Klage am BGH in Karlsruhe ohne Anwalt?

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7 Antworten

Der BGH kann erst angerufen werden, wenn der Instanzenweg eingehalten wurde. Theoretisch ist das auch mit Prozesskostenhilfe möglich.

Die wird aber nur gewährt, wenn auch eine Aussicht besteht den Prozess zu gewinnen.

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Vor dem BGH herrscht Anwaltszang!

Was hat den Rechtsvertretung damit zu tun wie viel Geld man hat??? Du kannst dir einen Beratungshilfeschein besorgen und wenn eine Klage Aussicht auf Erfolg hat kannst du auch Prozesskostenhilfe bekommen.

Wieso willst du vor dem BGH klagen? Dieser ist die Revisionsinstanz für untere Gerichte und nur in seltensten Fällen erstinstanzlich zuständig.

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Meinst Du einen der Bundesgerichtshöfe oder das Bundesverfassungsgericht? Im letzteren Fall arbeite Dich mal hier durch:

http://www.gesetze-im-internet.de/bverfgg/

Vor den anderen Gerichten geht nichts ohne Anwalt.

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Nein, da herrscht Anwaltszwang. Aber dort kommt man als Erstinstanz nicht hin, eine Klage dort muss von vorherigen Gerichten zugelassen werden. Bei berechtigten Klagen mit Aussicht auf Erfolg gibt es Prozesskostenhilfe und daher wird der Anwalt dann auch bezahlt.

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Du musst erst mal wissen wer (Gemeinde, Land, Bund) für Dein Anliegen überhaupt zuständig ist. Du kannst Beratungshilfe (beim Amtsgericht) in Anspruch nehmen und bekommst in bestimmten Fällen dann kostenlos einen Anwalt, da muss der Anspruch aber auch Hand und Fuß haben. Da Du nicht geschrieben hast um was es geht ist es schwierig Dir einen anderen Rat zu geben. Allerdings direkt beim BGH kannst Du keine Klage einreichen, der ist nur für die letzte Instanz (Urteil eines LG oder OLG und Du willst Revision einegen) zuständig. Vielleicht meinst Du aber auch das Bundesverfassungsgericht, aber wie gesagt ist schwierig zu beantworten, wenn man nicht weiß um was es geht.

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Kommt drauf an. Klagen in Zivilprozessen vor dem Amtsgericht in erster Instanz oder bei Klagen vor den Sozialgerichten in der ersten und zweiten Instanz kann man ohne Anwalt führen, bei allen anderen Gerichten sowie in den weiterführenden Instanzen besteht anwaltliche Vertretungspflicht.

Ohne Anwalt oder ggf. fachkundige Vertretung aufzutreten ist aber auch in den ersten Instanzen nicht ratsam da ein Laie in aller Regel weder mit der Prozeßordnung oder den rechtlichen Gegebenheiten vertraut ist, es sei denn er ist selbst Anwalt :-).

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Man kann vor dem BGH sowieso erst klagen, wenn man den Instanzenweg ausgeschöpft hat. Die Klage beginnt vor dem Amts- oder Landesgericht und man kann dann Berufung bis hinauf zum BGH einlegen.

Vor dem BGH herrscht dann Anwaltszwang.

Aber hier ist sowieso nicht mal erkennbar, ob Du vor der ordentlichen Gerichtsbarkeit, den Verwaltungs-, Sozial- oder Finanzgerichten klagen musst.

Du brauchst sowieso einen Anwalt, da Du offenbar gar keine Fachkenntnis hast.

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