IntercardAG - Klage wegen Rücklastschrift von 15€? Was kann ich tun?

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Anscheinend handelt es sich um eine Zahlung, bei der du nur einen Beleg unterschrieben und keine PIN eingegeben hast. Und mit der Unterschrift auf dem Beleg hast du diesem Vorgehen ausdrücklich zugestimmt.

Wegen der Kosten der Adressermittlung solltest du einmal einen Blick in das vollständige Preisverzeichnis deiner Bank werfen. Solche Beträge sind jedenfalls nicht unüblich und werden natürlich vom jeweiligen Dienstleister an den betroffenen Kunden weitergereicht.

Soweit ich mich bisher informiert habe, sind diese Gebühren der Adressermittlung der Bank an sich schon zu hoch. Ebenso sind wohl die Bearbeitungsgebühr der Rücklastschrift und die Höhe der Kosten der Rücklastschrift ebenfalls. 

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Da wirst Du zahlen müssen. Du hast vielen Leuten Arbeit verursacht, die auch ihr Gehalt bekommen müssen. Da hast Du ganz schlechte Karten.

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Da ist das Kind in den Brunnen gefallen. Deine Vogel-Strauß-Taktik hat dazu beigetragen.

Was soll ich tun, wenn Firma Bearbeitungsgebühren für Rücklastschrift per Lastschrift von meinem Konto abbucht?

Ich habe bei Kaiser's einen Einkauf mit EC-Karte und Unterschrift bezahlt ohne zu wissen, dass mein Unterhalt zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf dem Girokonto verbucht worden war. Einige Wochen später buchte Intercard via SEPA-Lastschrift den Einkaufsbetrag erneut ab, zuzüglich Bankkosten in Höhe von €3,15 und einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von €9,70. Darüber hinaus habe ich den Einkaufswert, der knapp unter der Bearbeitungsgebühr liegt, am gleichen Tag (nach der Chronologie im Onlinebanking wohl etwas später, allerdings war das am Kontostand noch nicht erkennbar, sonst hätte ich erstmal abgewartet) an das Konto von Kaiser's überwiesen.

Soweit ich informiert bin, sind Bearbeitungsgebühren für Rücklastschriften laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht zulässig. Begründung: Die durch die Bearbeitung entstehenden Personalkosten seien kein Schaden, sondern „Aufwendungen zur Durchführung des Vertrags“. Als Zusatzkosten müsse der Schuldner nur die Bankkosten von etwa drei Euronen tragen. Nachzulesen u.a. hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bundesgerichtshof-der-beste-freund-des-kunden-a-793778.html

Sollte ich die Bankgebühr von €3,15 an Intercard oder Kaiser's überweisen und die Lastschrift mit entsprechenden Hinweis stornieren? Mit welchen Reaktionen (z.B. Kartensperrung für angeschlossene Ketten, juristische Auseinandersetzungen) hätte ich dann gegebenenfalls zu rechnen? Oder habe etwas falsch verstanden und das Vorgehen von Kaiser's ist korrekt? Gäbe es dann eine Chance, wenigstens das Geld für den doppelt bezahlten Einkauf wieder zurückzubekommen?

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