was arbeitest du? Würdest du dir so hereinreden lassen, obwohl du deinen Beruf gelernt hast?

Jeder muss mit Kritik umgehen können. Lehrermobbing ist wohl eher die falsche Bezeichnung, venn sich die meisten Eltern einig sind und man seinen eigenen Kindern Glauben schenkt. Eine Lehrkraft, die Noten und schlechte Beurteilungen nicht begründen kann und darüber nicht diskutieren möchte, Arbeiten über nicht behandelnde Themen schreiben lässt und mit Verweisen sehr locker umgeht, nur weil sie gewisse Schüler nicht leiden kann oder mag, ist in meinen Augen sehr fragwürdig. Aber danke für Deine Meinung.

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@rudi200

konstruktive- welche Lösungsvorschläge habt ihr gemacht? Und einmal- ihr habt kein Recht auf Umsetzung, 100mal nervt nur. Der Rektor klärt sowas ohne euch. Ist sein tägliches Geschäft. Bei einmaligen konstruktiven Vorschlägen (eine Elternvertreterin, nicht die ganze Meute) wäre er sicher bereit. Es klingt zumindest, als wäre es dauerbelagerung

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eher nicht am besten nervt man den rektor so lange, bis er zu einem gespräch bereit ist

Ich fürchte, dass er das Gespräch verweigert liegt am genervt sein....dann glaubt er nicht mehr an eine konstruktive Auseinandersetzung. Kann ich zum Teil verstehen, wenn ich das so lese mit Kinder und Eltern, die einer Lehrerin das "vertrauen absprechen". Sie können nicht vertrauen...aber daraus einen Rechtsanspruch basteln wollen ist anmaßend und unkonstruktiv

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@guinan

Ich möchte da eigentlich keinen Rechtsanspruch basteln, denn ich suche nur eine Lösung für das Problem. Man kennt das alte Sprichwort ja: So, wie man in den Wald hinein schreit, so hallt es wieder heraus. Also möchte ich ganz sachlich vorgehen und um eine Unterredung erst einmal bitten.Aber wenn einem dieschon gleich verweigert wird... Da hast Du mit Deiner Einschätzung wohl recht, was das genervtsein des Rektors betrifft.

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