Klarna - Inkasso Coeo Gebühren zu hoch ?

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3 Antworten

Inkassogebuehren sind im Zusammenhang mit einem online bezahldienst wie klarna nicht durchsetzungsfaehig und sind noch nie (!) expl ein geklagt worden

Rechne mental trotzdem mit weiteren coeo bzw Mumm briefen

2300 VV RVG ist im Zusammenhang mit geschäftserfahrenen Gläubigern im Massengeschäft beinahe nie statthaft.

Wenn man eine Rechnung nicht zahlt, dann geht das fast immer an ein Inkassounternehmen.

Du wirst die komplette Summe zahlen müssen, incl. der Mahngebühren und das, was das Inkassounternehmen für ihren Aufwand in Rechnung gestellt hat.

Es ist nicht damit getan, einfach den Rechnungsbetrag zu überweisen, das hättest Du vor Wochen machen sollen.

Dass Du es an Klarna überwiesen hast, war auch ein Fehler. Klarna ist ein
Payment-Service-Provider und die haben jetzt den gesamten Vorgang an ein Inkassounternehmen weitergegeben. Die haben damit nichts mehr zu tun.

Auf dem Brief stand doch ganz bestimmt eine Kontoverbindung, wohin Du das überweisen musst?

Du wirst wieder von denen hören und mit jedem Brief wird es teurer werden.

Du solltest jetzt dem Inkassounternehmen einen Beleg schicken, dass Du die ursprüngliche Summe überwiesen hast und die Mahngebühren musst Du auch noch überweisen.

lg Lilo



EXInkassoMA 18.05.2017, 10:30

In den urteilsdatenbanken kein einziges AZ das jemals geklagt wurde.

Die klagen nicht (hab selbst für Coeo gearbeitet)

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EXInkassoMA 18.05.2017, 10:36
@EXInkassoMA

P.s

Forderungsinhaber ist nach wie vor klarna und NICHT coeo.

Lediglich der Forderungseinzug ist abgetreten ;)

Das kann dem TE allerdings egal sein

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LiselotteHerz 18.05.2017, 10:59
@EXInkassoMA

Aber ihr werdet mir ja wohl zustimmen, dass die Forderung an das Inkassobüro geleistet werden muss. Es wurde abgetreten - richtig, deshalb muss die Zahlung auch dort eingehen.

Wer hat denn was von Klagen geschrieben?

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kevin1905 18.05.2017, 12:00
@LiselotteHerz

Aber ihr werdet mir ja wohl zustimmen, dass die Forderung an das Inkassobüro geleistet werden muss.

Nicht so lange das Inkasso seine Gläubigereigenschaft nicht durch Vorlage der Abtretungsurkunde nachweist (§ 410 BGB). Bis dahin ist es mit der Wahrnehmung einer Rechtsdienstleistung beauftragt worden. Das ist aber etwas anderes als eine Zession.

In dem Fall einer Zession wäre es selbst Gläubiger und dürfte keine Gebühren verlangen, da es in eigener Sache handelt.

Wer hat denn was von Klagen geschrieben?

Wie soll das Inkasso sonst an Geld kommen?

Für den Auftraggeber klagen darf es nicht, da dies laut RDG ausschließlich den Rechtsanwälten vorbehalten ist.

Es kann in eigener Sache klagen, das wären aber nur die Inkassokosten, wenn man davon ausgeht, dass es eben keine Abtretung gab (diese sind bei nicht-titulierten Forderungen ohnehin extrem selten).

Diese Kosten sind aus zahlreichen Gründen aber entweder gar nicht oder nur zu geringen Teilen einklagbar (§§ 254 BGB, 4 Abs. 5 RDGEG).

Vgl. auch 2301 VV RVG

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EXInkassoMA 18.05.2017, 13:05
@LiselotteHerz

@lieselotte

Wenn die inkassogebuehren nicht vom "Schuldner"bezahlt werden muesste geklagt werden. dies ist noch nie passiert. Warum wohl ?

Nichts muss bezahlt werden.

Coeo/Mumm/klarna hoffen auf unkenntnis

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