Kitschige Fotos bei Facebook - muss das sein?

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Manche Leute scheinen wohl immer noch nicht kapiert zu haben, dass jedes Foto, welches sie in irgendeinem sozialen Netzwerk veröffentlichen, auch jederzeit gegen sie verwendet werden kann.

Eine Schwangerschaft ist ja etwas Schönes und an sich Harmloses, aber sollte ein neuer potentieller Arbeitgeber mal nach Informationen über seinen Bewerber suchen und findet solche Fotos, kann ihm das natürlich auch zum Nachteil gereicht werden. Sollte dieser Arbeitgeber nämlich kein Freund davon sein, wenn jemand sein Leben allzu öffentlich macht, hätte dein Bekannter oder seine Partnerin vielleicht schon schlechte Karten. Denn wer sein Privatleben so öffentlich macht, schreckt möglicherweise auch nicht zurück, irgendwelche Interna aus der Firma zu veröffentlichen.

Und vor allem... Wie soll das weitergehen?! Demnächst sind es dann Fotos von seinem Kind... Vermutlich ist ihm nicht klar, wie peinlich dem das sein kann, wenn es älter wird. Und wie sehr diese Fotos möglicherweise missbraucht werden, wenn sie in falsche Hände gelangen.

Ich war noch nie auf Facebook und sehe auch keinen Sinn darin. Bilder bekommt bei uns nur die Verwandtschaft, da wird nichts öffentlich gemacht. Ich würde mich sowieso fragen, wen das sonst noch interessieren sollte.

Habe natürlich jetzt auch keine Ahnung von der Materie, aber wenn diese Bilder irgendwie bedäumelt oder bewertet werden können, wie ist denn da so die Resonanz?

Ich glaube, wenn ich bei jemandem ständig solche Wir-haben-uns-so-lieb-und-sind-ein-soooo-tolles-Team-Bilder sehen würde, würde ich mich fragen, ob denn diese Beziehnung wirklich so toll ist. Vermutlich ist es - wie du schon schreibst - mehr oder weniger inszeniert und man will der Facebook-Gemeinde weismachen, wie super alles doch ist.

Und die Wirklichkeit sieht am Ende ganz anders aus...

Genau diese Bedenken habe ich da auch. Ich bin eigentlich kein Facebooker bzw. da zehn Minuten am Tag wenn's hochkommt, um zu sehen wer was mailte & zu antworten ----> aber diese Fotos sind dort dermaßen präsent, dass man sie nicht übersehen kann, zumal offenbar täglich neue gepostet werden.

So private Aufnahmen hänge ich mir an die Wand oder ordne sie ins Fotoalbum ein bzw. speichere sie mir digital ab, aber ich würde sie nie der ganzen Welt "präsentieren".

Vielen Dank!

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Ich kann ein solches Verhalten genauso wenig nachvollziehen.

Ich persönlich mag mich im Internet nicht öffentlich machen. Mich findet man im Netz nur bei GF und hier auch nicht unter meinem richtigen Namen. (wie jeder Teilnehmer)

Offensichtlich ist Facebook etwas für Leute, die nicht müde werden, "mit der Zeit zu gehen". Es ist halt gerade angesagt wie Tattoos, Piercings, Fittnessstudios, Sonnenstudios und Shisharauchen.

Über die negativen Folgen dieses Verhaltens wurde schon alles gesagt.

Ich finde es auch schrecklich oder besser albern, wenn Menschen irrelavante Fotos von sich, ihrem Essen, ihren Kosmetika in Facebook einstellen oder dämliche Copy/pastes aus Witzischkeits-Portalen. Da Facebook inzwischen zur Plattform von Irrelevantem und Hass und Häme geworden ist, habe ich dieses Portal (das eigentlich Fakebook heißen müsste) längst verlassen.

Das gleiche gilt für "Litter" und "Finstergram".

