Klammern anstatt "Nadel & Faden" nach Operation..?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Klammern ermöglichen eine optimale Druck- und Spannungsverteilung des Gewebes. Die Narbenbildung ist deutlich geringer; sie werden meist ganz fein und kaum erkennbar. Wählen würde man kaum können, weil der Operateur entweder so oder eben herkömmlich arbeitet.

oh wenn ich das gewusst hätte! meine blindarmnarben sieht man nach 3 jahren immernoch! ärger

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@omnia

Hallo, auch wenn Du Dein Sternchen schon vergeben hast: das mit dem werden meist ganz fein und kaum erkennbar stimmt so nicht. Der Grund fürs Klammern ist ein ganz einfacher: geht schneller! Die Gefahr ist aber, daß aufgrund des schnellen Vorgehens die Wundränder nicht ganz sauber adaptiert werden, so daß die Naht erst recht unsauber wird. Gute Handarbeit mit Gefühl und Aufpassen auf die Hautspannung dauert halt länger; in der der Zeit ist der andere Patient evtl. schon aus dem OP draußen. Wie gesagt, es sind Kostengründe.

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Ich hatte vor ca. 1-2 Jahren eine Blinddarm-Not-Op und mein Bauch wurde auch anschließend geklammert. Sah aus wie ein Reißverschluß den man auf und zuziehen kann :-) Sieht jetzt immer noch nicht toll aus. Aber ich muss wohl damit leben. Hauptsache ich lebe noch.

die resorbierbaren Fäden nimmt man sowieso nur, wenn man unter der Haut noch eine vornaht machen möchte. Aber den richtigen kräftigen Verschluß, der nicht wieder aufgehen soll, ist eine normale Nat oder diese "Tackerklammern". Es ist an sich egal, welche man nimmt.

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