Kit Objektiv 18-55 Objektiv mit Festbrennweite 50 mm sinnvoll?

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4 Antworten

Hallo Justus..., klar!
Mein Festbrenner 50mm brachte deutlich weniger Verzeichnungen und eine ebenfalls sichtbar feinere Schärfe/Struktur im Foto als mein 18-55! Das ergibt sich schon aus dem Aufbau eines 6-Linsers gegen den eines Zooms, von der Lichtstärke und dem möglichen Bokeh (wichtig für Portraits) ganz zu schweigen.
Und ich beziehe mich hier auf den billigen 50/1.8-Joghurtbecher von Canon (unter 90,-€) -- bei z.B. dem 50er ART von Sigma wird das noch deutlicher!
Ich nehme das Zoom nur noch selten, wenn ich nichts Bestimmtes zu fotografieren vorhabe und halt eben (auch bei nicht optimaler Qualität) flexibel bin.

Kommt darauf an, was du machen willst, was du erwartest.

Die Festbrennweite bietet dir ueber einen großen Blendenbereich (2-11) eine bessere bis viel bessere Schaerfe- und Kontrastleistung. Bei wenig Licht musst du die ISO-Zahl nicht so hoch drehen um unverwackelte/unverwischte Fotos zu machen und kannst oft auf den Blitz verzichten. Bei Detail- oder auch Portraitfotos schließlich kannst du den oft gewuenschten unscharfen Hintergrund erzeugen, indem du die Blende weiter aufmachst als es mit dem Kitobjektiv moeglich ist.

Da Festbrennweiten ja immer lichtstärker als Zoomobjektive sind, macht das schon alleine deswegen Sinn. Auch sind die Linsen von den Kit-Objektiven in der Regel ja nicht so gut. 

Und man lernt mit Festbrennweiten besser zu fotografieren als mit Zoomobjektiven. :)

Es gibt da nichts zu überlegen, eine 50mm Festbrennweite mit sehr guter Lichtstärke gehört einfach ins Equipment! Das es sich lohnt, wirst Du schon sehen. 

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