Kkann mir jemand ein paar Fragen zum Rettungssanitäter beantworten?

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6 Antworten

Meinst du Rettungs- oder Notfallsanitäter? Meines Wissens nach bekommt man meist nur den NotSan vergütet, das ist ja ein richtiger Ausbildungsberuf. 

Die Prüfung beim NotSan hat es schon in sich, die vom RettSan ist weniger intensiv. Aber normalerweise sind bei beiden die Prüfer keine Unmenschen und werden sich auf Prüfungsangst einstellen - wenn sie es wissen.

Ein Polytrauma - da erwartet dich ein schwer verletzter Patient, dem schnell nach Algorithmus geholfen werden muss. Verdrängen sollst du das gar nicht, zwar müsst und wirst du damit fertig werden, aber verarbeiten ist besser als verdrängen. Was du genau gegen ein Polytrauma tust, lernst du in der Ausbildung 

Die Rettung ist durchaus ein zeitintensiver Beruf, aber die allermeisten Retter die ich kenne , haben Familien und sind auch mit dem Familienleben zufrieden, trotz Nachtschichten und allem.

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Deine erste Frage lässt vermuten das du nicht den Rettungsanitäter meinst, sondern den neuen Beruf Notfallsanitäter. Diese Ausbildung geht über 3 Jahre und wird abhängig vom Arbeitgeber verschieden hoch vergütet.

zu 2. Man muss durch mehrere schriftliche, praktische und mündliche Examen. Ob du das schaffst kannst nur du selbst beurteilen.

zu 3. Wenn du dir jetzt schon Sorgen zur Verdrängung von schlimmen Bildern machst, könntest du ungeeignet sein. Wer sowas nicht verarbeiten kann, der hält das nicht durch.

zu 4. Wenn du Hobbys und Familie einen hohen Stellenwert zuschreibst, dann ist der Beruf ebenfalls denkbar ungeeignet. Es geht nicht nur um 12h Schichten, sondern auch um regelmäßige Arbeit an Wochenenden und Feiertagen. Das kann man mit seinem Alltag verknüpfen, aber sicher nicht sehr komfortabel.

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Da ja nicht ganz klar ist, ob du RettSan oder NotSan meinst, antwortete ich mal allgemein auf den Rettungsdiensr:

1. NotSan ist eine reguläre 3-jährige Ausbildung. Beim RettSan kommt es drauf an. Die kann man auch privat machen. Oder man bekommt einen entsprechenden Vertrag. Das kommt auf den jeweiligen Arbeitgeber an.

2. Ja.Du bist keine 14 mehr und weißt, dass du die Prüdungsangst hast. Da sollte man doch auch entsprechend damit umgehen lernen.

3. Da wir heute nix mehr verdrängt. Es gibt entsprechende Betreuung. Ist aber eigentlich auch nicht so schlimm. Du bist ja am Arbeiten und stehst nicht nur hilflos rum.

4. Kommt drauf an. Regelmäßige Termine sind wegen dem Schichtdienst halt nix. Also zB Volleyballtraining jeden Dienstag abend klappt nicht. Ansonsten geht's schon.

5. Gehe zu den HiOrgs und sprich mit den Verantwortlichen. Lass dich beraten.

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1. Ja, es gibt durchaus Firmen die den RettSan bezahlen - und auch den dazugehörigen C-Führerschein z.B. die www.Aicher-Ambulanz.de

2. - 4. hat Dr.Noth im Prinzip schon richtig beantwortet...

Als RettSan wirst du allerdings weniger in der Notfallrettung als im Krankentransport eingesetzt werden und somit auch nicht die angefragten Probleme zu bewältigen haben...
Im Übrigen hilft gegen Prüfungs (und Einsatz-) Angst am besten eine gute Ausbildung...

Wenn Du allerdings die mittlere Reife hast und beruflich in die Notfallrettung willst, solltest Du dich für einen Ausbildungsplatz zum Notfallsanitäter bewerben (3 Jahre).

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Als was hast du 5 Jahre im Krankenhaus gearbeitet??

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Ich würde dir raten einfach mal ein paar Einsätze als Praktikant mitzufahren. Dann weißt du mit Sicherheit ob du das wirklich willst und deine Fragen kriegst du da auch mit Sicherheit beantwortet. 

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