Kitten nachimpfen erforderlich ?

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2 Antworten

Du kannst Katzenseuche-und Katzenschupfenviren mit von draußen hereinbringen. Wie kuechentiger sagt, wäre es rausgeworfenes Geld, jetzt die 2. Spritze (und NUR damit ist sie wirklich grundimmunisiert) nicht machen zu lassen. Ob und wie oft die Katze dann jährlich geimpft werden muß, hängt vom Hersteller des Impfstoffes ab.

Aber: Hast Du ein Tier, mußt Du auch dafür sorgen. Du kannst natürlich das Risiko in Kauf nehmen, daß sie an diesen Viren erkrankt und stirbt. KANN, MUSS aber nicht sein. Sie könnte aber auch morgen anderweitig erkranken. Gehst Du dann auch nicht zum Tierarzt? Diese Impfungen minimieren ein Risiko, gleich, ob das Tier im Haus gehalten wird oder nicht. Du sparst am falschen Ende.

Ich sorge mich natürlich um dieses kleine Baby . Meine Bedenken waren nur das Impfen auch schädlich für das Tier sein soll und sie an Krebs erkranken können unnötiges Chemie will ich ihr auch nicht antun habe viel gelesen, das viele nicht impfen lassen und kerngesunde Katzen haben deswegen 

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@Issyd

Ich gebe Dir ja Recht. Aber hast Du mal darüber nachgedacht, wie viele Tiere (und auch Menschen) durch Impfungen gerettet werden können? Wir hätten auch in D noch Haustiertollwut, wenn man nicht konsequent geimpft hätte.

Jedes Medikament kann Nebenwirkungen haben. Aber so lange ich es in der Hand habe, die besten Vorbeugemaßnahmen zu treffen, desto eher bin ich auch dazu bereit. Es gibt 22 verschiedene Arten von Katzenschnupfen, nur gegen 7 oder 8 Erreger kann man wirklich impfen. Das sind aber die gefährlichsten. Wenn Deine kleine Katze daran erkranken sollte, wird sie mit Sicherheit sterben oder Spätfolgen haben, die zu einem früheren Tod führen können.  

Ich habe viele Tiere in der Hand gehabt, die nicht oder zu spät geimpft worden sind, glaub mir. Natürlich kann ein Tier auch aufgrund einer Impfung, wenn es z. B. bereits infiziert ist, sterben, aber wie viele überleben? Und diese Krebsgeschichte: Aufgrund einer Impfung entsteht der bestimmt nicht. Es könnte sein, daß der Tierarzt falsch spritzt, sich diese Stelle verkapselt, ein Abszeß entsteht, aber Krebs? Ich bitte Dich!

Je mehr man liest, desto mehr erfährt man. Aber nicht alles ist richtig. Wenn es meine Tiere wären, gerade, wenn sie so klein sind, wäre die Impfung immer meine erste Wahl.

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@Issyd

Man hat mal angenommen, dass durch Impfungen, besonders gegen Leukose, ein Fibrosarkom entsteht. Das hat aber nichts mit dem Impfen an sich zu tun, sondern mit einer Entzündung, die durch den Einstich entstehen kann. Das heißt, es kann auch an jeder anderen Hautentzündung ein Sarkom entstehen.  Impfstellen entzünden sich sehr selten (0,?%), davon entwickelt sich bei ca. 1,5% ein Fibrosarkom.

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@kuechentiger

OK, diese Studie kannte ich nicht, danke für den Hinweis. Ich hatte schon Katzen mit Sarkomen, aber die sind alle nach einer Weile wieder verschwunden. Deswegen verstehe ich auch diese Hysterie nicht.

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Wenn du schon angefangen hast, dann wär es rausgeschmissenens Geld, nicht fertig zu impfen. Weil so nutzt es nichts. Und Katzenseuche ist extrem ansteckend, die kann man auch selbst mit den Schuhen einschleppen.

Oh je :/ .. aber dann muss es wohl nicht jährlich sein da der Impfstoff wohl längere Zeit noch anhält. Ist das wahr ?  

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@Issyd

Man geht davon aus, dass er womöglich genauso lange schützen kann, wie eine Tetanus-Impfung bei Menschen. Das ist aber nicht gesichert. Jährliche Impfungen sind jedenfalls nicht mehr nötig.

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