Klassentreffen nach Jahren

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17 Antworten

5 Jahre danach ist nicht viel Zeit. Geh nur zu dem Klassentreffen, wenn du das Gefühl hast, du würdest wirklich gern jemanden wieder sehen. Nur hingehen, um sich scheinbare Erfolge der anderen anzuhören, scheint mir, so wie du dich darstellst, vertane Zeit zu sein. Sowas kannst du per Kino besser haben, ohne dass du dich betroffen fühlst. Freu dich über das, was du bisher geschafft hast, dass dein Leben stabil ist und du zufrieden bist. Nach fünf Jahren hat keiner eine super Karriere, das sind Windeier, und wenn - man kann so einen Abend auch damit verbringen, andere einfach zu befragen. Die anderen reden oft gern und du erfährst nebenbei Lebensentwürfe, Misserfolge. Schau hinter die Fassaden, das kann sehr hilfreich für dich sein. Frag nach dem Privatleben, nach Lebenseinstellungen. In so kurzer Zeit entstehen keine Weltveränderer. Aber hutzel08 hat recht, meistens wird nur über alte Zeiten geredet, über Lehrer, gemeinsame Klassenfahrten, über irgendeinen Mist, der mal passiert ist, über das Salz im Schulleben. Ein zufriedenes Leben gegen hektischen Gehabe zu setzen, ist doch super.

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Geh' doch nicht hin, wenn du nicht willst?

Ich denke ich habe mehr als die meisten anderen( aus meiner damaligen Klasse) erreicht, auch wenn mein Werdegang ähnlich aussieht, wie deiner (Studium, kaum Veränderungen im Wesen/ Hobbies/Aussehen, jedoch habe ich eine glückliche PArtnerschaft und eigene Wohnung)

Ich geh auch nicht hin, habe keine Lust auf triviales Geschwätz mit Leuten, mit denen ich in einem zeitlich begrenzten Rahmen mein Leben verbringen musste ;-)

Mir gefällt mein Leben, mir gefällts auch in Deutschland, das ist nichts, wofür m an sich schämen sollte!

Wenn du nur vor denen so eine Versagerangst hast, ist das ja durch die "Fragen" von denen begründet, du solltest dir nur Gedanken machen, wenn du die Gefühle auch vor dir selbst hast. Wenn du denkst oder das Gefühl hast, dass du "ausbrechen" musst und gerne wo ganz anders nun wärst. Bist noch jung, hast noch alle Zeit der Welt dazu.

Ich finde es außerdem in Ordnung, wenn man mit ü20 noch zu Hause lebt, wieso auch nicht? Wenn das Familiensystem in Takt ist und man sich zu genüge abgrenzen kann, ist doch alles in bester Ordnung.

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Worüber du reden willst kommt von allein... und mach dir keinen Kopf, in jedem Jahrgang gibt es welche, die deutlich weniger erreicht haben ;) Was wäre den besser als nach dem Abitur studieren zu gehen, ein wenig reisen und tolle Hobbys zu haben? ;)

Und wenn du noch gleich gut aussiehst wie früher... umso besser :D

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bei uns war es vor paar Jahren so, das wir mehr über die lieben alten Zeiten gesprochen haben und was wir alles für "Mist" gemacht haben. Mach dir mal keinen Kopf. Du studierst ! Wenn meine Tochter mit 24 noch mitten im Studium wäre, hätte ich kein Problem damit, wenn sie noch zu Hause wohnen würde. So könnte sie sich völlig aufs Studium konzentrieren ohne sich einen Kopf machen zu müssen, wie sie ihre nächste Miete zahlt :-). Und mit 24 kann man seine Träume immer noch leben. Ich finde deine Einstellung super !

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Die Gespräche ergeben sich aus der Situation heraus, also ein Wort ergibt das andere... ein Gespräch kann man nie bis ins kleinste Detail planen. Gebe dich natürlich und nicht niedergeschlagen, sondern stehe dazu was du geleistet hast und versuche das auch rüberzubringen.

lg, jakkily

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Du musst nicht an Dir zweifeln und auch kein Versagensgefühl haben. Du studierst und bist bald damit fertig, da hast Du auf jeden Fall schon etwas erreicht. Verreist bist Du auch, was willst Du mehr! Du hast einige neue Hobbys, ja, da kannst Du Dich mit Deinen Klassenkameraden, auch darüber unterhalten...! Es kommen auf jeden Fall Gespräche zustande. Die anderen Ziele, die Du Dir setzt, erreichst Du auch, in aller Ruhe und alles nacheinander...würde ich sagen!

