Klagerücknahme RVG Streitwert?

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Gerichtstermin. Findet die Verhandlung noch statt?

Gerichtstermin. Findet die Verhandlung noch statt?

Hey,

Ich habe Ca vor 3 Wochen eine Vorladung als Angeklagter für einen Gerichtstermin für den kommenden Freitag bekommen. Und 2 Wochen später habe ich eine beglaubigte Abschrift bekommen. Dort steht: in dem Rechtsstreit... Sende ich Ihnen auf Anordnung des Gerichts eine beglaubigte Abschrift der eingereichten Klage und der richterlichen Verfügung. Bitte beachten Sie das es zwei Fristen gibt: sie sind aufgefordert, dem Gericht innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zustellung dieses Schreibens mitzuteilen, ob sie sich gegen die Klage verteidigen wollen. Wenn sie sich verteidigen wollen, müssen sie außerdem innerhalb einer weiteren Frist von zwei Wochen auf die Klage schriftlich erwidern. Verfügung:in Derm Rechtsstreit... Wird das schriftliche Vorverfahren angeordnet. Der beklagte wird aufgefordert, innerhalb einer notfrist von zwei Wochen nach Zustellung der Klageschrift dem Gericht schriftlich anzuzeigen, wenn er sich gegen die Klage verteidigen will, oder ob der Anspruch teilweise oder ganz anerkannt wird. Geht die Anzeige der verteidigungsbereitschaft nicht innerhalb der gesetzten Frist hier ein, kann auf Antrag der Klägerin ohne mündliche Verhandlung ein Versäumnisurteil erlassen werden, mit welchem dem Beklagten auch die Kosten des Rechtsstreits auferlegt werden und aus welchem die Klägerin unmittelbar die Zwangsvollstreckung betreiben kann, ohne zuvor Sicherheit leisten zu müssen. Wird der Anspruch anerkannt, ergeht gegen den Beklagten ohne mündliche Verhandlung ein anerkenntnisurteil.

Das ist erstmal das wichtigste aus dem schreiben. Es geht um eine Geldsache in Höhe von 2000 Euro. Die Klägerin wohne Ca 500 Kilometer von mir entfernt und die Verhandlung würde in meiner Stadt stattfinden. Nun frage ich mich, ob die Verhandlung am kommenden Freitag stattfindet oder nicht? Denn in dem aktuellen schreiben steht ja, dass ich zwei Wochen Zeit habe mich dazu schriftlich zu äußern, und dann wäre der Termin zur Verhandlung ja schon vorbei. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass die Klägerin auf Grund der Entfernung, ein schriftliches Verfahren angeordnet hat.

Kann mir jemand helfen?

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Zivilprozess nach Vollstreckungsbescheid: Klagevorbringung erwidern?

Hallo Juraexperten und solche, die es werden wollen!

Ich helfe gerade einem Kollegen, der leider kaum Deutsch spricht. Kurz gesagt wurde unter seinem Namen ein Kauf getätigt (Streitwert 550€), die Ware wurde an die Betrüger geliefert, die Rechnung ging an ihn. Gleichzeitig wurde er polizeilich vorgeladen, wegen Verdacht auf Betrug und Helerei (ist bisschen komplizierter, hängt mit der Masche der Betrüger zusammen). Die staatsgerichtliche Anklage wurde aber fallen gelassen und seine Unschuld so bewiesen.

Jetzt dachte er, dass sich das mit der Zahlung auch erledigt hatte, aber die Firma will natürlich immer noch die 550€ haben und hat deshalb nach zahlreichen Mahnungen einen Vollstreckungsbescheid geschickt. Gegen diesen hat er mit meiner Hilfe fristgerecht Widerspruch eingelegt. Die Sache wurde jetzt an das Amtsgericht übertragen und nun zu meiner Frage:

"die Klagepartei wird aufgefordert, den im Vollstreckungsbescheid bezeichneten Anspruch innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach Zustellen dieses beschlusses in einer der Klageschrift entsprechenden Form in dreifacher Fertigung zu begründen".

weiter unten:

"Die beklagte Partei wird aufgefordert, auf das Klagevorbringen innerhalb von 2 Wochen ab Zustellung einer Anspruchsbegründung schriftlich zu erwidern, falls sie sich gegen die Klage verteidigen will".

  1. Verstehe ich das richtig, dass der Händler der Kläger ist und mein Kollege der Beklagte? Immerhin wollen DIE ja Geld von IHM.

  2. Muss mein Kollege jetzt abwarten bis die Klagepartei den Anspruch in einer Klageschrift schriftlich begründet hat und erst DANN schriftlich erwidern? Oder muss er auch direkt ab JETZT erläutern, warum er seiner Meinung nach nicht zur Zahlung verpflichtet ist?

Wie erfährt er von der Klageschrift des Klägers - wird ihm die ebenfalls zugeschickt (und deshalb die dreifache Fertigung)? Er will natürlich keine Frist versäumen. Also erstmal abwarten oder direkt tätig werden?

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