Kkindsvater Macht Probleme Hilfe?

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6 Antworten

Zieh bei dem klärenden GEspräch das Jugendamt hinzu.  Oder lass dir/euch vom Jugendamt einen Berater vermitteln. Die Erziehungsberatungsstellen sind dafür zuständig.

du kannst auch mal hierhin gehen: www.bke-elternberatung.de

Du hast recht, dass es für das Kind schlecht ist, wenn der Vater sich nur nach Lust und Laune meldet. Denn Kinder neigen dazu, in dem Alter tun sie es immer, alles auf sich zu beziehen. Sie denken dann: der Papa meldet sich nicht, weil er mich nicht lieb hat, weil ich böse bin.
Ich habe schon Kinder erlebt, die sich die Schuld an der Trennung der Eltern gaben, weil sie abends nicht brav und pünktlich ins Bett gehen...etc...

Es ist aber auch schlecht, wenn der Vater sich gar nicht mehr meldet. 

Dann nämlich denkt das Kind erst recht: der Papa meldet sich nicht, weil er mich nicht lieb hat. Mit allen Konsenzen. Es denkt nicht: der Papa meldet sich nicht, weil er ein A***sch ist, sondern "er wäre kein A***sch, wenn ich liebenswerter wäre, wenn ich dünner, dicker, sportlicher, mutiger, hübscher, blonder, klüger, etc.. wäre."  Kinder geben sich in solchen Fällen immer die Schuld.
Dazu neigen wir Erwachsenen übrigens auch. WEr hat nicht beim Ende einer Beziehung schon gedacht: wenn ich hübscher, schlanker, jünger wäre, dann hätte er (oder sie) mich nicht verlassen.

Und darum solltte es die Pflicht der Eltern sein, dem Kind diese Schuld zu nehmen. Zu erkennen, wie das KInd denkt.

Eltern müsssen da oft gewaltig über ihren Schatten springen.  Machen sie den Anderen schlecht - vielleicht aus gutem Grund, weil er schlecht ist - dreht das Kind das um und denkt: so wäre er nicht, wenn ich liebenswert wäre.

Das ist der Grund, warum Eltern im Ehekrieg niemals, wirklich niemals über den Anderen schlecht reden sollten vor dem Kind. Niemals. Wenn der Andere einfach keinen Unterhalt zahlt, muss unter Umständen die Mutter, sie ist es ja meistens, dem Kind eine sehr geschönte Wahrheit sagen. "Der Papa ist ganz traurig, dass er keinen Unterhalt zahlen kann, aber er ist zur Zeit ganz arm. Aber er liebt dich und denkt an dich und macht sich Sorgen über dich. Du bist sein Liebstes." (Wenn das Kind schläft, kann sie immer noch in seinen Porsche eine Bombe werfen).


So ist es auch beim Umgang des nachlässigen VAters mit dem Kind. Fluche über den Kerl, halte ihn für ein A****ch, aber immer nur so, dass das Kind davon nichts mitkriegt. Vor dem Kind muss man sich unter Umständen Ausreden einfallen lassen, warum er das Kind nicht sehen kann, obwohl er es so gerne täte, und dass er jeden Tag weint, weil er es nicht sehen kann. (Kotzen kannst du dann später.)

DAs Kind sollte niemals auf die Idee kommen, dass sein VAter keine Lust hat, es zu sehen, denn es würde denken: wenn ich liebenswerter wäre, dann hätte er Lust. Ich bin eben doof.

Also, was den Umgang angeht, musst du für dein Kind über deinen Schatten springen und jubelnd erklären: "der Papa hat sich gemeldet. Ist das nicht schön? Er hat dich ja so lieb."

Und wenn er nicht kommt, dann eben mit traurigem GEsicht sagen: "ja, er ist nicht gekommen. Er hat bestimmt  Sorgen oder Arbeit in Saudi Arabien und konnte daher nicht. WEißt du was, wir malen ihm ein schönes Bild."

