Keine Fälligkeigsmitteilung am Fälligkeitstag Wurde vom Käufer alles richtig gemacht?

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3 Antworten

Sie wären sehr gut beraten, die Sache in Ihrem Interesse zunächst einmal "wasserdicht" zu machen, in dem Sie gemäß den Hinweisen im Kaufvertrag auf die Solidarhaftung von Verkäufer und Käufer hinsichtlich der Kosten- und Steuergesetze, den Notar bezahlen. Der kann dann den Kaufpreis fällig stellen. Später fordern Sie dann gemäß den Verinbarugnen im Kaufvertrag den für den Verkäufer ausgelegten Kostenanteil von ihm zurück, dies in der Hoffnung, dass da was zu holen ist.

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Ich habe in den letzten Wochen mehrere Kaufverträge für Kunden vorbereitet. In jeder Urkunde steht der Satz "Auf die gesamtschuldnerische Haftung für Kosten und Steuern wurde hingewiesen".

D. h., beide Parteien - Käufer und Verkäufer - haften für die Kosten. Wenn also eine Partei nicht zahlt, muss die andere Partei die Kosten zunächst tragen.

Auf der anderen Seite gibt es einen Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises durch den Verkäufer. Dieser Termin muss eingehalten werden.

Aus meiner Sicht solltet Ihr die Notarrechnung schnellstmöglich bezahlen. Eure Bank wird aber auch unabhängig von der Anwesenheit einer Sachbearbeiterin bezahlen müssen wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Es kann und darf nicht sein dass der Vorgang dann bis ins neue Jahr liegen bleibt. Da würde ich auf jeden Fall die Vorgesetzten und möglicherweise den Vorstand einschalten.

Und dann kann man danach mit den Verkäufern sprechen und über eine Einigung über die vorgelegten Kosten suchen. Vielleicht ist es auch möglich sich darauf zu verständigen, dass Ihr nun zahlt und die Summe vom Kaufpreis in Abzug bringt. Aber dazu braucht Ihr die Zustimmung.

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So lange der VERkäufer seine Notarrechnung nicht bezahlt, wird der Notar nichts unternehmen.

Das ist aber das Problem den VERkäufers.

Der Notar ist ein sicherer Zeuge für die getroffene Vereinbarung - ihr solltet den auch über die Sschlage informieren.

Alles Erforderliche wird er Euch erklären.

Cool bleiben - NICHT Euer Problem.

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Kommentar von Fanatics
15.12.2015, 07:00

Nur das Problem ist das ich Angst habe das wir den Schlüssel abgeben müssen.

Haben den Schlüssel ja frühzeitig bekommen..

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Kommentar von lesterb42
15.12.2015, 11:50

Sie haben das Problem nicht erkannt. Der Verkäufer zahlt die Lastenfreistellung. Wenn er dies nicht getahn hat, steht die alte Grundschuld im Grundbuch und die neue (für den Käufer) kann nicht eingetragen werden.

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