Ich ziehe es vor, mich mit klugen Menschen direkt zu unterhalten, möglichst über relevante Themen. Auch ein Telefonat bringt zuweilen mehr als eine Nachricht auf WhatsApp, auf das ich freilich nicht verzichten möchte.

Ich habe das Gefühl zu vereinsamen und weiß nicht wohin mit meinen Gedanken? Worin könnte ich den Sinn in meinem Leben sehen?

Ich bin ohne jegliche Beschäftigung, bin aber dennoch glücklich ohne gesellschaftliche Verpflichtungen wie Arbeit, Studium oder Sonstiges. Ich bin sehr oft zu Hause und ganz besonders in letzter Zeit sehr nachdenklich. Ich google, informiere mich in allen möglichen Themenbereichen und habe hin und wieder Kontakt zu Bekannten, bzw. täglich zu meiner Mutter und meinem Bruder, wo ich ja wohne. Ich bin männlich, 20 Jahre alt, hatte ein freudiges Leben, natürlich auch mit einigen Tiefpunkten, aber immer positiv gesonnen. Meine Eltern sind seit meiner Kindheit geschieden, ich wuchs bei meiner Mutter auf, hatte bisweilen aber auch des öfteren Kontakt zu meinen Großeltern. Mein Vater kommt aus Albanien. Deshalb ist mein Name auch ausländisch. Ich habe einen Realschulabschluss und abgebrochene Tätigkeiten, die ich ohnehin verabscheue (z.B. Ausbildung in irgendeiner Form). Ich verabscheue Hierarchien bis zu einem gewissen Grade, kann Menschen manchmal nicht ausstehen, sofern sie nicht die Sensibilität, Intelligenz, und das von mir erwünschte ordentliche Verhalten und Aussehen aufbringen, das ich besitze. Ich wurde in meinem 14.Lebensjahr mit dem Asperger Syndrom diagnostiziert, was ich allerdings für Humbug halte. Ich war in den letzten 2 Jahren unterwegs und habe ein Haufen Mädels angesprochen, um ne Freundin zubekommen, was auch geklappt hat, aber nicht lange (1 Monat) hielt. Ich dachte in den letzten Tagen wieder vermehrt daran, doch einfach irgendwie mal eines natürlichen Todes zu sterben, nur wird sowas, wenn dann noch viele Jahrzehnte dauern. Des Öfteren besinne ich mich in letzter Zeit gedanklich in meine Kindheit zurück und schaue Märchen von früher an oder denke mich in das Leben eines alten 90 Jährigen Mannes hinein und schaue mir Videos an wo vor allem verstorbene Philosophen der Vergangenheit diskutieren oder von ihrem Leben erzählen. Außerdem habe ich schon hin und wieder mal gedichtet und höre mir auch gerne berühmte oder weniger berühmte Gedichte zitiert im Internet an. PS: Mein letztes Gedicht hieß, "Das Leben vom 20 Jährigen Greis", was wahrlich meine Situation ausdrückt. Einerseits möchte ich nichts in meinem Leben tun, das man als Arbeit bezeichnet (lediglich ein bisschen schreiben, kleine Ausflüge machen), andererseits nehme ich Ratschläge nur an, wenn sie mit meinem Denken halbwegs übereinstimmen. Ich fühle dennoch eine Leere in mir und weiß nicht mehr weiter, außerdem habe ich immer noch den Gedanken von der idealen Liebe wie sie in einem Märchen gezeigt wird und ich weiß sogleich, dass ich mich von meinen Traumwelten nicht loslösen werde, genauso ist das mit dem zu Hause bleiben. Dennoch frage ich hier um Rat. Wie kann ich den Sinn meines Lebens finden? Und in was könnte ich den Sinn meines Lebens entdecken? Natürlich kann nur ich das Wissen, aber ich bin bis heute nicht drauf gekommen. Und ja, ich habe mich auch schon mit der Matrix beschäftigt, ich war auch schon bei den östlichen Philosophien (Religionen), aber alles vergebens. 

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