Das ist sauschwer, das weiß ich selbst. Aber für das KInd müssen Eltern ihre persönliche Wut verpackt lassen. 

Was das Sorgerecht angeht, so kannst du versuchen, ob du das alleine S.Recht bekommst. Ich bezweifel es, aber versuchen kannst du es.

Aber das Umgangsrecht wird der VAter nicht verlieren und du darfst es alleine auch nicht antasten.



wenn er umgang will, wird er den auch bekommen. nimm ihn mit zur mediation beim jugendamt und mach ihm klar, dass regelmäßiger umgang für euer kind sehr wichtig ist.

wenn er regelmäßigkeiten nicht einhält, wirst du das nicht ändern können. erstell einen umgangsplan und lass ihn den unterschreiben. dort vereinbart ihr das, was der kv leisten will und kann.

für den anfang sollte vielleicht begleiteter umgang vorgeschlagen werden, damit kind und kv sich wieder näherkommen.

opelgirl2014 05.08.2017, 16:28

Das mit dem begleitet Umgang möchte ich für denn Anfang ja auch aber mal erlich es ist doch nicht zum Wohle des Kindes wenn er kommen und gehen kann wann er will ...

Immer hin hat er bei der Zeugung auch hin gehalten also muss er seinen Pflichten auch nach kommen und nicht nur auf seine Rechte pochen 

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markusher 05.08.2017, 17:03
@opelgirl2014

du hast da völlig recht und solltest das etwas höher geschraubt auch so ausdrücken. regelmäßiger umgang ist wichtig für das kindeswohl und das kind hat recht auf ugmang mit beiden eltern.

vielleicht guckst du für gute argumentierung hier mit rein: www.allein-erziehend.net oder www.vatersein.de

argumentiere das dir gute kommunikation zwischen euch eltern wichtig ist und du umgang mit dem kind natürlich begrüßt und förderst.

vielleicht täte hier auch ein beschluss not. irgendwann kann er dann nicht immer und immer wieder fordern, weil der richter dann fragt, was es soll.

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Der Vater hat ein Recht auf Umgang, das Kind auch.

Ist natürlich ganz blöde, wenn der Vater da regelmäßig nichts auf die Reihe bekommt. Zur Regelmäßigkeit zwingen kann man ihn nicht und deswegen den Umgang ganz verhindern - das ist noch schlechter fürs Kind.

Du kannst da nur abmildern und nichts ändern.

Ich würde dem Kind nicht sagen, wann der Vater es besucht, dann muss er nicht mit Enttäuschung kämpfen, wenn der Vater nicht kommt. Dann sieht der Umgang halt immer wie ein Überraschungsbesuch aus, das ist für das Kind noch am ehesten zu verknusen.

waldhummel 05.08.2017, 12:44

"Der Vater hat ein Recht auf Umgang, das Kind auch."

aber das kind hat auch das recht "NEIN" zu sagen !!!

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Menuett 05.08.2017, 12:48
@waldhummel

Nein, dieses Recht hat das Kind gesetzlich gesehen nicht.

Und offensichtlich will es auch gar nicht "Nein" sagen.

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waldhummel 05.08.2017, 14:10
@Menuett

hat das betroffene kind hier selbst kommentiert und ausgesagt, daß es gar nicht nein sagen will ? oder warum ist das für dich so "offensichtlich" ?

ein kind kann und darf sehr wohl "nein" sagen" , letztendlich - im streitfall -  entscheidet aber ein gericht, nach empfehlung eines familienposychologischen gutachtens und der empfehlung des zuständigen jugendamtes. das gericht muß den empfehlungen nicht folgen, macht das aber in der regel, da die urteilsbegründung ansonsten nicht stimmig und damit anfechtbar ist.

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Menuett 05.08.2017, 14:13
@waldhummel

Wenn das Kind nicht wollen würde, wäre das hier sicherlich erwähnt.

Nö, der Vater hat ein gesetzliches Recht auf sein Kind. Die Mutter ist verpflichtet, darauf hinzuwirken, dass das Kind zum Vater geht.

