Kitten mit Katzenschnupfen?

3 Antworten

Das ist ganz normal. Wenn Katzen viel Niesen, dann machen sie es vor Aufregung. Katzen mögen Veränderungen nicht wirklich und jetzt ist das Kitten absolut fremd in einer völlig neuen Umgebung. Das ist für die Kleine eine ganz neue, aufregende Erfahrung. Darum niest sie ständig, das ist kein Anzeichen für Katzenschnupfen sondern eine völlig normale Reaktion. Das ist absolut okay.

Wenn die Kosten nicht so wichtig sind gehe zu einem anderen TA als der im Tierheim war. Lasse es nochmal nachprüfen. Den Impfausweis hast du doch bekommen? Du musst den beiden Zeit lassen, sich aneinander zu gewöhnen. Die Kleine ist erst mal ein Eindringling. Aber wenn du dich da nicht einmischt es sei denn es würde blutig, dann gibt sich das nach einer Weile. Musst natürlich zusehen, dass der große der kleinen nicht immer alles wegfrisst. Sie ist noch im Wachstum und braucht gute ausgewogene Kost.

Unbedingt nochmal zum Tierarzt! Fakt ist: Selbst geimpfte Tiere können sich mit Katzenschnupfen infizieren, doch er verläuft dann in schwächerer Form, und die Heilungschancen stehen günstiger. Dennoch bedarf er einer rechtzeitigen Behandlung, weshalb Faktor Zeit alles entscheidend ist. Außerdem kann er je nach verstrichener Zeit oder unzureichender Therapie chronisch werden, so dass eine infizierte Katze zeitlebens unter ...

  • verstopfter Nase
  • Atembeschwerden
  • tränenden und entzündeten Augen
  • wiederkehrenden Lungenentzündungen
  • sowie Stirnhöhlenvereiterungen

leidet. Überdies ist auch Erblindung möglich!

Ebenso wichtig: Katzen leiden oft lange still vor sich hin, ehe man einen Verdachtsmoment hat. Dies ist auf ihr Sicherheitsbedürfnis in freier Wildlaufbahn zurückzuführen, denn wenn Feinde ihre Schwäche aufgrund Schmerzensschreie bemerken, werden sie leichter angreifbar. Du hingegen hast einen Verdachtsmoment, und zwar häufiges und wässriges Niesen. Obendrein kann selbst ein normaler Schnupfen durch die Entzündungswerte im Blut gefährlich bis lebensgefährlich werden, da sie das Herz und andere Organe schädigen können! Also ==> zum Arzt bitte!

Stichwort Kosten (wenngleich es dir ein Glück nicht darum geht): Ein Antibiotikum, das sie womöglich braucht, wäre signifikant günstiger (und zudem erträglicher), als wenn sie zeitlebens wegen obiger Krankheiten behandelt werden müsste.


Und bitte(!): Verzichte auf Trockenfutter (auch auf getreidefreies)! Es wurde vom Menschen für den Menschen entwickelt (Stichwort Bequemlichkeit), ist aber vor allem eins: krankheitsauslösend.

Begründung: Es hat rein gar nichts mit gesunder Katzenernährung zutun und ist sowohl schädlich für die Zähne (die Stärkereste legen sich als zäher, klebriger Belag auf die Zähne, was Zahnstein begünstigt) als auch die Nieren (Trockenfutter saugt Wasser auf und senkt somit den Flüssigkeitslevel), das heißt eine Katze muss mindestens die 3-fache Wassermenge der aufgenommenen Futtermenge zu sich nehmen, um ihn zu halten, was keinem Tier möglich ist. Mach selber den Test und tropfe Wasser übers Trockenfutter - du wirst sehen, wie schnell es das aufsaugt, und nichts anderes passiert im Körper der Katze! Dadurch verliert auch die Magenschleimhaut einen Teil ihrer Schutzschicht und macht die Katze anfälliger für Magenreizungen und -entzündungen, die in Geschwüre übergehen können. Da sich das Futtervolumen aufsaugebedingt verdoppelt, können auch schmerzhafte Blähungen folgen. Was erschwerend hinzukommt: Fängt sie erstmal an zu trinken, hat die Dehydration (Austrocknung) bereits eingesetzt - oft mit gravierenden Folgen, wenn sie es über die Jahre verteilt ausschließlich erhält, wie etwa Diabetes, Nierenversagen und ein vorzeitiger Tod. Männliche Tiere sind aufgrund ihrer langen Harnröhre umso anfälliger für Harnsteine etc.. Eine Katze braucht schlichtweg Flüssigkeit; von Natur aus ist sie es gewohnt, sie über die Nahrung aufzunehmen in Form von Mäusen, Vögeln und dergleichen. Diese bestehen bis zu 80% aus Wasser - Trockenfutter hingegen hat nicht mal 10% Wasser! - Anlass genug, dieses gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Des Weiteren ist Trockenfutter vielfach die Ursache für Übergewicht, Blasenentzündungen (da weniger Harnabsatz), Juckreiz (da trockene Haut), Verstopfung und Übersäuerung (womit die Krebsgefahr steigt), und je nach Lagerzeit und -ort können sich Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden, die für uns Menschen nicht immer erkennbar sind. Das Risiko von Futtermilbenbefall (Allergieauslöser) steigt bei falscher Lagerung ebenso - mitunter sind gar Rohstoffe bereits damit kontaminiert!