Zum äußeren Erscheinungsbild, dann gehst Du eben mal zum Friseur, die sollen dir einen flotten Haarschnitt verpassen. Viel Glück!

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spinnst du? du studierst. weisst du, dass total wenig menschen (zb in D) studieren? und weisst du auch, dass du später um einiges mehr verdienen wirst als solche, die eine ganz normale ausbildung absolviert haben? ich habe oft erlebt, dass man immer sehr anerkennt wird, wenn man studiert. und glaub mir, nach 5 jahren abitur familie und kinder? also mit 23 und vorher noch reisen? ich glaube, du bildest dir da etwas ein..Sydney, New York..komm schon, das können sie sich doch gar nicht leisten, wenn sie kein geld verdienen..dein problem ist ein ganz anderes, du bist überhaupt nicht selbstbewusst, wofür du überhaupt keinen grund hast. jeder ist so, wie er ist. jeder hat sich anders entwickelt. und schei** drauf, was andere denken, das ist dein leben und deine entscheidung

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Klassentreffen sind nicht dazu da, anzugeben und den Siegertypen raushängen zu lassen. Den Quatsch überlassen wir dem Werbefernsehen...

Ein Studium dauert nunmal 5 Jahre und Dein Leben ist nicht das der anderen. Ich würde locker hingehen, wenn einer fragt, erzählen, dass Du kurz vorm Examen stehst, wohin Du verreist bist, welche Hobbys Du hast - und vielleicht solltest Du die Frage beantworten können, was Du demnächst mal werden willst. Vielleicht kann Dir auch jemand der alten Kumpels den Weg ins Berufsleben ebnen...

Äußerlich würde ich nicht gerade im Gammel-Look erscheinen, aber mich auch nicht übermäßig aufbrezeln. Falls Du selbst mit Deinem Äußeren unzufrieden bist, weil Du spürst, dass die lustige Studentenzeit nun bald vorbei ist, dann erfinde Dich neu - aber nicht für die anderen, sondern für Dich selber!

Kein Grund, Komplexe zu kriegen. Vielleicht beneiden Dich die anderen ja für Dein ungebundenes Leben...

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Vermutlich machen sich die meisten solche Gedanken wie du.

Deshalb ist das ganz normal und du kannst dort unbesorgt hingehen.

Wenn du unbedingt angeben möchtest, denk dir eine tolle Geschichte zu: "mein Auto, mein Haus, meine Frau, meine Kinder, meine Yacht" aus ... aber sei besser du selbst.

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Na und?

Wenn Du glücklich bist, ist es doch gut.

Ich messe mich nicht an anderen. Das macht mich glücklich. Ich setze mir selbst ein Ziel. Und wenn ich das erreicht habe, bin ich stolz.

Wir hatten damals ein Jahr nach dem Abitur das erste Klassentreffen. Ich hatte das Studium abgebrochen und wurde dann mitleidig angesehen. Ich fühlte mich nicht wohl.

Als wir nach der Wende dann wieder mal ein Klassentreffen hatten, bin ich auch wieder hingegangen. Und das war sehr schön.

Jeder erzählte, was aus ihm geworden ist. Und es waren einige dabei, die zwar ihr Studium beendet hatten, aber nicht wirklich Karriere gemacht hatten. Ich hatte ein Arbeit, die mich ausfüllte und glücklich machte. Und es gab genügend Gesprächsthemen.

Außerdem ist es nicht ungewöhnlich, dass Du nach fünf Jahren noch studierst und zu Hause wohnst. Du musst Dir eben aus verschiedenen Gründen mehr Zeit nehmen, um in eine Karriere zu starten. Das heißt aber nicht, dass Du weniger wertvoll bist als Deine ach so erfolgreichen Mitschüler., Es ist auch nicht gesagt, dass die glücklicher sind als Du.

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Ich denke, Dir fehlt eine ganze Portion Selbstbewußtsein. Du bist nun mal der Mensch, der bist und niemand anderes. Aber die Kirschen in Nachbars Garten scheinen immer leckerer zu sein, als die eigenen, stimmts?

Woher willst Du wissen, daß die anderen tatsächlich alle Weltenbummler und glückliche Menschen sind? Vielleicht beneiden sie sogar Dich um die Tatsache, daß Du in Deiner Heimat sein darfst während sie aus beruflichen Gründen oder warum auch immer fern der Heimat leben müssen.

Du dürftest knapp Mitte 20 sein. Dir steht die Welt noch offen. Du studierst, Du machst was für Deine Zukunft. Sei stolz auf das, was Du erreicht hast. Und ganz ehrlich: wenn Du Dich in Deiner Persönlichkeit total verändert hättest, würdest Du die anderen möglicherweise nicht "neidisch" machen, sondern eher abschrecken...

