Klassenausflug zur Moschee?

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11 Antworten

Geh doch einfach zu der Moschee und versuch den Ober typen zu sprechen ( ich glaube das heißt Imam aber genau weiß ich das nicht) während eines "Gottesdienstes" oder wie die das nennen werdet ihr bestimmt nicht dabei sein dürfen aber ne Führung durch das Gebäude wird bestimmt erlaubt. Die Muslime in Deutschland sind recht offen was Fremde angeht die was über deren Religion erfahren wollen, gerade Schüler. Wie das mit dem Kopftuch aussieht weiß ich leider nicht

Bin kein Moslem, aber wir haben das auch mal mit der klasse gemacht. Du kannst ja dort nachfragen, ob ihr so einem "Gottesdienst" mal beisitzen dürft. Wir mussten nur unsere Schuhe ausziehen und uns auf den Boden auf so einen Teppich setzen. Kopftuch brauchst du nicht. Wie das alles da abläuft, weiß ich leider nicht mehr, ist schon ein paar Jahre her ^^

Hi.
Das finde ich eine sehr sinnvolle Idee!

Ja, so etwas gibt es, wird auch immer wieder gemacht und ist im Grunde völlig problemfrei.

Ich gehe davon aus, daß ihr die Schuhe auszieht und euch respektvoll benehmt. Die Sorgfalt bei deinen Fragen läßt mich vermuten, daß es an Respekt nicht mangeln wird.

Das Kopftuch dürfte in einer "normalen" Moschee kein Thema sein. Und eine extrem konservative Moschee werdet ihr vermutlich nicht besuchen wollen.

Bei der Kontaktaufnahme mit der Moschee wirst du sicher eventuell noch zu klärende Fragen ansprechen können. Es ist sicher alles viel einfacher, als du es dir jetzt vielleicht vorstellst.

Gruß, earnest

Ja ... "so etwas" gibt es und könnt ihr machen.

Ich würde vorschlagen, dass ihr euch bei eurem Religionslehrer/eurer Religionslehrerin darüber erkundigt. Es gibt Moscheen, wo Andersgläubige (Ungläubige) gerne gesehen, und durch die Moschee geführt und über den Islam informiert werden.

ABER ... in all diesen Moscheen müsst ihr

° eure Haare bedecken (das kann ganz unkompliziert mit einem x-beliebiegen nicht durchsichtigem Tuch oder Schal geschehen)

° eure Schuhe VOR dem Gebetsraum ausziehen und stehen lassen

° und entsprechend dezent und nicht "sexy" sein (eine etwas weitere Hose mit langen Beinen und ein weites geschlossenen Oberteil mit langen Ärmeln wären OK

Und zur ... VORSICHT ... rate ich. Es gibt Muslime welche nichts lieber machen, als zu missionieren und zu versuchen euch zu ihren Glauben zu bekehren, und das kann sehr leicht und sehr rasch geschehen, und wenn ihr euch einmal zum Islam bekannt habt, dann könntet ihr große Probleme bekommen, wenn ihr diese Religion wieder wechseln wolltet.

DAHER wäre es klug mit eurem Religionslehrer über euer Vorhaben zu sprechen und um Rat und Hilfe zu bitten.

Und ... bezüglich Bekleidung:

es geht dabei nicht um "Anpassen" sondern nur darum, deinen (euren) Respekt vor einer Religion und deren Gebetsraum zu zeigen ... also Respekt vor den Menschen selbst und nicht darum "so zu tun", als würdet ihr selbst dieser Religion angehören ... oder euch "unterwerfen" ... ;-)

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@Entdeckung

Ach ja ... und noch etwas:

DAS Kopftuch symbolisiert NICHT den Islam ... es ist nur ein Bekleidungsstück, um welches es viel Streit und sogar Kriege gibt.

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Entdeckung,

Schuhe sollen alle Besucher ausziehen, das stimmt.

Von weiblichen Besuchern wird keineswegs erwartet, dass sie Kopftuch tragen. Alltagsbekleidung wird ebenfalls als völlig normal akzeptiert.

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@geschoepf

Das kommt doch auf die Moschee an. Also ich in Istanbul war, durfte ich in eine Moschee einfach so reinlaufen, und bei der anderen lagen am Eingang so schwarze Kopftücher für unvorbereitete Besucherinnen bereit.

-> Nehmt mal irgendein Tuch mit, in der Tasche lassen könnt ihr es dann immer noch, wenn ihr es nicht tragen müsst.

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@geschoepf

Zum Kopftuch schließe ich mich der Aussage von

"Hardware02" an ... und ändere meine eigene dahingehend, dass andersgläugien Besucherinnen, sicherheitshalber ein geeignetes Tuch mitnehmen sollten.

Bezüglich Kleidung habe ich geschrieben:

und entsprechend dezent und nicht "sexy" sein (eine etwas weitere Hose mit langen Beinen und ein weites geschlossenen Oberteil mit langen Ärmeln wären OK

und dabei bleibe ich auch - Alltagsbekleidung bedeutet doch nicht "sexy-outfits" ... oder ...;)?