Am besten, man gewöhnt eine Katze gar nicht erst an Trockenfutter, und sie wird es mit einem gesunden und langen Leben danken. Und sollte sie dennoch derartige Krankheiten entwickeln, was natürlich passieren kann (es gibt ja auch sehr wenige Nichtraucher, die Lungenkrebs bekommen), dann muss man zumindest nicht bei sich anfangen!

Doch leider fängt ein Großteil der Besitzer aus folgendem Grund nicht bei sich an: Viele Tierärzte schieben Diabetes, Harnwegserkrankungen und Niereninsuffizienz fälschlicher- und somit fatalerweise auf das Alter! Grund: Sie haben oft nur unzureichendes Wissen über Katzenernährung, da sie die Informationen aus der Futtermittelindustrie erhalten, deren Ziel u. a. auch der Verkauf von Trockenfutter ist! Nur die wenigsten(!) sind in der Hinsicht so kompetent wie diese 4 Tierärzte:

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

  • Zitat Lisa A. Pierson, DVM (2009), snuselcoons.de/trockenfutter (Stand: heute): “[…] Es ist unglaublich frustrierend, dass meine Kollegen eine Trockenfutter Diät empfehlen, anstatt Dosenfutter mit zugesetztem Wasser. […]“
  • Zitat Dr. Bettina Brabänder (2008), t-online.de/lifestyle/tiere/katzen/id_14346784/tiere-trockenfutter-ist-schaedlich-fuer-katzen (Stand: heute): “Das Zeug ist so etwas wie Fastfood bei Kindern und als ständige Kost nicht gesund.“
  • Zitat Dr. Ian Billinghurst (o. J.), savannahcat.de/katzenernaehrung (Die größten Irrtümer, Stand: heute): “…Die traurige Wahrheit ist, dass Fertigfutter hilft, Tierärzte mit Patienten zu versorgen…“
  • Zitat Dr. med. vet. Dorsie Kovacs (o. J.), savannahcat.de/katzenernaehrung (Methoden der Fütterung, Stand: heute): “...Ungeachtet der irreführenden Werbung kann Trockenfutter wesentlich mehr Probleme verursachen als beseitigen. Die Hersteller machen den Haustierbesitzer das Gegenteil glauben, da buchstäblich Milliarden Verkaufswerte auf dem Spiel stehen. Trockenfutter, fütterungsbereit verpackt, ist speziell für die Bequemlichkeit des Tierbesitzers designed, nicht für das Haustier…“

Beachte auch: Im Alter von 12 Wochen legst du Grundsteine für spätere Vorlieben, die prägend sind. Soll heißen: Je früher sie an schlechte Nahrung herangeführt wird umso schwieriger wird eine spätere Futterumstellung!

Man bedenke: Eine Katze benötigt täglich mindestens 60 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht [je nach Temperatur, Gesundheitszustand, Alter und Aktivität sogar bis 80 ml ==> z. B. im Welpenalter (wie deine Katze), bei Durchfall oder chronischer Niereninsuffizienz (CNI)]. Da kommt ein Tier mit Trockenfutter niemals hin, zumal es - im Gegenteil - auch noch Wasser entzieht! Leider müssen im Alter viele Trockenfutter-Katzen am Blasenkatheter angeschlossen und / oder wegen Niereninsuffizienz behandelt werden bzw. viele Tiere wegen Zahnbeschwerden auch schon früher (Stichwort Zahnsanierung aufgrund Zahnfleischentzündung und Zahnstein, Kosten 200 €). Dies ist häufig der Tatsache geschuldet, dass sich Katzenbesitzer nie das erforderliche Wissen darüber angeeignet haben. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf.

Die beste Wahl ist Nassfutter mit 60% Fleisch-Mindestanteil ohne Getreide und Zucker. Mittel- bis hochwertig sind folgende Sorten:

  • N*TUR plus
  • Chr*stopherus
  • B*zita
  • R*al Nature
  • C*tz Finefood
  • Gr*nataPet
  • Gr*u
  • L*onardo
  • M*C’s und
  • T*rra Faelis (alle erhältlich im Zoofachhandel).

Völlig akzeptabel und somit ein Kompromiss zwischen Geldbeutel und Qualität sind diese Sorten:

  • L*x (erhältlich beim A-Discounter Nord)
  • C*chet (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich beim A-Discounter Süd)
  • B*anca (alle, außer „Geflügel und Leber in Wildgelee“ ==> hellgelbe Dose; erhältlich beim P-Discounter)
  • Opt*cat (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich beim L-Discounter) sowie
  • W*nston (Achtung: nur die 195-g-Dosen, genannt „Schlemmertöpfchen“, erhältlich in der R-Drogerie).

Ich hoffe, das reicht soweit an Informationen und wünsche deinen Katzen alles Gute!

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erkennt die Katze ihr kitten wieder?

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Meine Frage nun....was ist die "richtige" Behandlung bei Katzenschnupfen? Der Doktor hat es sogar noch für okay befunden die Kitten am Samstag impfen zu lassen! Ich weiss nicht mehr weiter und mein Geldbeutel nun so langsam auch nicht mehr! :-(

Traurig aber wahr! Das Matschauge wird immer mal wieder zwischenzeitlich besser...dann salbe ich wieder und dann klebt es manchmal wieder zu! Wenn ich dann mal nachts nicht creme sieht es am morgen besser aus! Gott sei Dank wird das niesen bei allen weniger!

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