Klappspaten als Waffe?

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6 Antworten

Naja, was heißt "besser als andere"? Das kommt immer auf die Situation an. Grundsätzlich wäre mir eine MP oder eine Pistole im Nahkampf lieber, aber wenn alle anderen Mittel versagen, ist der Klappspaten durchaus recht geeignet.

Er gilt bei der Bundeswehr tatsächlich als Nahkampfwaffe, v.a. im Kampf um befestigte Stellungen und Gräben. Er ist - wie bereits gesagt wurde - relativ klein und leicht, kann aber trotzdem mit Wucht geführt werden. Zudem kann man damit mit der scharfen Kante oder mit der stumpfen Metallfläche zuschlagen - je nach Wirkungsabsicht. Da man ihn am Koppel trägt, ist er auch schnell zur Hand.

Ich habe in der Grundausbildung (2003) sogar noch gelernt, dass zur Gefechtsbereitschaft in der Stellung das Bereitlegen des Spatens gehört, falls der Gegner in die Stellung einbricht.
Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.

Im richtigen Nahkampf sind Nahkampfwaffen, egal ob Spaten, Messer o. Ä., wenn man mit ihnen umgehen kann, deutlich effektiver als Schusswaffen.

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Servus,

es stimmt durchaus das der Klappspaten als Nahkampfwaffe verwendet wurde und auch noch verwendet wird, mein Spaten beim Heer war sogar noch ein älteres Modell welches angeschliffen war, also ich würde es vermeiden wollen von so etwas mit voller Wucht getroffen zu werden, das kommt ja einen Beil schon sehr nahe.

Von unserm Ausbilder wurde auch immer gesagt das der Spaten eine hervorragende Nahkampfwaffe und Werkzeug in einem sei.

Jedoch von der Effektivität her, kann man es wohl schwer sagen was am Effektivsten ist, aber ich denke das die Verletzungen durch so einen Spaten sicher schlimmer sind als z.b von einem Messer oder Bajonett.

MfG

Ob es nun die beste ist wage ich jetzt nicht zu behaupten. Allerdings ist der gute alte Klappspaten wegen seiner Größe tatsächlich dafür gut zu gebrauchen. 

Vorteil: recht klein und Handlich, nicht sehr schwer.

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