Er müsste das Kind schon mißhandeln oder mißbrauchen um das Umgangsrecht zu verlieren.

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Dahika 05.08.2017, 14:42
@waldhummel

Nein. hat es nicht. Jedenfalls nicht in dem Alter. Das Kind wird zwar bei Gericht angehört, aber es entscheidet nicht. Es wird gefragt, warum das Kind Nein sagt. Wird es misshandelt? Unter Drogen gesetzt, missbraucht?
Entscheiden tut der Familienrichter. Durchaus mit Hilfe von Gutachtern. ABer ein Nein des Kindes ist keine Entscheidung.

Wenn mir eine Mutter sagt: "Mein Kind sagt nein, und ich zwinge es nicht.",sage ich unweigerlich: "Aha, und wenn das Kind morgen nein zur Schule sagt, nehmen Sie dann dieselbe Rücksicht?"  "Öh...das ist ja wohl was ganz Anderes."
Nein, ist es nicht.

Eltern haben die Pflicht, auf die Kinder so positiv einzuwirken, dass sie "Ja" sagen. Eine Mutter, deren Kind deutlich Nein sagt, wird fast immer vom Richter verdächtigt, ihr Kind zu beeinflussen. Es sagt nämlich Nein, weil es die Mutter nicht kränken will. Und das macht keinen guten Eindruck bei Gericht. Auf dem Ohr sind die Richter taub. Mit Recht. Sie  kennen nämlich ihrer Pappenheimer.


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waldhummel 05.08.2017, 15:18
@Dahika

dahika, du bedienst dich einer stereotype.

ich schließe in meinen ausführungen aber mit ein, daß ein kind sehr begründet nein sagt, und gehe nicht davon aus , daß es in jedem fall zwingend von einem elternteil negativ manipuliert wird.

z.b. also dann, wenn ein kind von einem elternteil lieblos behandelt wurde, häusliche gewalt, selbst- und fremdverletzendes verhalten eines elternteils miterleben mußte. 

also so pauschal wie du es darstellt, das geht auch nicht,  man muß da schon genau auf die jeweiligen umstände achten.

eine verallgemeinerung und reduzierung darauf, daß ein kind zwangsläufig negativ manipuliert ist weil es nein sagt ist ein reines und damit gefährliches vorurteil ... !

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markusher 05.08.2017, 16:19
@waldhummel

waldhummel, die beiden haben aber recht. ein kind von 5 jahren, hat keine eigene meinung und sagt auch in der regel nicht nein zu umgang. es wird auch in einer umgangsverhandlung noch nicht gehört, weil es garnicht überblicken kann, was dort von ihm erfragt wird.

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waldhummel 05.08.2017, 17:39
@markusher

hallo markusher,

ich habe von dir immer nur guten rat gelesen und ich schätzte dich sehr.

ich vertrete aber den extremfall. meine tochter war zum zeitpunkt des sorgerechtsstreits 6 jahre alt. das gericht verzichtete auf ihre anhörung um das kind zu schonen. da war eh schon alles klar.

ich will mit all meinen aussagen nur an diese sonderfälle anknüpfen. kinder können vieles nicht überblicken, da hast du vollkommen recht.

es steht nicht immer ein hetzender, manipulierender elternteil dahinter. die fälle in denen die kinder traumatisiert sind - die gibt es halt nun mal ! und es gilt diese zu erkennen, sie ernst zu nehmen und ihnen wirklich zu helfen.

ich stehe z.b. vor dem problem daß mein kind auf biegen und brechen keinen umgang mit der mutter möchte. soll ich nun mein kind so manipulieren daß es umgängen zustimmt ? nur dafür, daß ich nicht als umgangsverweigerer dastehe ?

ich kann so gut ich will auf mein kind einreden...., sie will nicht !

und wie steh ich da ? als umgangsverweigerer und einer der sein kind manipuliert.

mir ist aber mein kind wichtiger als das was andere denken.

