Klage gegen US-Bank von Deutschland aus?

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2 Antworten

Hi,

dafür brauchst du auf jeden Fall einen Anwalt, der nach Möglichkeit darauf spezialisiert ist.

Das war auch mein erster Gedanke. Darauf rief ich einen aus so etwas spezialisierten Anwalt an. Wie sich herausstellte, arbeitet dieser per Honorar und wollte gleich im Voraus 10 * € 290 + MwSt haben. Das hätte meinen eventuellen Gewinn aus der Sache gerade aufgefressen. Daher habe ich hier die Frage gestellt...

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Die Quellensteuer beträgt 30 %. Durch das W-8BEN-Formular vermindert sich der Quellensteuerabzug auf 0 % bei Zinsen und 15 % bei Dividenden.  Also kann eine (verminderte) Quellensteuer durchaus anfallen.

Danke. Es geht aber hier - wie geschrieben - nicht um Dividenden und Zinsen, sondern um einen Veräußerungsgewinn bei Aktien(-Optionen).

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@michschu

Eben! Eine Verminderung von 30 % auf 15 % bzw. 0 % nur bei Dividenden bzw. Zinsen. Umkehrschluss: Keine Minderung bei Veräußerungsvorgängen.

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@Omikron6

Wenn ich Dich richtig verstehe, hat also die US-Bank zu Recht die Quellensteuer in Höhe von 30% abgeführt, oder?

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@michschu

So stellt es sich mir bei jetziger Sachverhaltskenntnis dar.

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@Omikron6

Hmm, die US-Bank kommt aber jetzt mit 28% TEFRA an. Den Kontext zu W8-BEN verstehe ich nicht. Weiterer Input wäre nett.

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@michschu

Ich verstehe im Ergebnis nicht dein Problem. Du gibst die ausländischen Kapitaleinkünfte in deiner Einkommensteuererklärung an (Anlage KAP). Außerdem die ausländische (Quellen)-Steuer. Die Quellensteuer wird dir hier angerechnet. Damit ist doch alles in Ordnung!

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