Klassenarbeit ein Teil identisch trotzdem unterschiedliche punkte!

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Ganz einfach, Dein Name ist Kevin oder so Ähnlich oder Deine Haarfarbe (ROT, LILA?) mißfält dem Lehrer; dann:

Lehrer bewerten Kevin schlechter Vornamen beeinflussen Benotung

Namen sind nicht nur Schall und Rauch. Das bestätigen Forscher, indem sie Lehrer Aufgaben von ein und demselben Kind mit verschiedenen Vornamen zur Bewertung vorlegen. Maximilian bekommt dabei bessere Noten als Kevin.

Bekommt Kevin wegen seines Vornamens schlechtere Noten in der Schule als Maximilian? Ja - haben Oldenburger Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden, in der sie den Zusammenhang zwischen Namen und Notengebung analysierten. "Aufgaben, die unter dem Namen Maximilian verfasst wurden, erhielten zum Beispiel eine bessere Bewertung als die gleichen Aufgaben unter dem Namen Kevin", sagte Prof. Astrid Kaiser vom Institut für Pädagogik. Die Unterschiede waren allerdings so gering, dass sie nur eine Viertelnote ausmachten.

Für ihre Masterarbeit hatte eine Pädagogikstudentin mehr als 200 Grundschullehrern die schriftlichen Antworten von Kindern auf Aufgaben aus dem Sachunterricht vorgelegt. Diese sollten die Lehrer nach Rechtschreibung, Stil, Inhalt und Gesamtnote auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten.

Die Lösungen stammten immer von denselben Kindern, mal trugen sie aber einen mit Vorurteilen belasteten Vornamen wie Kevin oder Celina, mal einen positiv empfundenen wie Maximilian und Charlotte. Bei der Auswahl der Namen stützte sich die Studentin auf eine vorangegangene Studie der Oldenburger Arbeitsstelle für Kinderforschung, die gezeigt hatte, dass Lehrer Vorurteile gegenüber bestimmten Vornamen haben.

Keine objektive Bewertung

In der aktuellen Arbeit wichen die Bewertungen der Lehrer stark von einander ab, teilweise variierten sie um neun Punkte. Das führte Wissenschaftlerin Kaiser darauf zurück, dass die Notengebung bei offenen gestellten Fragen selten objektiv ist. Zugleich zeigte sich aber auch, dass die Vornamen die Bewertungen zusätzlich beeinflussten - vor allem bei Jungen.

"Insgesamt konnten wir feststellen, dass Jungen aufgrund eines vorurteilbehafteten Namens schlechter bewertet werden als Mädchen", sagte die Erziehungswissenschaftlerin. Auch bei der ersten Studie hatten die Testpersonen die weiblichen Vornamen weniger negativ eingeschätzt als die männlichen.

Das liegt nach Angaben von Kaiser daran, dass Lehrer generell mehr Vorbehalte gegenüber Jungen haben. Dass diese schlechter in der Schule seien, könnte also nicht nur an ihren Leistungen liegen, sondern auch an der Wahrnehmung der Lehrer, folgerte die Professorin.

Quelle:http://www.n-tv.de/wissen/Vornamen-beeinflussen-Benotung-article1338241.html

Schriftliche Mitteilung an die Schule mit der Bitte um nachvollziehbare, rechtsmittelfähige Erlkärung der unterschiedlichen Bewertung.

Immer gut: DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE (kommtin die Personalakte)

Diese Antwort ist schlichtweg fachlich falsch. MfG Lehrer

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Du behauptest, dein Nachbar hat mehr Punkte, willst deinem Lehrer die Arbeit aber nicht zeigen, der dann nichts machen kann, weil du keinen Beweis hast.

Wunderst dich aber, dass dieser dann auf sein Recht beharrt. Ja sicher. Ohne Beweis keine Änderung. Sein Recht.

Meine Empfehlung: Nimm die Arbeit jetzt hin. Du hast geschummelt, fertig. Du ziehst deinen Freund dann auch noch rein. Das geht nicht.

Du hast moralisch sicherlich vielleicht recht, aber subjektiv haben wir hier nun ein Problem. Wir haben beide nicht hier und können die Wege beim Rechnen usw. nicht nachvollziehen. Dafür müssten wir beide Arbeiten sehen.

Tipp: Lass dir vom Lehrer ein Erwartungshorizont geben. Du hast das Recht dazu diesen zu bekommen.

Solange die punktzahl nicht deine note verändert machs nicht . . . glaub mir :D habe mich schon mit etlichen lehrern angelegt hat nie was gebracht :D aber wenns deine note verändert dan sprech deinen lehrer in einer ruhigen minute drauf an belib höfflich und ryspekt voll dan klappts vieleicht :)) viel glück !

Und dann noch darauf hinweisen, dass er ja das genau so vom Nachbarn abgeschrieben hat und daher auch die gleiche Punktzahl haben will. Damit wuerde er sich selbst gewaltig reinlegen. Ich glaube eher, der Lehrer hat das Abschreiben bemerkt und will aber nicht gleich auf null Punkte gehen. Daher zieht er nur bei diesen Aufgaben Punkte ab. Ich wuerde hier ganz schoen den mund halten und nicht riskieren, dass dann ploetzlich alle Punkte wegen Betruges weg sind.

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@Franticek

Das wäre ja noch fieser. Woher soll der Lehrer denn wissen, wer von wem abgeschrieben hat? In einem ähnlichen Fall könnte es passieren, dass derjenige, der gar nicht abgeschrieben hat, weniger Punkte bekommen.

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Da musst du ihm wohl die Arbeit deines Nachbars zeigen. Wieso denn auch nicht, was ist denn schlimm daran?

Beide Arbeiten sind gleich. Das ist ein Betrugsversuch und beide erhalten dafür eine Sechs.

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Ja, geh hin, sag, wie ungerecht dein Lehrer dich behandelt, zeig ihm die Arbeit und bitte ihn, dir die verdiente "Sechs" für's Abschreiben zu geben. Dann kannst du froh sein, wenn er weiterhin "trotzig" behauptet, richtig bewertet zu haben.

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