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Menuett 05.08.2017, 18:12
@waldhummel

Das hier ist aber kein Extremfall.

Das Kind wurde weder mißhandelt noch mißbraucht.

Loyalitätskonflikt - scheint Dir kein Begriff zu sein.

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markusher 06.08.2017, 08:54
@waldhummel

ich weiß was du meinst. und in deinem fall war das auch richtig so. hier muss eine lösung gefunden werden für einen der umgang nicht regelmäßig ziehen will. von daher muss ihm ins gewissen geredet werden und vielleicht wäre ein gerichtlicher beschluss nicht schlecht. wenn er dann wieder in alte muster verfällt, wird er immer wieder in den beschluss gedrückt und irgendwann hat er keinen umgang mehr. so ab 13 oder 14 kann er die sache eh vergessen.

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mach alles - aber wirklich ALLES nur noch übers jugendamt ! 

umgang - erstmal nur begleitet ( z.b. beim kinderschutzbund. organisiert das jugendamt. ), da der vater dem kind nach so langer zeit entfremdet ist. 

zeigt sich der vater dann weiterhin als unzuverlässig wird sowohl der kinderschutzbund als auch das jugendamt dem gericht die übertragung des alleinigen sorgerechts auf dich empfehlen.

ich kann dir nur empfehlen, die dinge zwar einzufädeln - die jeweiligen entscheidungen dann aber dem jugendamt und z.b. dem kinderschutzbund zu überlassen. die werden dann schon aktiv wenn sie merken daß der vater keinen taug hat .....!

aber......, greife niemals voraus !  die müssen selber draufkommen was das beste ist - dann stehen sie aber auch zu 100 % dahinter und die dinge laufen dann von selbst.

wenn du aber an der sache ziehst, wirst du als nicht lösungsorientiert verstanden werden.

du mußt immer teil einer friedlichen lösung im interesse des kindes sein, darfst aber nie als teil des problems auftreten... !

opelgirl2014 05.08.2017, 10:00

Darum habe ich ja auf seine Frage wegen einem Treffen bzw einem klärenden Gespräch gesagt wenn nur beim Jugendamt 

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waldhummel 05.08.2017, 10:26
@opelgirl2014

ja..., sehr gut. du scheinst intuitiv richtig zu handeln, bleib auf diesem weg !

halt dich zurück - wenn er nicht ganz richtig tickt dann merkt das jugendamt das schon selbst und handelt dann entsprechend.

auch wenn es zeit und nerven kostet - zieh das weiter so durch.

"gut ding braucht weile"

das kind ist bei dir, der vater kann nur fehler machen !

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opelgirl2014 05.08.2017, 11:56
@waldhummel

Ok danke dir für dein Tip... ich will ja nur zum Wohle meinem Kindes handeln mehr will ich ja nicht 

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Menuett 05.08.2017, 12:00

Begleiteter Umgang kann nur ein Gericht festlegen und auch nur dann wird er bezahlt.k

Da er das Kind nicht mißhandelt, gibt es keinerlei Grund für begleiteten Umgang.

Weder der Kinderschutzbund noch das Jugendamt werden aus diesen Grünen die alleinige Sorge empfehlen - und das Gericht würde dem auch nicht folgen.

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Menuett 05.08.2017, 12:51
@waldhummel

Da ich in diesem Bereich arbeite und regelmäßig auf Verhandlungen bin - nein, ich liege da nicht falsch

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waldhummel 05.08.2017, 13:34
@Menuett

mit dieser aussage hast du in vergleichbaren fällen schon mehrfach argumentiert !

innerhalb der 10 minuten, von meinem kommentar bis zu deiner antwort darauf, kannst du unmöglich die 30 seiten meines links gelesen haben. ich darf daher annehmen, daß du nicht eine einzige seite davon gelesen hast.

man kann ein thema wohl kontrovers besprechen und gemeinsam lösungen finden, aber mit jemanden der von vornherein glaubt ganz automatisch recht zu haben und deshalb jede weiterführende information strikt ablehnt, geht das nicht.