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Wenn du selbst den Traum hast, dein Studium zu vollenden und hierauf einen erfüllenden Beruf auszuüben, lebst du sicher auch deinen persönlichen Traum. Früher oder später kann noch privates Glück hinzukommen, dann hast du bereits alles erreicht, was man im Großen und Ganzen erreichen kann, was aber sehr vielen verwehrt bleibt.

Ein Gefühl des Versagens ist also überhaupt nicht angebracht, denn du bist auf bestem Wege, deine Ziele zu verwirklichen. Auf den ersten Blick scheinst du für manche Leute wohl "langweilig" zu sein, was aber unzutreffend ist, wenn du vielen Hobbys nachgehst und vor allem dein Studium erfolgreich abschließt. Hut ab, wenn es dein Erststudium sein sollte - nur jeder vierte Student zieht sein Erststudium durch, d. h. du verdienst alleine dafür schon höchsten Respekt.

Es gibt bei den Klassentreffen meist einige Selbstdarsteller, die ihren Lebensweg haarklein nacherzählen müssen und die versuchen, möglichst glücklich zu wirken. Gradmesser sind oft die Anzahl besuchter Städte oder Länder - lächerlich, weil dabei die eigene Entwicklung überhaupt nicht berücksichtigt wird. Was nützen unzählige Aktivitäten in der Ferne, wenn man sich nirgends zu Hause fühlt oder nicht erwachsen geworden ist?

Das Entscheidende ist doch, dass man seinen Weg geht, unabhängig davon, was die anderen treiben. Es bringt nicht viel, sich mit seinen Mitmenschen zu messen oder sie sich zum Vorbild zu nehmen - nur ganz wenige Mitmenschen taugen nämlich dazu, dass man sich ein Beispiel an ihnen nimmt. Zudem schreibst du, dass du dich in Deutschland wohl fühlst. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, und deshalb glaube ich nicht, dass du irgendwelche Weltenbummler beneidest.

Mein Jahrgang hat übrigens vor drei Jahren Abitur gemacht. Einige waren oder sind im Ausland unterwegs, stellen - warum auch immer - reichlich Bilder davon ins Internet. Viele haben bereits ihr Studium geschmissen oder zumindest ihren Studiengang gewechselt, manche scheinen völlig auf Abwege geraten zu sein. Beneiden tue ich keinen, nicht einmal die Weltenbummler. Und ob ich auf ein offizielles Klassentreffen gehen würde, könnte ich gar nicht sagen - zu den mir wichtigen Leuten habe ich nach wie vor Kontakt, und auf den Rest kann ich gerne verzichten. ;-)

Damit kein Versagensgefühl aufkommt, muss man sich immer wieder vor Augen führen, was man bereits geleistet hat. Wenn man in seinem Studium auf einem guten Weg ist, kann man den Punkt "Leistung" eigentlich schon abhaken. Wenn dann noch positive Erlebnisse im privaten Bereich (Familie, Hobbys, Sportvereine etc.) dazukommen, ist die Zufriedenheit eh kaum mehr zu toppen. Ich finde es zwar gut, wenn man eine Zeit lang eine eigene Wohnung besitzt, aber es hat auch einige Vorteile, daheim wohnen zu können, vor allem in finanzieller Hinsicht. Und gerade als Student sollte man keine unnötigen Ausgaben zulassen - es gibt also wirklich gar nichts, wofür du dich schämen müsstest.

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Kommentar von elizza
23.03.2012, 09:16

Pravo Draschomat! DH, sehr gute Antwort!

Dazu braucht es keine Worte mehr, Du hast alles gesagt! Tolle Antwort! L.G.Elizza

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Gehe da Ruhig hin.Den Meisten Geht es auch nicht besser als dir.

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Du studierst und bist bald fertig, verstehe nicht, wie du darauf kommst nichts erreicht zu haben

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mit 24 noch zuhause zu wohnen finde ich schon auch etwas langweilig.

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miete dir für den tag ein Lamborghini und dann schauen die blöd wenn du mit dem ding ankommst xD

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Kommentar von Dichterseele
23.03.2012, 13:51

blöd, blöder, Hochstapler...

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wohne noch zu Hause wo sollste denn sonst wohnen xD ne aber du musst ja auch niocht hingehen ist ja dann auch net so schlimm

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Kommentar von BergeUndMeer
22.03.2012, 22:44

ich bin ja auch "schon" 24...

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