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Hey :) Also wir waren vor einigen Wochen auch mit unserem Reli-Kurs in einer Moschee und das ging ohne Probleme. Da war ein Mitarbeiter der Moschee, der uns da alles gezeigt hat und uns etwas dazu erzählt hat. Wir Mädchen mussten auch keine Kopftücher etc. tragen. Wir mussten halt nur unsere Schuhe ausziehen ;)

Also ich denke mal, das sollte kein Problem werden :D

Also hör mal!! Ich habe in meinem Leben mehr Kirchen besucht, als Moscheen!! Und ich habe mich nieeeee getraut aus Gottesfurcht und Respekt vor einem GOTTESHAUS nicht "bedeckt" zu sein!! So hat man mir das auch von klein auf beim Betreten einer Kirche beigebracht! In vielen Kirchen oder Klöstern die ich besucht habe, standen sogar vor dem Eingang Mönche oder andere Geistliche die lange Tücher zum bedecken parat hatten. Mit diesen habe ich mich dann nochmals umhüllt! Man stolziert doch nicht halbnackt in ein Gotteshaus! Wenns einem nicht anders passt, dann soll man eben ne Doku darüber zuhause nackt auf dem Bett gucken. P.S.: in München wurde ich mal vor Jahren bei betreten einer Kirche (mit langem Kleid) angepöbelt, weil ich mir kein Tuch über den Kopf geworfen habe!! In christl. Orthodoxen Kirchen geht man schon gar nicht ohne Kopftuch rein!!

nehmt zur sicherheit lieber ein kopftuch mit. ausser schuhe ausziehen müsst ihr eig, nicht wirklich viel machen.

das kopftuch symbolisiert nicht den islam auch ältere christen trugen früher kopftücher in deutschland bis 1980 war das auf dem land noch allgegenwärtig aber egal, alle deine fragen lassen sich damit klären das dies jede mosche anders regelt bei großen moscheen stehen die chancen besser das, sie soweit organisiert sind das sie führungen anbieten ähnich der fatih moschee in bremen.

ps. das symbol des islams ist die shahada (es gibt keinen gott ausser gott und ich bezeuge das mohhamad sein gesandter ist.) nicht halbmond und stern

Lass mich mal bitte Ordnung in deine Aussage bringen.

Falsch ist, das "islamische Kopftuch" mit den früheren christlichen, oder auch sonstigen Kopftuchträgerinnen gleichzusetzen. - Es war in unserer Kultur nie Symbol des Glaubens, sondern entweder eine Kopfbedeckung beim Gottesdienst (konform zum NT) oder einfach ein ganz praktisches Kleidungsstück für den Kopf. - Deshalb konnte man es auch nach Belieben tragen und die Haare durften, wenn chic, sogar überall hervorschauen. Das Kopftuch bei Musliminnen ist dagegen doch ein rein religiöses Symbol für die Gesinnung der Trägerin.

Falsch ist auch, dass die Shahada ein Symbol wäre. - Sie ist das islamische Glaubensbekenntnis, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Der Begriff "Symbol" dagegen hat einen anderen Inhalt.

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Es freut mich so was zu hören und die Leute von der Moschee bestimmt auch ich denke schon geht hin und fragt

Einfach mal in der nächst gelegenen Moschee anrufen und fragen :-))

Politiker verbieten sowas sag nur CSU. An unserer Schule würde die Exkursion gestrichen, weil wir ein Brief bin der CSU bekommen haben

Das würde mich mal interessieren, wo und wie es dazu gekommen ist. Es gibt generell häufig Schulausflüge in Moscheen.

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@Maity

Das sehe ich auch so.
An der Antwort habe ich ebenfalls meine Zweifel.

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War aber so, wenn ihrs mir nich glaubt nich mein Pech. Eure Sache was ihr denkt ich geb da n f*ck drauf

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@Joyce555

Missverständnis, ich glaube dir, ich wüsste aber doch gerne, wo und wann das war, denn das ist eine Ungeheuerlichkeit!!! Was genau hat die CSU damit zu tun? Und wie wurde das begründet? Die sind nicht weisungsbefugt in einer Schule...

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@Maity

Wer weiss, was für eine Moschee die Schüler oder Lehrer sich ausgesucht hatten.. Wenn die Schulleitung beim Kultusministerium nach der Seriösität des Objekts angefragt hat, und es war eine Salafistenkaschemme mit schlechtem Ruf, dann darf das Kultusministerium, hier vermutlich in Bayern weil CSU, auch vom Besuch dieser abraten. Man kann sich ja eine andere unbedenkliche aussuchen.

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@Joyce555

@Joyce:
Wie wäre es mit einem zivilisierterem Umgangston und konkreten Angaben?

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@Maity

Was für ein Demagoge, dieser Dobrindt!

Erfreulich immerhin die Reaktion der Zuschauer bei Schmidt. Populistische Scharfmacher wie Dobrindt haben meines Wissens allerdings nicht das Sagen im bayrischen Kultusministerium.

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