"Da ich in diesem Bereich arbeite und regelmäßig auf Verhandlungen bin - nein, ich liege da nicht falsch"

klingt für mich nach profilneurose....... !

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Menuett 05.08.2017, 14:21
@waldhummel

Stimmt, habe ich nicht gelesen.

Kannte ich schon.

Und das bestätigt Dich so auch nicht.

Da steht z.B. klipp und klar drin, dass der begleitete Umgang nicht so einfach gefordert werden kann.

Der größte Teil handelt davon, wie so ein Umgang aussehen kann, nicht wie er verordnet wird.

Lies doch selbst, bevor Du postest.

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waldhummel 05.08.2017, 14:53
@Menuett

"stimmt, habe ich nicht gelesen"

"kannte ich schon"

"Lies doch selbst, bevor Du postest."

"Und das bestätigt Dich so auch nicht."

doch, das bestätigt mich sehr wohl. allein der umstand, daß du den unterschied zwischen begleitetem umgang und beaufsichtigten umgang völlig übergehst, zeigt, daß du dem inhalt des links schon ab seite 2- 3 von 30 nicht mehr folgen konntest.

 





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Dahika 05.08.2017, 15:02
@waldhummel

daß du den unterschied zwischen begleitetem umgang und beaufsichtigten
umgang völlig übergehst,

Na, das tun aber auch viele Eltern. Was meinst du, wieviele Eltern, ja leider meist Mütter, blöd gucken, wenn ich ihnen sage, dass ich den Umgang nicht beaufsichtige, sondern nur HIlfe zur Anbahnung leiste, dass ich in der Regel die Väter recht schnell mit den Kindern alleine lasse, sie ins Eiscafe oder auf den Spielplatz schicke. Und dass das von mir in der Regel auf fünf Stunden begrenzt wird und auch nicht geht, bis das Kind 18 ist.
Viele Elternteile stellen sich bei begleitetem Umgang den streng beaufsichtigten Umgang mit Ende offen vor.

Meist bin ich bei dem Umgang, außer in den ersten fünf Minuten, gar nicht anwesend. Ich stelle den Raum, schlage Spiele vor, gebe Malzeug heraus und sage, dass ich ab und zu mal reingucke. Und hinterher mache ich dann ein GEspräch mit dem Elternteil, ob es irgendwo gehakt hat. Fertig.

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waldhummel 05.08.2017, 16:52
@Dahika

auf dem "gebiet" geschieht vieles aus rache und der alleinerziehende instrumenatalisiert das eigene kind. das ist zweifelsohne so die regel, aber es gibt auch mehr als genug fälle da dem alleinerziehenden elternteil nicht der schutz und die hilfe zukommt die nötig wäre. am stärksten betroffen sind hier alleinerziehende väter die sich schier vergeblich gegen alle vorurteile wehren müssen. kommt dann noch eine schlimme anschudigung hinzu - kindesmißbrauch - sei es auch noch so verlogen - ja, damit muß man erstmal zu leben lernen - das packt aber kaum ein normaler mensch. da stehst du mit einem beim im knast ...und mit dem anderen im grab weil die anschuldigungen nicht mehr zu ertragen sind und du dem herzinfarkt näher bist als deinem eigenen kühlschrank.

diese fälle müssen aber erkannt, und gesondert behandelt werden.

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Beantrage das alleinige Sorgerecht und verbiete ihm dann den Umgang mit dem Kind. Du siehst das vollkommen richtig, dass ewige hin und her schadet deinem Kind. Wenn dein Kind älter ist, kann man es ja noch einmal mit Kontakt versuchen, sofern dann überhaupt noch Interesse von seiner Seite aus besteht. Das Wohl des Kindes steht immer an erster Stelle.

opelgirl2014 05.08.2017, 08:47

Mir wurde aber gesagt vom Jugendamt das es nicht so einfach ist das alleinige Sorgerecht Einzuklagen...

So lange er sich wohl keine Fehler erlaubt und der sorgfallt Pflicht nach kommt kann ich wohl garnichts machen ...

Bin langsam so am Ende bin das ganze hin und her so leid vor allen will ich nicht das mein Sohn leiden muss 

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Nashota 05.08.2017, 10:57
@opelgirl2014

Was glaubst du, was unter Sorgerecht fällt? Damit sind nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten verbunden. Kommt er seinen Pflichten nach? Doch wohl nicht.

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Dahika 05.08.2017, 14:11
@opelgirl2014

Selbst wenn du das alleinige Sorgerecht bekommen sollest, behält der Vater weiterhin das Umgangsrecht. DAs eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

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Menuett 05.08.2017, 11:58

Dafür bekommt sie nicht die alleinige Sorge und den Umgang zu verbieten schadet dem Kind noch viel mehr.

Besser ein schlechter Vater als gar keiner.

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Nashota 05.08.2017, 13:24
@Menuett

Besser ein schlechter Vater als gar keiner.

Umgedreht wird es richtig: Lieber gar keinen Vater, als so einen.

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Menuett 05.08.2017, 14:16
@Nashota

Da weisen alle gängigen Studien auf das Gegenteil hin.

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Dahika 05.08.2017, 14:54
@Nashota

und wenn, haben das die Eltern nicht zu entscheiden. Sondern nur das Familiengericht mit HIlfe von psych. Gutachtern entscheidet ob ein Vater (oder eine Mutter) gut oder schlecht ist. Und das geschieht extrem selten und bestimmt nicht, weil ein Elternteil dem Anderen das Schwarze unterm Fingernagel nicht gönnt.

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Nashota 05.08.2017, 16:55
@Menuett

Ich brauche zu dieser Aussage keine Studien. Meine persönlichen Erfahrungen sind weitrein ausreichend.

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Beantrage aufgrund der Umstände das alleinige Sorgerecht, wenn er eh kein gesteigertes Interesse hat, dann bist du die Hinterherrennerei los.

Und wenn er keinen regelmäßigen Umgang will, dann werfe ihm das Kind auch nicht hinterher. Es kommt der Tag, da sagt dein Sohn alleine, dass er den Kasper nicht braucht. Und mit "Kasper" ist auch das Hin und Her gemeint.

opelgirl2014 05.08.2017, 08:47

Mir wurde gesagt das ist nicht so einfach 

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waldhummel 05.08.2017, 09:57
@opelgirl2014

du "beantragst" nicht das alleinige sorgerecht - das wäre ein schwerer taktischer fehler !

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Nashota 05.08.2017, 10:55
@waldhummel

Warum sollte es ein Fehler sein? Wer sich seiner Verantwortung nicht bewusst ist und sie nicht 100% ausfüllt, braucht kein Sorgerecht.

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Menuett 05.08.2017, 11:57

Das kannst Du vergessen, dass sie deswegen die alleinige Sorge bekommt.

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waldhummel 05.08.2017, 12:50
@Menuett

"deswegen" alleine sicher nicht, aber wenn der vater nur streß und ärger produziert - dann doch sehr wohl und sogar mit leichtigkeit !!!

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Menuett 05.08.2017, 14:15
@waldhummel

Nein, auch dann nicht.

Er verliert das Sorgerecht, wenn er das Kind mißhandelt, mißbraucht oder für wichtige Entscheidungen überhaupt nicht zu erreichen ist.

Sonst nicht. Da kann sich die Mutter auf den Kopf stellen.

Und das Umgangsrecht verliert er so gut wie überhaupt nicht.

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Dahika 05.08.2017, 14:09

Das alleinige Sorgerecht hat nichts mit dem Umgangsrecht zu tun. DAs hat der Vater! Und das kann ihm die Mutter auch nicht nehmen. Mit Hinterherwerfen hat das also nichts zu tun.  Nur das Familiengericht kann entscheiden, ob das Umgangsrecht ausgesetzt wird. Und das wird es in diesem Falle nicht tun.
Wenn die Mutter dem Kasper das Umgangsrecht von sich aus verweigert, bekommt sie Schwierigkeiten.

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waldhummel 05.08.2017, 14:22
@Dahika

da hast du völlig recht dahika !

um das umgangsrecht kommt die mutter nicht herum !  da kann der kasper kasper sein ....., aber er hat recht auf umgang. das darf die mutter hans kasper auch nicht verweigern - ansonsten steht sie selber schlecht da. richtig !

die einzige frage und möglichkeit in solchen fällen ist die - wie man den umgang gestaltet.

in dem fall hier eben erstmal begleiteter umgang da das kind zum vater keinerlei bindung mehr hat.

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Dahika 05.08.2017, 14:51
@waldhummel

Ich sehe das durchaus für sinnvoll an. Habe ich oft genug gemacht. Allerdings kommt es auch oft vor, dass (meist) die Mutter sich unter begleitetem Umgang beaufsichtigtern Umgang vorstellt mit Ende offen. Ich erkläre dann den Eltern, dass ich eine Umgangsanbahnung mache, aber nichts beaufsichtige. Ich gehe ja nicht davon aus, dass der Vater das Kind ins nächste GEbüsch zieht, um es zu missbrauchen. Und ich setze auch in der Regel nur fünf Termine an. ich mache keinen begleiteten Umgang, bis das Kind 18 ist.
Begleitender Umgang ist für mich: Umgangsberatung. Wie soll die Mutter sich verhalten, um den Umgang zu fördern, wie soll der Vater sich verhalten, damit das Kind gerne bei ihm ist.

Meistens schicke ich Kind und Vater beim dritten Mal alleine zum Eisessen oder auf den Spielplatz. Ich sitze nicht mit Adleraugen dabei.
Das stellen sich manche (oft) Mütter allerdings so vor. Den Zahn ziehe ich ihnen aber stets ssehr schnell.

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waldhummel 05.08.2017, 15:35
@Dahika

ich schätze deine sicht der dinge.

aber, wie handhabst du es wenn der umgangsberechtigte elternteil an einer borderline- persönlichkeitsstörung leidet. sich in der vergangenheit im beisein des kindes selbst verletzte, auf den partner einschlug und eintrat ? das kind niemals in den arm nahm und "ich liebe dich" sagte ?  einen mensch der in der vergangenheit zeigte daß er sich selbst am wichtigsten ist und daß man ihn sicherheitshalber nicht mit dem kind allein lassen kann ? alles erwiesenermaßen und gerichtspsychologisch festgestellt... !?

ich frage dich das jetzt ernsthaft, eben weil ich dich für kompetent halte ! betrifft jetzt auch genau meine eigene situation.... !

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opelgirl2014 05.08.2017, 16:26
@waldhummel

Ich will ihm das Kind garnicht entziehen das ist nicht mein Plan es ist und bleibt sein Sohn ich bin einfach der Meinung das er nicht machen kann was er will und das diese alle 1 1/2 bis 2 Jahre nicht gut für denn  kleinen sein kann .... 

Dazu kommt das er ein hohes Gewalt und Aggressions Potential hat ( hat mich 5 Jahre lang geschlagen selbst vor dem kleinen da hat es bei mir klick gemacht wo ich entlich von ihm weg gekommen bin) 

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll und was richtig oder falsch ist denn ich möchte einfach das beste für meinen kleinen Schatz 

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Nashota 05.08.2017, 16:49
@Dahika

@ dahika

Ich habe doch nun eindeutig geschrieben, dass das Kind nicht hinterhergeworfen werden sollte, wenn der Erzeuger von sich aus den Umgang nicht will, oder?

Von "ihm entziehen" steht da nicht ein einziger Buchstabe.

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markusher 05.08.2017, 16:19

das alleinige sorgerecht zu beantragen ist ein hohlschuss, da sie es nicht bekommt. weder hat er das kind misshandelt noch schwer missbraucht. andere gründe für den entzug des gemeinsamen sorgerechtes gibts nicht.

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